Die FMX 2026 geht in etwas mehr als einem Monat in ihre 30. Ausgabe und hat nun ihr vollständiges Programm vorgestellt. Die Konferenz in Stuttgart bleibt ihrem Anspruch treu, aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Visual Effects, Animation und digitale Medienproduktion zusammenzuführen und praxisnah zu beleuchten. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf technologischen Umbrüchen, neuen Produktionsmethoden und internationalen Kollaborationen innerhalb der Branche.
Zu den zentralen Gästen zählt der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Roland Emmerich, der anlässlich des Jubiläums seines Films „Independence Day“ in seine Heimatstadt zurückkehrt. In einer Gesprächsrunde mit Journalist Ian Failes blickt Emmerich auf seine Karriere zurück und gibt Einblicke in die Entstehung des Films – Independence Day – der 1997 mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet wurde. Die Kombination aus Miniatureffekten, praktischen Explosionen und frühen digitalen Verfahren setzte damals Maßstäbe für das Genre. Emmerich, dessen Filme weltweit mehr als vier Milliarden Dollar eingespielt haben, gilt bis heute als einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure im internationalen Kino.
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Neben diesem Rückblick richtet sich der Blick der FMX vor allem nach vorn. Das Studio Lux Aeterna stellt mit „RENO“ ein internes Experiment vor, das als Testumgebung für virtuelle Produktion und Machine-Learning-Workflows dient. Im Fokus stehen dabei neue Ansätze für In-Camera-Aufnahmen, der Einsatz von Technologien wie Gaussian Splat Scanning sowie automatisierte Prozesse im Compositing. Die Präsentation beleuchtet, wie sich klassische VFX-Pipelines an neue Produktionsrealitäten anpassen lassen.
Auch generative KI ist ein zentrales Thema. Ben Lock von Moonvalley gibt einen Einblick in den aktuellen Stand generativer Videotechnologien in der Studiopraxis. Dabei geht es nicht um theoretische Möglichkeiten, sondern um konkrete Herausforderungen im Produktionsalltag – etwa Kontrolle, Konsistenz oder Integration in bestehende Workflows. Gleichzeitig werden Entwicklungen skizziert, die zeigen, wie sich Berufsbilder und Produktionsprozesse bereits verändern.
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Ein weiteres Beispiel für internationale Zusammenarbeit liefert eine gemeinsame Präsentation von The Yard VFX und TRIXTER. Anhand der Arbeit an „Predator: Badlands“ zeigen die verantwortlichen Supervisoren, wie studioübergreifende Zusammenarbeit funktioniert – von gemeinsam genutzten Assets bis hin zur Abstimmung kreativer Entscheidungen. Der Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung und den Voraussetzungen für konsistente Ergebnisse über mehrere Teams hinweg.
Quelle: Pressemitteilung
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