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Tesla-Assistent Grok sorgt für NSFW Unterhaltung

Mit Grok bringt Tesla erstmals einen vollwertigen KI-Chatbot direkt ins Fahrzeug. Der Assistent stammt von Elon Musks KI-Firma xAI und soll künftig viele klassische Sprachbefehle im Tesla ersetzen. Doch kurz nach den ersten Tests sorgt Grok bereits für Diskussionen – denn der Assistent besitzt mehrere NSFW-Modi für Erwachsene.

KI-Chatbot im Tesla-Cockpit

Grok wurde ursprünglich für die Plattform X entwickelt und wird inzwischen auch in Tesla-Fahrzeuge integriert. Nutzer können mit der KI sprechen, Fragen stellen oder Informationen abrufen – ähnlich wie bei Siri oder Google Assistant.

Der Unterschied: Grok wurde bewusst mit einer deutlich freieren Persönlichkeit ausgestattet. Neben klassischen Assistent-Funktionen bietet die Software verschiedene Gesprächsmodi, die den Ton der Antworten verändern.

Mehrere Persönlichkeits-Modi – inklusive 18+

Laut ersten Firmware-Analysen und Berichten aus der Tesla-Community enthält Grok mehrere unterschiedliche Profile. Dazu gehören unter anderem:

  • Romantic
  • Argumentative
  • Motivational
  • Sexy
  • Unhinged

Einige dieser Einstellungen werden ausdrücklich als NSFW-Modi (Not Safe For Work) beschrieben und sind nur für Erwachsene gedacht. In diesen Modi kann der Assistent deutlich provokantere, sarkastischere oder flirtendere Antworten geben als klassische Sprachassistenten.

Fahrer berichten über ungewöhnliche Gespräche

In Tesla-Communitys und Foren berichten Fahrer inzwischen regelmäßig über sehr direkte oder derbe Antworten des Assistenten. Besonders der sogenannte „Unhinged“-Modus soll deutlich weniger zurückhaltend reagieren als die Standard-Einstellung.

Einige Nutzer berichten sogar von längeren Gesprächen mit der KI, bei denen Grok Witze macht, flirten kann oder bewusst provozierend antwortet. Dadurch unterscheidet sich das System stark von anderen digitalen Assistenten, die deutlich stärker moderiert sind.

So erging es mir und das war noch der harmlose Teil

Diskussion über Sinn solcher Funktionen im Auto

Die ungewöhnlichen Gesprächsmodi sorgen inzwischen für Diskussionen. Kritiker fragen sich, ob NSFW-Optionen in einem Fahrzeug-Infotainment überhaupt sinnvoll sind – insbesondere wenn Kinder im Auto mitfahren.

Tesla hat deshalb offenbar auch einen Kinder-Modus vorgesehen, der die Antworten stärker filtert und problematische Inhalte blockieren soll.

Grok als Experiment für KI im Alltag

Die Integration von Grok zeigt, wie stark Tesla künftig auf KI-Interaktionen setzt. Während klassische Sprachassistenten hauptsächlich Befehle ausführen, soll Grok deutlich stärker als konversationsfähiger Begleiter funktionieren.

Ob sich dieses Konzept im Alltag durchsetzt oder weiter eingeschränkt wird, dürfte sich erst zeigen, wenn der Assistent breiter in Tesla-Fahrzeugen ausgerollt wird.

Fest steht aber schon jetzt: Mit Grok hat Tesla einen der ungewöhnlichsten Sprachassistenten der Automobilbranche geschaffen.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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