
Google will in Discover weniger Clickbait zeigen – und genau das feiere ich
Google hat bereits Anfang Februar 2026 ein eigenes Discover-Core-Update angekündigt. Der Punkt, der für mich dabei am spannendsten ist: Das Unternehmen will in Discover ausdrücklich weniger sensationelle Inhalte und weniger Clickbait ausspielen. Gleichzeitig sollen stärker originale, tiefere und aktuell relevante Inhalte von Seiten mit nachweisbarer Themenkompetenz sichtbar werden. Das ist aus meiner Sicht ein verdammt gutes Signal für alle, die lieber sauber arbeiten, statt Leser mit billigen Überschriften an der Nase herumzuführen.
Google sagt das inzwischen ziemlich klar
In der offiziellen Ankündigung zum February 2026 Discover Core Update nennt Google ganz offen drei Stoßrichtungen: mehr lokal relevante Inhalte, weniger sensationellen Content und Clickbait sowie mehr tiefgehende, originelle und zeitnahe Beiträge von Websites mit Expertise in einem Themenfeld. Das ist eine klare Ansage an Publisher, die bislang vor allem auf überdrehte Überschriften und künstlich aufgepumpte Teaser gesetzt haben.
Warum ich das feiere
Ich hasse Clickbait. Nicht dieses harmlose Spiel mit einer guten Headline, sondern diese kaputte Sorte Überschrift, die bewusst mehr verspricht als der Artikel liefern kann. Dieses ewige „Du glaubst nicht, was dann passiert“, dieses künstliche Drama, dieses empörungsgeile Aufblasen von Nichtigkeiten. Es nervt nicht nur, wie manche hier Klicks und Seitenaufrufe erzwingen.
Wenn Google Discover solche Inhalte künftig schwächer gewichtet, trifft es genau die Strategie, die das Netz in den letzten Jahren an vielen Stellen schlechter gemacht hat.
Für ehrliche Seiten ist das eine gute Nachricht
Für kleinere oder sauber arbeitende Anbieter ist das Update deshalb spannend, weil Google parallel auch mehr Originalität, Aktualität und Themenkompetenz hervorhebt. Discover soll laut Google stärker erkennen, in welchen Themenfeldern eine Website wirklich Ahnung hat. Das heißt nicht automatisch, dass kleine Publisher plötzlich bevorzugt werden. Aber es bedeutet, dass blanke Lautstärke und billige Lockmittel allein nicht reichen sollen.
Warum das zu techkrams passt
Bei uns gab es diesen billigen Clickbait-Kram nie. Klar darf eine Überschrift neugierig machen. Sie soll sogar neugierig machen. Aber sie darf nicht lügen, nicht künstlich eskalieren und dem Leser nichts vormachen. Wenn Google jetzt stärker gegen irreführende Vorschauen, übertriebene Titel und sensationelle Aufmachung arbeitet, dann ist das für mich kein Problem, sondern eher eine Bestätigung des eigenen Ansatzes.
Ob das alles hilft das Netz etwas „sauberer“ zu machen, wird sich wohl in den kommenden Wochen / Monaten zeigen.
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