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Amazon-Wunschlisten: Neue Regel kann eure Adresse offenlegen

Amazon ändert seine Wunschlisten-Regeln, und das ist mehr als nur ein kleines Detail. Seit 25. März 2026 fällt die Möglichkeit weg, Käufe für Listenartikel auf bestimmte Verkäuferwege zu beschränken. Dadurch können Geschenke von Drittanbietern leichter über öffentliche oder geteilte Listen abgewickelt werden.

Der kritische Punkt: Dabei kann die Lieferadresse des Listenbesitzers an den Drittanbieter weitergegeben werden. Amazon weist außerdem darauf hin, dass die Adresse im Zusammenhang mit Versand-Updates und Tracking unter Umständen auch für den Käufer sichtbar werden kann.

Was sich konkret ändert

Bisher konnten Nutzer öffentlicher Wunschlisten das Risiko stärker begrenzen. Mit der Regeländerung fällt diese Kontrolle weg. Wer eine öffentliche oder geteilte Liste nutzt, muss deshalb genauer hinschauen, welche Adresse hinterlegt ist und wie die Liste geteilt wird.

Amazon beschreibt selbst, dass die Standard-Lieferadresse bei Listenkäufen verfügbar sein kann, wenn die Adressweitergabe an Drittanbieter aktiviert ist. In diesem Fall erhält der Verkäufer die Adresse und kann sie im Versandprozess weitergeben.

Warum das problematisch ist

Für viele Nutzer waren Amazon-Wunschlisten bisher eine praktische Möglichkeit, Geschenke zu erhalten, ohne die eigene Wohnadresse direkt offenlegen zu müssen. Genau das wird jetzt schwieriger.

Wichtig ist dabei: Die Adresse wird nicht einfach öffentlich im Profil angezeigt. Sie kann aber im Bestell- und Versandprozess bei Drittanbietern landen und unter Umständen auch für den Käufer sichtbar werden. Für öffentliche Wunschlisten ist das ein echter Datenschutz-Rückschritt.

Was ihr jetzt tun solltet

Wer eine Amazon-Wunschliste nutzt, sollte die Einstellungen prüfen:

  • Ist die Liste öffentlich, geteilt oder privat?
  • Ist eine Lieferadresse hinterlegt?
  • Ist die Weitergabe an Drittanbieter möglich?

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Liste nicht öffentlich machen, die Privatadresse entfernen oder eine alternative Lieferadresse nutzen.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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