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XPeng will in Europa nicht nur Elektroautos verkaufen, sondern künftig auch selbst für Strom sorgen. Der chinesische Hersteller plant bis Ende 2028 ein eigenes Netz mit mehr als 4.000 Schnellladepunkten in 31 europäischen Märkten. Die ersten Stationen sollen noch 2026 in Betrieb gehen.
Für Deutschland, Österreich und die Schweiz arbeitet XPeng mit dem hessischen Unternehmen Elmi Power zusammen. Der Partner soll sich unter anderem um Standorte, Genehmigungen und die technische Umsetzung kümmern. Wichtig dabei: Die 4.000 Ladepunkte sind europaweit geplant und nicht, wie die Überschrift der Ausgangsquelle vermuten lassen könnte, allein für die DACH-Region. Technisch interessant ist der Einsatz batteriegepufferter Schnellladestationen. Ein Batteriespeicher wird dabei mit vergleichsweise geringer Leistung aus dem Netz geladen und kann anschließend kurzfristig deutlich höhere Ladeleistungen an Fahrzeuge abgeben. So lassen sich Schnelllader auch dort aufstellen, wo das lokale Stromnetz nicht genügend Leistung bereitstellen kann.
In China verfügt XPeng bereits über Erfahrung mit einer eigenen Ladeinfrastruktur: Dort betreibt das Unternehmen laut den vorliegenden Angaben mehr als 3.500 eigene Ladestationen in über 430 Städten.
Für XPeng ist der Ausbau in Europa durchaus ein cleverer Schritt. Wer Elektroautos mit hoher Ladeleistung verkaufen will, kann schließlich schlecht darauf hoffen, dass andere irgendwann die passenden Steckdosen hinstellen.
