NewsSmartphone

Fairphone Gen. 6+ vorgestellt: Mehr Leistung, gleiche Idee

So stimmen unsere Leser ab:

Fairphone legt bei seinem aktuellen Smartphone nach. Das neue Fairphone (Gen. 6+) übernimmt das modulare und besonders reparaturfreundliche Konzept der sechsten Generation, bekommt aber mehr Leistung und Arbeitsspeicher. Am grundsätzlichen Ansatz ändert sich wenig – und genau das dürfte für die Zielgruppe eine gute Nachricht sein.

Snapdragon 7s Gen 4 und 12 GB RAM

Die wichtigste Änderung steckt unter der Haube. Fairphone wechselt vom Snapdragon 7s Gen 3 auf den Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4. Dazu wächst der Arbeitsspeicher von bisher 8 auf 12 GB RAM. Der interne Speicher bleibt bei 256 GB und kann per microSD-Karte erweitert werden.

Beim Display bleibt es bei einem 6,31 Zoll großen OLED-Panel mit bis zu 120 Hz. Auch der 4.415-mAh-Akku und das grundsätzliche Kamerasystem werden vom Fairphone Gen. 6 übernommen. Das „Plus“ im Namen steht also nicht für ein größeres Smartphone, sondern eher für das technische Upgrade im Inneren.

Technische Daten des Fairphone Gen. 6+

Merkmal Fairphone Gen. 6+
Display 6,31 Zoll OLED
Bildwiederholrate bis zu 120 Hz
Prozessor Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4
Arbeitsspeicher 12 GB RAM
Speicher 256 GB
Speichererweiterung microSD
Akku 4.415 mAh
Betriebssystem Android 16
Alternative Software /e/OS erhältlich
Reparierbarkeit modularer Aufbau mit austauschbaren Komponenten
Software-Support bis 2033
Garantie 5 Jahre
Farbe unter anderem Cobalt Blue
Preis ab 649 Euro

Reparieren statt wegwerfen

Der eigentliche Star bleibt ohnehin das modulare Konzept. Beim Fairphone (Gen. 6+) lassen sich zahlreiche Komponenten selbst austauschen. Fairphone spricht von zwölf austauschbaren Modulen, darunter beispielsweise Akku, Display, USB-C-Anschluss und Kamerakomponenten. Dazu kommt eine Garantie von fünf Jahren.

Das Vorgängermodell erreichte bei iFixit bereits eine Reparierbarkeitswertung von 10 von 10 Punkten. Da Fairphone beim grundsätzlichen Aufbau des Gen. 6+ bleibt, dürfte sich auch das neue Modell wieder ziemlich weit am anderen Ende der üblichen „alles verklebt und viel Spaß beim Öffnen“-Smartphone-Skala bewegen. Fairphone verspricht außerdem Software-Support bis 2033. Gerade in Kombination mit austauschbarem Akku und verfügbaren Ersatzteilen ist das ein ziemlich entscheidender Punkt: Ein Smartphone kann schließlich nur dann wirklich nachhaltig sein, wenn es nicht nach drei Jahren wegen fehlender Updates aufs digitale Altenteil geschickt wird.

Android 16 und Fairphone Moments

Ausgeliefert wird das Fairphone Gen. 6+ mit Android 16. Das bereits bekannte Fairphone-Moments-Konzept bleibt ebenfalls erhalten. Über den physischen Schalter an der Gehäuseseite lässt sich das Smartphone in einen reduzierten Modus versetzen, der Ablenkungen und Benachrichtigungen auf ein Minimum reduzieren soll.

Alternativ bietet Fairphone das Smartphone erneut mit dem datenschutzorientierten /e/OS an. Diese Variante verzichtet auf die klassischen Google-Dienste und setzt stattdessen auf eine Open-Source-Alternative.

Fairphone Gen. 6+ kostet 649 Euro

Das Fairphone (Gen. 6+) kostet 649 Euro. Damit liegt das Upgrade über dem bisherigen Fairphone Gen. 6. Die Variante mit /e/OS wird ebenfalls wieder angeboten.

Neu ist außerdem die Farbe Cobalt Blue. Am modularen Zubehör ändert sich dagegen grundsätzlich nichts: Kartenhalter, Fingerschlaufe und Trageband können weiterhin direkt an der Rückseite befestigt werden.

Unterm Strich erfindet Fairphone sein Smartphone mit dem Gen. 6+ nicht neu. Muss es aber auch nicht. Mehr RAM und ein schnellerer Prozessor beseitigen zwei der Punkte, bei denen das nachhaltige Konzept gegenüber klassischen Mittelklasse-Smartphones bisher etwas zurückstecken musste. Wer sein Smartphone möglichst lange benutzen, selbst reparieren und nicht beim ersten schwächelnden Akku komplett austauschen möchte, bekommt damit eine ziemlich interessante Alternative zum üblichen Wegwerf-Zirkus.

Wie fandest du den Artikel?

Folgt uns

Folgt uns auch auf unseren Techkrams-Kanälen bei Bluesky, Mastodon, X, Threads, Instagram, Facebook und LinkedIn, damit ihr keine News, Tests und Artikel verpasst. Dort gibt es regelmäßig neue Beiträge, Updates und zusätzlichen Technikkram.

Wenn ihr bei Google nach Informationen sucht, werden bestimmte Nachrichten in der sogenannten Schlagzeilen-Box angezeigt. Welche das sind, könnt ihr jetzt direkt mitbestimmen.

Wenn ihr techkrams.de als bevorzugte Quelle hinterlegt, werden euch unsere Inhalte häufiger angezeigt. Wie das genau geht, erklären wir hier .

→ Hier könnt ihr techkrams.de direkt als bevorzugte Quelle einstellen.

Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Keine Werbung?

Klar, Werbung nervt manchmal. Das verstehen wir.

Trotzdem sorgt genau diese Werbung dafür, dass Seiten wie techkrams.de überhaupt existieren können. Hosting, Technik, Zeit, Tests, Recherche und Kaffee fallen leider nicht vom Himmel. Werbung ist dabei eine der wenigen Möglichkeiten, den Betrieb kostenlos für euch am Laufen zu halten.

Es ist also völlig okay, einen Werbeblocker zu nutzen. Wenn ihr techkrams.de aber mögt und unsere Arbeit unterstützen wollt, wäre es verdammt nett, wenn ihr den Werbeblocker für unsere Seite deaktiviert.

Kostet euch nichts. Hilft uns aber sehr.