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Xiaomi macht aus seinem neuen Tablet fast schon einen mobilen Arbeitsplatz. Das Xiaomi Pad 9 Pro Max ist offiziell in China gestartet und bringt ein 13,3 Zoll großes 3,4K-Display, den neuen hauseigenen Xring O3, bis zu 16 GB RAM und einen 12.000-mAh-Akku mit. Besonders spannend ist aber eine Funktion, die man bei Tablets eher selten findet: Über USB-C kann das Pad direkt als externer Monitor genutzt werden.
Das LCD-Panel misst 13,3 Zoll, löst mit 3.408 × 2.272 Pixeln auf und arbeitet mit bis zu 144 Hz. Xiaomi setzt auf das produktivere 3:2-Format, nennt eine Helligkeit von bis zu 1.000 Nits und bietet gegen Aufpreis auch eine Variante mit matter Nano-Beschichtung an. Das Aluminiumgehäuse bleibt trotz der Größe nur 5,67 Millimeter dünn und wiegt mindestens 645 Gramm.
Erstmals mit Xiaomis Xring O3
Im Pad 9 Pro Max feiert der Xring O3 seine Tablet-Premiere. Der in 3 nm gefertigte Chip besitzt zehn CPU-Kerne mit bis zu 4,35 GHz sowie eine 16-Kern-GPU. Xiaomi selbst bewirbt entsprechend ziemlich brachiale Benchmarkwerte – wie viel davon unter längerer Last übrig bleibt, müssen unabhängige Tests allerdings erst zeigen. Je nach Ausführung kombiniert Xiaomi den Chip mit 8, 12 oder 16 GB RAM und bis zu 1 TB UFS-4.1-Speicher. Die Topversion soll sogar LPDDR6 verwenden.
Richtig interessant wird der USB-C-Anschluss. Der unterstützt USB 3.2 Gen 2 und DisplayPort-In. Damit lässt sich beispielsweise ein Notebook, PC oder Gaming-Handheld direkt mit dem Tablet verbinden und das Pad als zweiten Bildschirm verwenden – laut Xiaomi mit bis zu 3,4K und 120 Hz. Zusammen mit dem optionalen Focus Pen Pro wird daraus sogar ein ziemlich großes digitales Zeichenbrett.
12.000 mAh und 120-Watt-Laden
Auch beim Akku hält sich Xiaomi nicht zurück. 12.000 mAh sollen ausreichend Reserven für einen langen Arbeitstag liefern. Geladen wird mit bis zu 120 Watt; laut Hersteller sollen nach 20 Minuten bereits rund 60 Prozent im Akku stecken. Kabelgebundenes Reverse Charging ist mit bis zu 27 Watt möglich. Dazu kommen acht Lautsprecher mit Dolby Atmos, sechs Mikrofone, Wi-Fi 7 sowie eine 50-Megapixel-Hauptkamera. Für Videokonferenzen sitzt vorne eine 32-Megapixel-Kamera.
Als Betriebssystem kommt HyperOS 4 zum Einsatz. Xiaomi legt beim Pad 9 Pro Max besonderen Wert auf Multitasking: Modelle mit mindestens 12 GB RAM können bis zu sechs geteilte Fenster gleichzeitig anzeigen.
Xiaomi Pad 9 Pro Max: Technische Daten
| Merkmal | Xiaomi Pad 9 Pro Max |
|---|---|
| Display | 13,3 Zoll LCD, 3.408 × 2.272 Pixel |
| Format | 3:2 |
| Bildrate | bis 144 Hz |
| Helligkeit | bis 1.000 Nits |
| Prozessor | Xiaomi Xring O3 |
| RAM | 8 / 12 / 16 GB |
| Speicher | 256 GB / 512 GB / 1 TB |
| Hauptkamera | 50 MP |
| Frontkamera | 32 MP |
| Akku | 12.000 mAh |
| Laden | bis 120 Watt |
| USB | USB 3.2 Gen 2, DisplayPort-In |
| WLAN | Wi-Fi 7 |
| Lautsprecher | 8 |
| Dicke | 5,67 mm |
| Gewicht | ab 645 g |
| Betriebssystem | HyperOS 4 |
Preise starten bei 4.799 Yuan
In China verlangt Xiaomi 4.799 Yuan für die Basisversion mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher. Die reguläre Preisliste sieht so aus:
| Variante | China-Preis |
|---|---|
| 8 GB + 256 GB | 4.799 Yuan (ca. 610 Euro) |
| 12 GB + 256 GB | 5.299 Yuan (ca. 680 Euro) |
| 16 GB + 256 GB | 5.799 Yuan (ca. 750 Euro) |
| 12 GB + 512 GB | 6.099 Yuan (ca. 790 Euro) |
| 16 GB + 512 GB | 6.599 Yuan (ca. 850 Euro) |
| 16 GB + 512 GB, matt | 6.899 Yuan (ca. 890 Euro) |
| 16 GB + 1 TB, matt | 7.899 Yuan (ca. 1020 Euro) |
Damit bewegt sich das Tablet grob zwischen rund 615 und etwas über 1.000 Euro, wobei diese Euro-Werte nur eine Wechselkursorientierung darstellen und keine mögliche deutsche UVP.
Einen Deutschland- oder Europastart hat Xiaomi bislang nicht angekündigt. Entsprechend gibt es auch keine offizielle Euro-UVP. Gerade wegen des Xring-O3-Prozessors dürfte ein globaler Start keineswegs selbstverständlich sein.
Das wäre schade, denn ausgerechnet der DisplayPort-Eingang macht das Pad 9 Pro Max interessanter als viele der üblichen „größer, schneller, mehr Akku“-Tablet-Upgrades. Notebook auf, Kabel rein, zweiter 13,3-Zoll-Bildschirm daneben – das ist tatsächlich eine Funktion, bei der „Pro Max“ nicht nur nach Marketingabteilung klingt.

