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Zack Snyder überrascht mit düsterem „The Last Photograph“-Teaser

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Zack Snyder schlägt plötzlich deutlich leisere – und ziemlich verstörende – Töne an. Mit einem ersten kurzen Teaser zeigt der Regisseur sein langjähriges Herzensprojekt „The Last Photograph“, das optisch kaum weiter von Rebel Moon oder Man of Steel entfernt sein könnte.

Der gerade einmal rund 48 Sekunden lange Clip setzt nicht auf große Schlachten oder Zeitlupe bis zum Anschlag, sondern auf unangenehme Bilder: ein kopfüber aufgehängtes Schaf, Blut, einen mit Erde bedeckten Mann, einen Rosenkranz und einen Schuss. Dazu gibt es einen pulsierenden Soundtrack, der die ohnehin schon reichlich beklemmende Stimmung noch einmal ordentlich nach unten zieht.

Ein Projekt, das Snyder seit Jahrzehnten verfolgt

„The Last Photograph“ ist für Snyder alles andere als ein spontanes Nebenprojekt. Die Idee begleitet ihn bereits seit den 2000er-Jahren. Zwischenzeitlich waren für frühere Fassungen sogar Christian Bale und Sean Penn im Gespräch. Die aktuelle Version erzählt von einem ehemaligen DEA-Agenten, der in den Bergen Südamerikas nach seiner verschwundenen Nichte und seinem Neffen sucht. Begleitet wird er von einem Kriegsfotografen, der Zeuge des Mordes an den Eltern der Kinder wurde. Im Verlauf der Suche sollen die Grenzen zwischen Realität und surrealen Ereignissen zunehmend verschwimmen. Die Hauptrollen übernehmen Stuart Martin und Fra Fee.

Snyder mal ohne ganz großes Besteck

Der erste Eindruck ist jedenfalls interessant. Statt digitaler Massenschlachten, Raumschiffen und durchgestylter Heldenposen wirkt „The Last Photograph“ deutlich dreckiger, kleiner und persönlicher. Fast schon wie ein psychologischer Thriller mit deutlichem Horror-Einschlag. Snyder selbst kündigte mit dem Teaser bereits an, dass ein vollständiger Trailer folgen soll. Einen Veröffentlichungstermin für den Film gibt es aktuell allerdings noch nicht.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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