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Plaud geht mit seinem neuen Plaud One deutlich über die bisherigen KI-Notizgeräte hinaus. Statt eines kleinen Recorders oder Ansteckers besteht das neue System aus zwei Half-In-Ear-Kopfhörern und einem Ladecase. Spannend wird es vor allem durch die integrierte 4G-LTE-Verbindung samt eSIM: Gespräche können verarbeitet werden, ohne dass dafür ständig ein Smartphone in der Nähe sein muss.
Aufzeichnen lässt sich dabei auf mehreren Wegen. Die Earbuds erfassen Telefonate und Online-Meetings, während das Case mit vier Mikrofonen Gespräche im Raum aus bis zu fünf Metern Entfernung aufnehmen soll. Anschließend werden die Inhalte automatisch transkribiert und zusammengefasst. Über den Plaud Agent lassen sich außerdem Fragen stellen oder aus Gesprächen beispielsweise Dokumente, Aufgaben und weitere Arbeitsmaterialien erzeugen.
Technisch packt Plaud außerdem adaptives ANC bis 40 dB, Bluetooth 5.4, LDAC und 12-mm-Treiber in die Kopfhörer. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu sechs Stunden für die Earbuds beziehungsweise bis zu 36 Stunden zusammen mit dem Case an. Das Case besitzt einen 830-mAh-Akku und kann auch eigenständig für Aufnahmen verwendet werden.
Die Plaud One Limited Explorer Edition kostet in Deutschland 249,90 Euro und ist weltweit auf 2.000 Exemplare begrenzt. Enthalten sind außerdem Plaud-Credits im Wert von 176 Euro. Die erste Vorbestellrunde ist laut deutscher Produktseite derzeit bereits beendet, Interessenten können sich auf eine Warteliste setzen lassen. Deutschland gehört ausdrücklich zu den unterstützten Märkten.
Plaud One ist damit weniger ein weiterer KI-Recorder und eher der Versuch, Recorder, Kopfhörer und Sprachassistent in ein einziges Gerät zu stopfen. Gerade die unabhängige LTE-Verbindung macht das Konzept interessanter als viele der kleinen Meeting-Mithörer, die aktuell an jeder Ecke aus dem KI-Gebüsch springen.
