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Amazon macht FSK-18-Versand endlich weniger nervig

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Wer bei Amazon eine Blu-ray oder DVD mit FSK 18 bestellt hat, kannte das Theater: Selbst als Prime-Kunde wurden für den sogenannten Spezialversand jahrelang 5 Euro extra fällig. Dazu kam die persönliche Übergabe. Ausweis bereithalten, selbst zu Hause sein und hoffen, dass der Paketbote nicht genau dann klingelt, wenn man gerade nicht da ist. Für einen Film. Auf einer Plastikscheibe.

Damit scheint bei Amazon inzwischen weitgehend Schluss zu sein. FSK-18-Filme werden aktuell ohne die bisherige zusätzliche 5-Euro-Gebühr angeboten, und auch die Altersprüfung scheint nicht mehr zwingend an der Haustür durch den Paketboten stattzufinden. Stattdessen verlagert Amazon die Verifikation offenbar in den Bestellprozess. Das wurde auch verdammt noch mal Zeit.

Altersprüfung wandert in den Checkout

Amazon hat die Änderung bislang nicht groß angekündigt. Aktuelle Angaben aus dem Umfeld des Amazon-Shops zeigen jedoch, dass bei altersbeschränkten Artikeln im Checkout eine Altersverifizierung mit Geburtsdatum und Ausweisdaten erfolgen kann.

Gerade bei Filmen ist das eine enorme Verbesserung. Die alte Lösung war nicht nur teuer, sondern im Alltag schlicht nervig. Wer tagsüber arbeitet, konnte eine FSK-18-Blu-ray nicht einfach von Partner, Familie oder Nachbarn annehmen lassen. Im ungünstigsten Fall durfte man anschließend wegen einer einzelnen Blu-ray noch zur Filiale marschieren.

Die berühmten 5 Euro sind bei FSK-18-Filmen weg

Noch vor einigen Jahren verlangte Amazon ausdrücklich 5 Euro pro Lieferung für den „Spezialversand für Artikel ohne Jugendfreigabe“. Dabei spielte weder der Bestellwert noch eine vorhandene Prime-Mitgliedschaft eine Rolle. Ältere Amazon-Bedingungen sahen außerdem vor, dass Identität und Volljährigkeit bei der Übergabe kontrolliert werden mussten. Aktuelle Versandinformationen aus dem Blu-ray-Handel führen Amazon inzwischen dagegen mit 0 Euro Zusatzkosten für FSK-18-Filme. Diese Angabe findet sich auch noch in Veröffentlichungen aus dem Frühjahr 2026.

Und ja: Das ist eine dieser kleinen Änderungen, bei denen man sich eher fragt, warum das nicht schon vor zehn Jahren so gelöst wurde.

Aber Achtung: FSK 18 ist nicht automatisch USK 18

Einen Haken gibt es noch. Die Änderung sollte derzeit nicht pauschal auf alle Artikel „ab 18“ übertragen werden.

Bei FSK-18-Filmen auf Blu-ray und DVD werden aktuell keine zusätzlichen 5 Euro mehr ausgewiesen. Für USK-18-Videospiele wird dagegen weiterhin eine Versandgebühr von 5 Euro genannt. Wer beispielsweise ein ungeschnittenes PS5-, Xbox- oder Switch-Spiel bestellt, sollte deshalb weiterhin genau auf die Versandkosten im Checkout schauen.

Auch bei Marketplace-Händlern kann der Ablauf abweichen. Amazon hatte in der Vergangenheit zudem immer wieder Probleme mit der korrekten Einstufung und dem Versand von FSK-18-Angeboten durch Drittanbieter.

Endlich eine zeitgemäße Lösung

Unterm Strich ist die Umstellung für Filmsammler längst überfällig. Eine Altersprüfung ist bei FSK-18-Medien natürlich sinnvoll und gesetzlich notwendig. Dass dafür aber jedes einzelne Mal ein spezieller Versand mit persönlicher Übergabe und fünf Euro Aufpreis nötig sein muss, war schon lange schwer zu vermitteln.

Wenn Amazon die Volljährigkeit bereits im Bestellprozess sauber verifiziert, kann der Jugendschutz erhalten bleiben, ohne erwachsene Kunden bei jeder Bestellung noch einmal durch einen kleinen Hindernisparcours zu schicken.

Keine fünf Euro Strafporto mehr, kein Warten mit dem Personalausweis an der Haustür – zumindest bei FSK-18-Filmen ist der Versand bei Amazon damit endlich im Jahr 2026 angekommen.

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Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

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3D-Druck, Serien & Filme, Gaming, jede Art von Gadget
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Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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