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Samsung Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra: Neue Smartphone-Generation mit Privacy Display und Snapdragon 8 Elite

Mehr Leistung und neue AI-Funktionen bieten die neuen Flaggschiffe

Samsung hat mit der neuen Galaxy S26-Serie seine nächste Smartphone-Generation vorgestellt. Die Reihe umfasst drei Modelle – das Galaxy S26, das Galaxy S26+ und das Galaxy S26 Ultra – und setzt erneut stark auf künstliche Intelligenz als zentrales Element der Bedienung. Im Mittelpunkt steht die weiterentwickelte Galaxy-AI-Plattform, die viele alltägliche Aufgaben automatisieren oder vereinfachen soll. Dazu zählen etwa das Organisieren von Terminen, das Auffinden von Informationen oder das Bearbeiten von Fotos direkt auf dem Gerät. Die Software arbeitet dabei kontextbasiert im Hintergrund und reduziert laut Hersteller die Anzahl der Schritte, die Nutzer:innen für typische Smartphone-Aufgaben benötigen.

Samsung beschreibt die Geräte als dritte Generation seiner AI-Smartphones. Hardware und Software sollen enger verzahnt sein als zuvor, wodurch sich Funktionen wie Kamera, Systemleistung und AI-Features stärker ergänzen. Die drei Modelle richten sich an unterschiedliche Nutzergruppen, teilen sich jedoch viele grundlegende Technologien. Besonders das Galaxy S26 Ultra dient als Plattform für mehrere neue Funktionen, darunter ein integriertes Privacy Display, das seitliche Einblicke auf den Bildschirm einschränken kann.

Technisch basiert die Serie auf einer neuen Hardwareplattform, die speziell für AI-Berechnungen und hohe Dauerleistung ausgelegt ist. Im Galaxy S26 Ultra arbeitet der speziell angepasste Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Gegenüber der vorherigen Generation soll die CPU-Leistung um rund 19 Prozent steigen, während die Neural Processing Unit für KI-Berechnungen um etwa 39 Prozent zulegt. Auch die Grafikleistung wurde laut Hersteller deutlich erhöht. Diese Kombination soll unter anderem Multitasking, AI-Funktionen und grafikintensive Anwendungen stabiler ausführen.

Samsung Galaxy S26
© Samsung Electronics

Um die höhere Rechenleistung dauerhaft zu ermöglichen, hat Samsung das Kühlsystem überarbeitet. Eine größere Vapor-Chamber verteilt die Abwärme über eine breitere Fläche des Gehäuses. Dadurch soll das Gerät auch bei rechenintensiven Anwendungen wie Spielen, Videoaufnahmen oder parallelen App-Prozessen stabil arbeiten. Unterstützt wird die Hardware durch eine Schnellladefunktion, mit der sich der Akku innerhalb von rund 30 Minuten auf bis zu 75 Prozent aufladen lassen soll.

Auch die Bildverarbeitung wurde überarbeitet. Technologien wie ProScaler passen die Skalierung von Fotos und Videos automatisch an, um Details stärker hervorzuheben und Bildrauschen zu reduzieren. Ergänzend nutzt Samsung eine weiterentwickelte Version der mobilen Digital Natural Image Engine, die laut Hersteller Farben präziser darstellen soll als in der Vorgängergeneration. Ein Schwerpunkt der Galaxy-S-Reihe bleibt die Kamera. Beim Galaxy S26 Ultra setzt Samsung auf größere Blendenöffnungen, die mehr Licht auf den Sensor fallen lassen sollen. Dadurch sollen besonders bei Nachtaufnahmen oder starkem Zoom detailreichere Bilder entstehen. Die bekannte Nightography-Funktion wurde ebenfalls weiterentwickelt und soll auch bei schwierigen Lichtverhältnissen klare Fotos liefern.

Bei Videoaufnahmen unterstützt eine verbesserte Superstabil-Funktion die Stabilisierung. Eine horizontale Sperroption sorgt dabei für eine gleichmäßig ausgerichtete Aufnahme, etwa beim Filmen in Bewegung. Ergänzend wurde der AI-basierte Bildsignalprozessor erweitert, der nun auch die Frontkamera stärker unterstützt und Hauttöne sowie Details unter unterschiedlichen Lichtbedingungen natürlicher erfassen soll.

Neu ist außerdem die Unterstützung für den Videocodec APV, der eine effizientere Komprimierung hochauflösender Videos ermöglicht. Ziel ist es, auch nach mehreren Bearbeitungsschritten eine stabile Bildqualität zu erhalten. Die Galaxy-AI-Funktionen greifen auch bei der Bildbearbeitung. Der Fotoassistent erlaubt es, Änderungen über einfache Texteingaben zu beschreiben. So lassen sich beispielsweise Szenen verändern, Objekte ergänzen oder Bildfehler entfernen. Ergänzend bündelt das Creative Studio verschiedene Werkzeuge zur Erstellung von Stickern, Hintergründen oder Einladungen direkt im Gerät.

Samsung Galaxy S26
© Samsung Electronics

Auch im Alltag sollen AI-Funktionen stärker unterstützen. Mit „Now Nudge“ schlägt das System kontextbezogen Inhalte oder Aktionen vor. Fragt etwa ein Kontakt nach Fotos einer Reise, kann das Gerät automatisch passende Bilder aus der Galerie vorschlagen. Treffen Nachrichten zu einem Termin ein, erkennt das System mögliche Kalenderkonflikte und zeigt entsprechende Hinweise an.

Das Widget „Now Brief“ fasst relevante Informationen wie Termine, Erinnerungen oder Hinweise in personalisierten Übersichten zusammen. Ergänzend wurde die Suchfunktion „Circle to Search“ erweitert. Sie erkennt mehrere Objekte innerhalb eines Bildes gleichzeitig und ermöglicht so eine detailliertere Suche nach einzelnen Elementen wie Kleidung oder Accessoires. Die Serie integriert außerdem mehrere AI-Assistenten, darunter Bixby, Google Gemini und Perplexity. Nutzer:innen können Aufgaben per Sprachbefehl auslösen oder automatisierte Abläufe über mehrere Apps hinweg ausführen lassen. Die Assistenten sollen dabei komplexere Prozesse im Hintergrund koordinieren, ohne dass Nutzer:innen zwischen Anwendungen wechseln müssen.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auch auf Datenschutz und Sicherheit. Das Galaxy S26 Ultra führt erstmals ein integriertes Privacy Display ein, das die Sichtbarkeit des Bildschirms aus seitlichen Blickwinkeln reduziert. Die Funktion kann automatisch aktiviert werden, etwa beim Eingeben von Passwörtern oder beim Öffnen bestimmter Apps. Hier zeigt sich die Beschränkung der Funktion. Weitere Sicherheitsfunktionen arbeiten softwareseitig im Hintergrund. Dazu zählt eine AI-gestützte Anrufüberprüfung, die unbekannte Anrufer zunächst automatisch befragt und den Grund des Anrufs überprüft, bevor die Verbindung weitergeleitet wird. Zusätzlich erkennt ein Datenschutz-Alarm ungewöhnliche Zugriffe von Apps auf sensible Daten wie Standort oder Kontakte.

Auch auf Systemebene erweitert Samsung seine Sicherheitsarchitektur. Die Galaxy-S26-Serie integriert erweiterte Post-Quantum-Kryptografie für Systemprozesse sowie zusätzliche Schutzmechanismen innerhalb der Knox-Sicherheitsplattform. Ergänzend werden sensible Daten durch Knox Vault hardwareseitig isoliert.

Der Marktstart ist für den 11. März vorgesehen. Preislich beginnt das Galaxy S26 bei 999 Euro, das Galaxy S26+ startet bei 1.249 Euro und das Galaxy S26 Ultra bei 1.449 Euro. Käufer:innen können zwischen mehreren Farbvarianten wählen, darunter Cobalt Violet, White, Black und Sky Blue. Zusätzlich bietet Samsung im eigenen Online-Shop exklusive Farben an.

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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