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StarCraft ist zurück. Endlich. Blizzard hat auf der BlizzCon 2026 tatsächlich ein neues Spiel im legendären Sci-Fi-Universum angekündigt. Und nein, es wird nicht StarCraft III. Stattdessen schickt uns Blizzard selbst ins Getümmel zwischen Terranern, Zerg und Protoss: Das neue StarCraft wird ein Open-World-Shooter und soll 2030 erscheinen. Verdammt, darauf habe ich Bock.
Vorgestellt wurde das bislang schlicht „StarCraft“ genannte Projekt mit einem Cinematic-Trailer. Darin wird ein Space Marine des Terranischen Dominions für den Kampf gegen die Zerg vorbereitet. Dicke Rüstung, Marines, Zerg – nach wenigen Sekunden ist dieses unverkennbare StarCraft-Gefühl wieder da. Gameplay gab es leider noch nicht zu sehen. Trotzdem reicht die Vorstellung aus, um bei mir direkt Bilder entstehen zu lassen: selbst durch eine von Zerg überrannte Kolonie stapfen, Hydralisken ausweichen, während über einem vielleicht Battlecruiser und Protoss-Schiffe aufeinander losgehen? Ja. Einfach ja.
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StarCraft wechselt die Perspektive
Statt Einheiten aus der Vogelperspektive herumzukommandieren, sollen wir dieses Mal selbst mitten auf dem Schlachtfeld stehen. Blizzard entwickelt StarCraft als Open-World-Shooter. Das könnte verdammt spannend werden, denn geleitet wird das Projekt von Dan Hay, der zuvor lange an der Far-Cry-Reihe gearbeitet hat. Erfahrung mit großen offenen Spielwelten ist also reichlich vorhanden.
Ganz neu ist die Idee eines StarCraft-Actionspiels übrigens nicht. Alte Hasen dürften bei dieser Ankündigung sofort an StarCraft: Ghost denken. Blizzard wollte uns schon vor über 20 Jahren selbst ins StarCraft-Universum schicken. Das Spiel verschwand jedoch nach jahrelanger Entwicklung im Nirwana.
Jetzt bekommt diese Idee endlich eine zweite Chance.
Und das Potenzial ist gewaltig. StarCraft besitzt eines der spannendsten Sci-Fi-Universen der Spielegeschichte – Blizzard hat uns bislang nur fast ausschließlich von oben darauf schauen lassen. Eine offene Welt könnte Sankt… äh, den Koprulu-Sektor plötzlich ganz anders erlebbar machen. Bis dahin brauchen wir allerdings Geduld. 2030 ist noch verdammt weit weg. Plattformen, konkrete Gameplay-Systeme und sogar die genaue Perspektive hat Blizzard noch nicht genannt. Trotzdem: In unserem BlizzCon-Vorbericht hatten wir den seit längerem herumgeisternden StarCraft-Shooter bereits als möglichen Kandidaten auf dem Zettel. Jetzt ist er Realität.
Natürlich hätte ich auch bei einem StarCraft III jubelnd meine Mineralien eingesammelt. Aber wenn Blizzard mich stattdessen mit einem Gauss-Gewehr in der Hand mitten zwischen Marines, Protoss und eine Horde Zerg schmeißt?
