
Disney reagiert auf den Druck im Streamingmarkt und überlegt aktuell sein Angebot anzupassen. In Zeiten in denen die Konkurrenz sich ständig neu erfindet, als Beispiel hier Netflix mit Livestreams, unter anderem auch im Sportbereich, muss auch das Zuhause für Märchen fortlaufend über das Thema Innovation nachdenken.
Berichten von Business Insider zufolge, wurde am Donnerstag bei einer internen Informationsveranstaltung vom Produkt- und Technikverantwortlichen Adam Smith darüber gesprochen, in Zukunft möglicherweise kostenlose Inhalte anzubieten. Denn während sämtliche Marken sich immer weiter aufsplittern und eigene Dienste anbieten (oder umgekehrt möglicherweise aufgekauft werden und somit mehr unter einem Dach zu einem teureren Preis angeboten wird), liebäugelt die Zuschauerschaft wieder mehr mit alternativen oder kostenlosen Angeboten, wie zum Beispiel YouTube. Somit führt jede Neuerung wieder eher zu einer Abwägung bei Interessent:innen, ob es sich vielleicht nicht doch lohnt, den dritten Streamingdienst auch noch zu den monatlichen Entertainmentkosten hinzuzufügen.
In dem Bericht wird auch von Plänen gesprochen, mehr Kurzform-Videos oder Podcasts in die Disney+ Plattform zu integrieren, um das Angebot für Zuschauer:innen noch attraktiver zu machen. Hiermit wird klar auf die mehr und mehr bevorzugte Content-Konsumform für das ohnehin bei Disney schon jüngere Publikum reagiert. Da sich die Inhalte der Streaminganbieter aber oft regional noch stark unterscheiden, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar, ob und wie sich das ganze auf die Dienste in Deutschland auswirken wird.
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