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xTool C1 verbindet Farbdruck, Scanner und Plotter

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Mit dem C1 Color Cutter steigt xTool in den Markt für Schneideplotter ein. Das kompakte Gerät kombiniert einen CMYK-Tintenstrahldrucker, einen Scanner und eine Messerschneidefunktion. Motive lassen sich damit direkt auf Material positionieren, farbig drucken und anschließend ausschneiden. Einen separaten Drucker und Passermarken soll der C1 dafür nicht benötigen.

Drucken, scannen und schneiden in einem Arbeitsgang

Bei vielen Bastelprojekten kommen Drucker und Plotter nacheinander zum Einsatz. Das Motiv wird zunächst auf einem separaten Drucker ausgegeben. Anschließend muss der Plotter die Druckmarken erfassen, damit er die Kontur korrekt ausschneidet. xTool will diese Schritte im C1 zusammenführen: Ein CIS-Scanner erfasst das eingelegte Material und zeigt es in der Software als Vorschau. Das Motiv kann dort positioniert werden, bevor der C1 druckt und schneidet. Der Scanner soll außerdem helfen, vorhandene Materialreste auszunutzen und handgezeichnete Vorlagen auszuschneiden. Für Originalmaterialien von xTool kann die Software Materialeinstellungen automatisch erkennen. xTool bewirbt den Ablauf auch für Stickerbögen, Etiketten, Karten und personalisierte Textilmotive. Die Print-and-Cut-Genauigkeit gibt der Hersteller mit höchstens 0,35 Millimetern an.

Gedruckt wird mit thermischem Tintenstrahlverfahren und einer CMYK-Patrone. Die maximale Auflösung beträgt laut Datenblatt 720 × 1.200 dpi. Die Druckfläche ist bis zu 30,48 Zentimeter breit. Mit optionalem Rollenhalter soll das Gerät auch längere Rollenmaterialien verarbeiten können. Als maximale Länge nennt xTool rund 3,66 Meter.

Mehr als ein Stickerplotter

Der C1 nutzt austauschbare Werkzeuge. Neben dem Drucken und Schneiden nennt xTool Falzen, Zeichnen, Prägen sowie Heiß- und Kaltfolientransfer. Dafür sind je nach Aufgabe passende Klingen, Stifte oder Folienwerkzeuge nötig. Eine elektrostatische Halteplatte soll leichte Materialien ohne Klebematte fixieren; ein Rollenhalter ermöglicht längere Druck- und Schneidearbeiten. Diese Zubehörteile sind auf der Produktseite als Ergänzungen aufgeführt. Beim Schneiden hängt die Materialwahl vom Werkzeug ab.

Die feine Klinge ist für dünne Materialien wie Papier und Vinyl gedacht, eine Tiefschnittklinge für dickeren Karton und flexible Materialien. Für Stoffe gibt es eine Rollklinge. Eine spezielle Schneideklinge soll laut xTool auch Leder, Schaumstoff, Karton und weitere Materialien bearbeiten. Als maximale Stärke nennt der Hersteller bis zu drei Millimeter; auf der elektrostatischen Matte sind es laut Produktangaben bis zu 1,7 Millimeter. Die maximale Schneidegeschwindigkeit von 509 Millimetern pro Sekunde gilt laut Support nur für lange, gerade Schnitte unter günstigen Bedingungen. Kurven erreicht der Plotter nicht mit diesem Tempo.

Der C1 arbeitet mit einer Klinge und ist kein Lasergerät. Er graviert also nicht und kann keine dicken Holz- oder Acrylplatten wie ein Laser bearbeiten. Für solche Projekte verweist xTool auf seine Lasersysteme. Beim Textildruck ist ebenfalls ein zusätzlicher Arbeitsschritt nötig: Motive werden auf Transfermaterial gedruckt und anschließend mit Hitze auf das Kleidungsstück übertragen. xTool bewirbt außerdem den Druck auf vorbehandelten Stoffen.

Tinte, Material und Folgekosten

xTool verspricht, dass Sticker mit der DURA-Tinte wasserfest sind und Textilmotive bis zu 30 Wäschen überstehen. Das sind Herstellerangaben, keine unabhängig geprüften Ergebnisse. Zum Lieferumfang nennt die Produktseite eine Tintenpatrone, eine Klinge und ein Material-Starterpaket. Zusätzlich können je nach Projekt weitere Klingen, Matten, Werkzeuge, Tinte und passende Materialien nötig werden. Konkrete Angaben zur Reichweite der Patrone oder zu den laufenden Kosten pro Sticker habe ich in den zugänglichen Herstellerinformationen nicht gefunden.

Die Software Atomm soll Designs aus Texteingaben oder hochgeladenen Bildern vorbereiten und unter anderem Hintergrundentfernung und weitere KI-Funktionen anbieten. xTool führt zudem eine Variante mit einem Monat Atomm-Pro-Mitgliedschaft auf. Laut Hersteller enthalten beide Versionen dieselbe Maschine; die Mitgliedschaft ergänzt lediglich den Softwarezugang.

Preis und Verfügbarkeit

xTool nennt einen Einstiegspreis von 449 Euro. Reservierungen sind mit einer Anzahlung von 10 Euro möglich. Als Vorteile nennt xTool ein Materialpaket und einen Rabatt auf Materialien.  Auf der aktuellen deutschen Produktseite steht der 12. November 2026 um 3 Uhr morgens als Verkaufsstart. Bestellungen sollen laut dieser Seite ab Anfang bis Mitte November verschickt werden. Die deutsche Seite nennt für den Materialrabatt einen einmaligen Gutschein ohne Ablaufdatum.

Der C1 zielt damit auf Kreativprojekte, bei denen Farbdruck und Konturschnitt zusammenkommen. Der Scanner und der Wegfall separater Passermarken könnten den Ablauf vereinfachen. Ob Druckqualität, Schnittpräzision und Tintenverbrauch im Alltag überzeugen, lässt sich aus den Herstellerangaben allein noch nicht beurteilen.

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

CvD & Evil Genius
3D-Druck, Serien & Filme, Gaming, jede Art von Gadget
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Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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