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Nothing präsentiert „Ear (3)“: Schluss mit Lärm – aber mit transparentem Design

Klare Stimmen in jeder Sitzlage

„Nothing“ hat mit den „Ear (3)“ seine True-Wireless-Palette weiterentwickelt und rückt klar auf das Thema Sprachverständlichkeit und Alltagsnutzen: Statt nur an Klangwerten zu feilen, liegt der Fokus auf echten Verbesserungen bei Aufnahme, Sprachübertragung und Tragekomfort. Auffällig ist das neue Metall-aufgelöste, transparente Design, das die interne Technik sichtbar macht, sowie ein Ladecase, das erstmals aktive Mikrofonfunktionen übernimmt. Produktseitig bedeutet das: nicht nur leisere Umgebungen für die Hörenden, sondern neue Wege, Stimme außerhalb der Buds zu erfassen und zu verarbeiten.

Im Zentrum steht das im Case verbaute „Super Mic“: ein Dual-Mikrofonsystem mit Umgebungsfilterung, das Stimmen gezielt herausarbeitet und Umgebungsgeräusche nach Herstellerangaben um bis zu 95 dB reduzieren kann. Die Funktion lässt sich per TALK-Button aktivieren und ermöglicht sowohl klarere Telefonate als auch das direkte Aufnehmen von Sprachmemos, die automatisch mit „Essential Space“ synchronisiert und transkribiert werden sollen (Voraussetzung: Nothing OS). Für Gesprächsqualität an den Ohrstücken sorgen drei gerichtete Mikrofone pro Bud plus eine Voice Pick-up Unit (VPU), die Knochenschall-Eingänge aus Kiefer und Gehörgang in elektrische Signale wandelt. Ergänzt wird das System durch ein mehrkanaliges KI-gestütztes Noise-Reduction-Modell, das laut Hersteller mit über 20 Millionen Stunden realer Aufnahmen trainiert wurde — in der Praxis bedeutet das vor allem geringere Windstörungen (angenommene Reduktion um über 25 dB) und stabilere Sprachübertragung in lauten Umgebungen.

Die aktive Geräuschunterdrückung arbeitet adaptiv: Sie passt sich in Echtzeit an (bis zu 45 dB ANC) und reagiert sehr schnell auf Sitzveränderungen — die Herstellerangabe nennt Intervalle von 600 Millisekunden bzw. eine Korrektur bei Leckagen alle 1.875 Millisekunden. In der Praxis zielt dieses Zusammenspiel darauf ab, eine gleichbleibende Isolation zu bieten, ohne dass der Nutzer ständig Einstellungen nachregeln muss.

Klanglich treten die „Ear (3)“ mit einem überarbeiteten 12-mm-Treiber an. Materialien aus der Luft- und Raumfahrt (PMI & TPU) und eine strukturierte Membran sollen Verzerrungen minimieren; Nothing spricht von bis zu 6 dB stärkerem Bass und 4 dB klareren Höhen gegenüber dem Vorgänger. Ergänzt wird das Paket durch „Static Spatial Audio“ für ein räumlicheres Klangfeld und ein „Dynamic Bass Enhancement“, das tiefe Frequenzen bei Bedarf anhebt, ohne die Wiedergabe zu übersteuern. Für Nutzer, die Wert auf verlustähnliche Übertragung legen, bringt Bluetooth 5.4 mit LDAC Unterstützung für hochauflösenden Sound; ein Low-Latency-Modus soll Latenzen unter 120 ms ermöglichen — relevant für Spielen oder Videokonsum.

Beim Gehäuse und der Hardware setzt Nothing offensiv auf Materialmix und Fertigungsdetail: Metallakzente durchziehen erstmals das transparente Design, die MIM-Antenne (Metal-Insulator-Metal) ist mit 0,35 mm sehr dünn ausgelegt und soll Sendeleistung und Empfindlichkeit gegenüber dem Vorgänger steigern. Das Ladecase besteht zu 100 % aus recyceltem Aluminium und entsteht in vielen Produktionsschritten; Nano-Spritzguss verbindet Metall und Kunststoff zu einem unvollständigen Unibody, der ohne Klebstoff auskommt. IP54-Zertifizierung schützt gegen Staub, Schweiß und leichten Regen — für den Alltag ausreichend, nicht aber für intensives Spritzwasser oder Tauchgänge.

Nothing
© Nothing

Bei der Ausdauer gibt Nothing einen erhöhten Batteriewert pro Bud an: 55 mAh liefern bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe (ein Plus von 90 Minuten gegenüber dem Vorgänger), kombiniert mit dem Case sind bis zu 38 Stunden möglich. Eine 10-minütige Schnellladung per USB-C bringt laut Hersteller weitere 10 Stunden Laufzeit; Wireless Charging ist ebenfalls vorhanden. Konnektivität und Bedienung unterstützen schnelles Pairing (Android Fast Pair, iOS, Swift Pair für Windows) sowie personifizierbare Steuerung über die „Nothing X App“ — dort lassen sich auch Essential-Space-Einstellungen oder eine ChatGPT-Aktivierung konfigurieren.

Die „Ear (3)“ zielen damit auf Nutzer, die oft in wechselnden, lauten Umgebungen telefonieren oder Sprachaufnahmen machen und denen Stabilität in Sprachübertragung wichtiger ist als maximal schrille Klangoptimierungen. Das Produkt versucht, praktikable Funktionen (Case-Mic, Transkription, adaptive ANC) in den Alltag zu bringen, ohne das Formprinzip von „Nothing“ aufzugeben.

Preislich liegt der Einstieg bei 179 Euro in Deutschland und Österreich; in der Schweiz bei 169 CHF. Vorbestellungen für DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz) starten am 19. September 2025, der reguläre Verkauf beginnt am 8. Oktober 2025. Verkaufspartner sind unter anderem MediaMarkt | Saturn, Amazon sowie ausgewählte Elektronikhändler.

Quelle: Pressemitteilung

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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