5 Tipps, mit denen Du die gamescom 2026 perfekt durchhältst
Rekord! Über 1.500 Aussteller sind dieses Jahr in den Hallen
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gamescom 2026 – die größte Videospielmesse der Welt – steht unmittelbar ab dem 26. August bevor. Die gesamte für 2026 verfügbare Ausstellungsfläche ist erstmals vollständig ausgebucht, wobei die gamescom in diesem Jahr erneut zahlreiche Produkte und Neuheiten präsentieren wird. Euch erwarten brütend heiße Entertainment-Hallen, Unmengen an neuen Titeln und unvermeidliches Gedrängel in vollen Gängen. Mit unseren fünf Tipps behaltet ihr trotzdem einen kühlen Kopf!
Tipp #5: Warteschlangen und an das Altersbändchen denken
Oder einfach gesagt: Überlegt euch vorher, wohin ihr wollt. Ihr wollt unbedingt „Mortal Shell II“ anspielen, aber die Schlange vor den Stationen platzt aus allen Nähten? Lasst es. Das Spiel erscheint bereits am 20. August 2026 regulär im Handel. Sucht euch lieber, neben den unverzichtbaren Blockbustern, nicht so überlaufene Spielstationen – hier sind die Schlangen kaum länger als 10 Minuten und ihr erlebt insgesamt mehr von der gamescom. Notfalls sind leichte mobile Hocker empfehlenswert. Zocker unter 18 Jahren sollten ebenso darauf achten, nur Titel in ihrer Altersfreigabe spielen zu wollen. Ein (optionales) USK-Altersbändchen kennzeichnet euch sofort und Personen unter 18 Jahren dürfen z. B. nicht zum blutigen Ninja-Häcksler „Onimusha: Way of the Sword“, obwohl ihr womöglich lange Schlange dafür standet. Das Spiel erscheint allerdings erst am 25. September 2026 und ist mit USK 18 eingestuft. Die Bändchen funktionieren dabei nach dem bekannten Farbsystem: Bis einschließlich 11 Jahre gibt es kein Altersbändchen, ab 12 Jahren wird es grün, ab 16 Jahren blau und ab 18 Jahren rot. Ausgegeben werden die kostenlosen Bändchen gegen Vorlage eines gültigen Ausweises an den Eingängen und weiteren Ausgabestellen auf dem Messegelände. Wer also spontan noch ein Spiel antesten möchte, sollte den Ausweis besser nicht im Hotel liegen lassen.
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Tipp #4: Beschränkt euch auf leichtes Gepäck
Messetage können trotz riesigem Spaß verdammt lange und schwerfällig werden. Dazu kommt noch das Getümmel inklusive stauender Hitze. Also schleppt euch nicht zu Tode, sondern haut in euren stabilen Rucksack (keine Umhängetasche – da Gewicht lediglich auf eine Schulter verlagert wird) nur das Nötigste Zeug rein. Dazu gehört ausreichend Trinkwasser, Snacks, Traubenzucker, Müsliriegel, Cappy etc. und nicht zu vergessen AUSREICHEND PLATZ für cooles Merch-Zeug. Eure Vorräte an Kugelschreibern wollen wieder aufgefüllt werden! Nahezu an jedem dritten Stand der Messe erhaltet ihr von Schlüsselanhängern oder Getränkedosen viele Erinnerungsstücke, die früher oder später im Rucksack landen. Pro-Tipp: Sucht euch ein Schließfach (mittlerweile kostenlos) und lagert euren neuen gesammelten Kram zwischendurch unter. Euer Rücken wird es euch danken.
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Tipp #3: Nehmt euch kleine Beschäftigungen mit
Falls die Spielstationen vom begehrten Spiel doch überlaufener sind als erwartet, sind klassische Handhelds wie die Nintendo Switch, Steam Deck oder selbst das Smartphone Gold wert. Kurzweilige Spiele à la „WarioWare“ verkürzen eure Wartezeit mit flotten Levels merklich. Doch Vorsicht: Eure Akkus sind schneller leer, als ihr „Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz“ aussprechen könnt. Deswegen ist eine aufgeladene Powerbank für Mobile-Cracks sowieso Pflicht. Offline-Gespräche sind ebenso nicht zu verachten – vielleicht ergibt sich eine neue Gamer-Freundschaft mit eurem Hinter- oder Vordermann bzw. eurer Vorderfrau in der Warteschlange zum nächsten Programmpunkt.
Und selbst vor dem eigentlichen Messebesuch könnt ihr euch bereits auf neue Spiele einstimmen. Traditionell läutet die gamescom Opening Night Live am 25. August ab 20 Uhr offiziell die große Messewoche ein und bringt neue Ankündigungen, Weltpremieren und Updates aus der Spielebranche. Durch den Abend führt erneut Geoff Keighley, unterstützt wird er von Eefje „sjokz“ Depoortere. Wer nicht vor Ort dabei ist, kann die Show kostenlos digital verfolgen – unter anderem über Twitch und YouTube. Einige der dort präsentierten Spiele finden anschließend auch ihren Weg auf das Messegelände, weshalb sich die Show durchaus als kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Messetage eignet.
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Tipp #2: Besucht die Indie-Entwickler:innen und retro area
Natürlich wollen alle die Triple-A-Produktionen wie „Onimusha: Way of the Sword“ oder „Orbitals“ sehen – ABER vernachlässigt den kaum übersehbaren Indie-Sektor nicht. Die gamescom bietet mit ihrer indie area allerlei kreativen Entwickler:innen genügend Freiraum für ihre mühsam programmierten Spiele. Hier ist es meist nicht so überlaufen, sodass ihr locker Smalltalk mit den Machern halten könnt. Zumal ihr direkt die kleinen Ideen anzocken dürft. Heute populäre Spiele wie „Minecraft“ oder „Terraria“ starteten damals gemeinhin als Indie-Projekte – besucht auch die Indie Arena Booth. Ebenso ist die retro area mit ihren zahlreichen Classic-Konsolen empfohlen – von bunt blinkenden Flipper-Automaten über Moorhuhn am klobigen Heimcomputer bis zur ersten PlayStation stilecht vor dem Röhrenfernseher sind es nur ein paar Schritte entfernt. Wer beruflich (oder per Studium) in der Gamesbranche durchstarten will, sollte zum parallel laufenden gamescom campus. Die offiziellen gamescom areas umfassen auch 2026 wieder Indie, Retro & Family sowie Campus und weitere Entertainment-Bereiche.
Ganz in der Nähe der Community-Angebote wartet außerdem das cosplay village auf alle, die lieber in Kostümen unterwegs sind oder einfach nur die Szene beobachten möchten. Dort könnt ihr andere Cosplayer:innen treffen, euch austauschen und an Workshops oder weiteren Programmpunkten teilnehmen. Beim eigenen Kostüm lohnt sich allerdings ein Blick auf die offiziellen Regeln, denn nicht alles ist auf dem Messegelände erlaubt. Scharfe Ecken und Kanten sind ebenso tabu wie zu freizügige Verkleidungen – Brustbereich, Gesäß und Intimbereich müssen vollständig bedeckt sein. Auch Kostüme, die Bevölkerungsgruppen, Kulturen oder Ethnien diskriminieren oder herabwürdigen, sind nicht gestattet. Darüber hinaus gelten weitere Vorgaben für besonders große oder sperrige Kostümteile, die bei der Planung ebenfalls berücksichtigt werden sollten.
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Tipp #1: Bequeme Schuhe, genügend Trinkwasser und geschmeidig bleiben
Vielleicht der wichtigste Tipp von allen Fünf hier. Messetage sind verflucht kräftezehrend und zeitlich länger als man denkt. Nicht zu vergessen schweißtreibend. Trotz Klimatisierung. Unbequeme Schuhe sind daher ein No-Go. Zieht einfach die leicht abgetragenen Sneaker drüber und auf zur koelnmesse. Natürlich mit genügend Trinkwasser im Gepäck. Holt euch ein Literflaschen und füllt sie bei Bedarf im Messegebäude auf. Trinkt lieber zu viel, als vor Erschöpfung noch den Fußboden zu küssen. Schattige Pausen sind ebenso wichtig. Bei vielen Menschen, durchaus warmen Temperaturen und dichtem Gedränge etwas schwierig – aber versucht freundlich zu sein. Schubst bzw. drängelt keine anderen Besucher:innen rücksichtslos weg, sondern lasst sie auch mal nett vorbei. Die gamescom ist in ihren besten Momenten ein stressfreier Ort für unser schönstes Hobby.
Wer nach anstrengenden Messetagen noch nicht genug von Gaming & Popkultur hat, kann außerdem das gamescom city festival besuchen. Das Festival findet 2026 vom 29. bis 30. August in Köln statt und ist kostenlos zugänglich. Zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz wird dabei wieder eine Kombination aus Musik, Gaming und weiteren Programmpunkten geboten. Gerade für Samstagabend ist das eine gute Möglichkeit, den Messetag nicht direkt nach dem Verlassen der Koelnmesse zu beenden.
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Die gamescom 2026 läuft vom 26. bis 30. August in der Koelnmesse. Dienstag, 25. August, findet die gamescom Opening Night Live statt, Mittwoch, 26. August, ist Fachbesucher- und Medientag – Wildcard-Inhaber dürfen ab 13 Uhr auf das Messegelände. Donnerstag und Freitag ist von 10–20 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 9–20 Uhr. Tickets gibt es ausschließlich online über den offiziellen Ticketshop, eine Tageskasse vor Ort gibt es nicht. Standardpreise: 31,50 Euro für Donnerstag, Freitag und Sonntag, 41,00 Euro am Samstag, ermäßigt 22,50 bzw. 32,00 Euro, Familienkarten 69,50 bzw. 86,00 Euro. Abendtickets ab 16 Uhr kosten 10,50 Euro an Donnerstag, Freitag und Sonntag sowie 13,00 Euro am Samstag. Das Wildcard-Tagesticket für Mittwoch kostet 65,50 Euro. Kinder unter vier Jahren haben keinen Zutritt. Für Kinder von 4 bis 11 Jahren ist eine erwachsene Begleitperson erforderlich.
Mehr Informationen zur gamescom findet ihr auf der offiziellen Webseite.
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