
Auf der Comic-Con hat Mike Flanagan seinen bislang persönlichsten Stephen-King-Stoff vorgestellt: eine achtteilige Serienadaption von „Carrie„, Kings Debütroman von 1974.
Für Flanagan ist es bereits die vierte King-Verfilmung nach „Gerald’s Game“, „Doctor Sleep“ und „The Life of Chuck„. Diesmal geht er ganz an den Anfang von Kings Werk zurück – und das ist kein Zufall, sondern Konzept: „Carrie“ startet am 7. Oktober komplett mit allen acht Folgen auf Prime Video.
Neue Hauptdarstellerin, neue Perspektive auf alte Bekannte
Die Titelrolle übernimmt Summer H. Howell („Chucky“). An ihrer Seite spielt Samantha Sloyan die fanatisch-religiöse Mutter Margaret White.
Im gezeigten Ausschnitt erlebt man Carries allerersten Schultag – und die Serie zeichnet sie dabei deutlich freundlicher und offener, als man es aus Buch und Filmen kennt. Gerade diese Naivität wird ihr zum Verhängnis: Ihre neuen Mitschülerinnen nutzen es aus, dass sie ganz grundlegende Dinge nicht kennt, und reagieren mit Spott. Besonders Chris lässt ihren familiären Frust immer wieder an Carrie aus. Laut Flanagan gibt es in seiner Version aber bewusst kein klassisches Monster – die Bedrohung ist subtiler verteilt.
Warum eine weitere Carrie-Adaption überhaupt nötig ist
Kings Debütroman wurde bereits mehrfach verfilmt: 1976 legendär von Brian De Palma mit Sissy Spacek in der Titelrolle. Eine Serienadaption gab es dagegen noch nie. Flanagan erklärte, dass es für ihn nie um eine reine Nacherzählung ging: Er wollte etwas Neues aus den Zutaten von „Carrie“ bauen. Berichten zufolge verschiebt die Serie den Fokus zusätzlich Richtung Cybermobbing und modernisiert damit den Kern der Geschichte für ein heutiges Publikum.
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