
Yeah, Baby. Oder zumindest: sehr wahrscheinlich, Baby. Mike Myers hat ziemlich deutlich bestätigt, dass ein vierter Austin-Powers-Film kommen soll. Auf Trevor Noahs „World Cup Watch Party“ wurde der Schauspieler gefragt, ob es noch einmal einen neuen Teil geben werde. Myers antwortete schlicht mit „Yes“.
Konkrete Details gibt es allerdings noch nicht. Kein Kinostart, kein offizieller Titel, keine Story, keine Studio-Ankündigung. Also erstmal tief durchatmen. Myers hat die Rückkehr der Reihe über die Jahre immer wieder angedeutet. Diesmal klingt es aber deutlich weniger nach „wäre schön“ und mehr nach „passiert wirklich“. Nach fast 25 Jahren Pause wäre das schon eine kleine Comedy-Ausgrabung.
Der letzte Teil lief 2002
Der bislang letzte Film der Reihe war Austin Powers in Goldmember aus dem Jahr 2002. Davor erschienen Austin Powers – Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat und Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung. Die Filme lebten von der Mischung aus Bond-Parodie, absurdem 60er-Jahre-Charme, albernen Wortspielen und Mike Myers in gleich mehreren Rollen.
Ob diese Art Humor 2026 noch genauso funktioniert, ist die große Frage. Ein neuer Austin Powers müsste heute nicht nur alte Fans abholen, sondern auch erklären, warum dieser komplett überdrehte Spion überhaupt wieder aus der Tiefkühltruhe geholt wird. Andererseits: Wenn Hollywood inzwischen wirklich jede Marke wiederbelebt, die irgendwann mal VHS-Kassetten verkauft hat, darf Austin Powers ruhig auch noch einmal seine Zähne blitzen lassen.
Dr. Evil ist schon zurück
Das Timing ist jedenfalls auffällig. Kurz vor Myers’ Aussage tauchte Dr. Evil in einem neuen Verizon-Werbeclip auf. Und nicht allein. Seth Green ist wieder als Scott Evil dabei, Mindy Sterling als Frau Farbissina und Rob Lowe als Nummer 2. Der Clip ist „nur“ Werbung für einen Mobilfunktarif, aber seien wir ehrlich: Die meisten dürften ihn nicht wegen der Tarifstruktur geschaut haben.
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Und was soll ich sagen: Die Figuren funktionieren noch. Myers ist sofort wieder in Dr. Evil, das alte Timing ist da, und selbst nach über zwei Jahrzehnten reicht ein Blick, eine Geste, ein kleines bisschen größenwahnsinnige Theatralik, damit der ganze Austin-Powers-Quatsch wieder funktioniert.
Verizon hat gezeigt, dass es noch geht
Der Verizon-Clip ist am Ende fast die beste Bewerbung für den Film. Nicht, weil Werbung jetzt plötzlich Kunst wäre. Ruhig bleiben. Sondern weil er zeigt, dass Myers und die alten Figuren noch zünden können, wenn man sie nicht komplett entkernt. Da ist sofort wieder diese Mischung aus Blödsinn, Tempo und liebevoller Dummheit.
Also bitte: Wenn ihr das könnt, dann macht hin.
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