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Acer erweitert seine Gaming-Handhelds um den Predator Atlas 7. Das neue Modell setzt auf ein kompaktes 7-Zoll-Format, Windows 11 und Intels neue Arc-G3-Plattform. Technisch orientiert sich der Atlas 7 stark am größeren Atlas 8, fällt aber kleiner und leichter aus.
In der Top-Konfiguration steckt ein Intel Arc G3 Extreme mit Intel Arc B390 Grafik. Alternativ soll es Varianten mit Arc G3 und Arc B370 geben. Dazu kommen bis zu 24 GB LPDDR5x-RAM und eine PCIe-4.0-NVMe-SSD mit bis zu 1 TB. Das 7 Zoll große IPS-Touchdisplay löst mit 1.920 × 1.080 Pixeln im 16:9-Format auf, erreicht 120 Hz und unterstützt VRR. Acer nennt außerdem 500 Nits Helligkeit, vollständige sRGB-Abdeckung und Gorilla Glass Victus mit DXC-Beschichtung.
Bis zu 80 Wh Akku und TMR-Sticks
Beim Akku stehen je nach Ausführung 60 oder 80 Wh zur Verfügung. Mit dem größeren Akku bleibt das Gewicht laut Acer unter 750 Gramm, mit 60 Wh unter 700 Gramm. Geladen wird über USB-C mit bis zu 65 Watt.
Für die Kühlung kombiniert Acer zwei Lüfter. Einer davon ist ein Predator-AeroBlade-Lüfter aus Metall mit 89 nur 0,1 Millimeter dünnen Rotorblättern. Laut Acer soll dieser gegenüber der vorherigen AeroBlade-Generation einen um bis zu zehn Prozent höheren Luftdurchsatz ermöglichen. Ein zweiter Kunststofflüfter unterstützt die Kühlung, während speziell geführte Luftkanäle die warme Luft effizient aus dem Gehäuse leiten sollen.
Bei den Eingabegeräten gibt es optional TMR-Joysticks, die ohne klassische Potentiometer arbeiten und damit unter anderem Stick Drift vermeiden sollen. Die analogen Trigger setzen auf Hall-Effekt-Sensoren. Hinzu kommen Makrotasten auf der Rückseite und ein Fingerabdrucksensor im Powerbutton.
Technische Daten des Predator Atlas 7
| Merkmal | Predator Atlas 7 |
|---|---|
| Display | 7 Zoll IPS, 1.920 × 1.080 Pixel |
| Bildwiederholrate | 120 Hz, VRR |
| Helligkeit | 500 Nits |
| Prozessor | bis Intel Arc G3 Extreme |
| Grafik | bis Intel Arc B390 |
| Arbeitsspeicher | bis 24 GB LPDDR5x-7467 |
| Speicher | bis 1 TB PCIe 4.0 NVMe |
| Akku | 60 Wh / bis 80 Wh |
| Steuerung | TMR-Sticks optional, Hall-Effekt-Trigger |
| Anschlüsse | 2× Thunderbolt 4, microSD UHS-II, 3,5 mm |
| Funk | Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 |
| Betriebssystem | Windows 11 Home |
| Gewicht | <700 g (60 Wh), <750 g (80 Wh) |
| Abmessungen | 292 × 112,7–123 × 28,5–48,4 mm |
Auch bei den Anschlüssen wird nicht gekleckert: Zweimal Thunderbolt 4, ein schneller UHS-II-microSD-Kartenleser und eine 3,5-mm-Klinke sind an Bord. Drahtlos funkt der Handheld über Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4. Zwei 2-Watt-Lautsprecher mit DTS Virtual:X Ultra übernehmen den Sound.
Marktstart im November, Preis noch offen
Der Predator Atlas 7 soll ab November 2026 in der EMEA-Region erhältlich sein. Damit ist auch ein europäischer Marktstart bestätigt. Einen konkreten deutschen Preis hat Acer bislang allerdings nicht genannt. Die Ausstattung und Preise können je nach Region und Konfiguration variieren.
Damit wird die Auswahl bei Windows-Handhelds noch ein Stück größer. Spannend ist vor allem die Kombination aus 7-Zoll-Gehäuse und einem ungewöhnlich großen 80-Wh-Akku. Ob Intels Arc G3 Extreme und B390 gegen die etablierte AMD-Konkurrenz bestehen können, wird sich allerdings erst in unabhängigen Tests zeigen.
