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NVIDIA kündigt DLSS 4.5 mit Dynamic Multi Frame Generation an – Start Ende März

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Mit DLSS 4.5 führt NVIDIA eine neue Generation seiner KI-gestützten Upscaling- und Frame-Generierungs-Technologie ein. Die Erweiterung wurde erstmals auf der CES 2026 vorgestellt und soll sowohl die Bildqualität als auch die Leistungsfähigkeit von GeForce-RTX-Grafikkarten weiter verbessern. Im Zentrum steht ein aktualisiertes Transformer-Modell der zweiten Generation, das auf allen RTX-GPUs eingesetzt werden kann und vor allem in anspruchsvollen Grafikmodi zusätzliche Leistungsreserven erschließen soll. Gleichzeitig baut NVIDIA das System der Frame-Generierung weiter aus und ergänzt es um neue dynamische Mechaniken, die die Bildrate während des Spielens anpassen.

Die wichtigste Neuerung ist die sogenannte Dynamic Multi Frame Generation. Dabei wird der Frame-Multiplikator nicht mehr statisch festgelegt, sondern während des Spielens automatisch angepasst. Spiele oder die NVIDIA-App können so in Echtzeit entscheiden, wie viele zusätzliche Bilder generiert werden, um eine zuvor definierte Zielbildrate zu erreichen oder sich an die Bildwiederholfrequenz eines Monitors anzupassen. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis aus Bildrate, visueller Stabilität und Reaktionsgeschwindigkeit.

Parallel dazu erweitert NVIDIA die Multi Frame Generation um einen neuen 6X-Modus. Diese Variante ist speziell für Besitzer der GeForce-RTX-50-Serie vorgesehen und soll vor allem in besonders rechenintensiven Szenarien zusätzliche Leistung liefern. Dazu zählen etwa Titel mit Path Tracing, in denen komplexe Lichtberechnungen einen erheblichen Teil der GPU-Ressourcen beanspruchen. In Kombination mit NVIDIA Reflex sollen die zusätzlich erzeugten Frames möglichst geringe Auswirkungen auf die Eingabelatenz haben.

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Die neuen Funktionen werden zunächst über eine Opt-in-Beta der NVIDIA-App bereitgestellt. Ab dem 31. März erhalten Nutzer:innen Zugriff auf DLSS-Overrides für Dynamic Multi Frame Generation sowie den 6X-Modus. Zusätzlich veröffentlicht NVIDIA ein aktualisiertes Frame-Generation-Modell für RTX-50- und RTX-40-Grafikkarten. Dieses nutzt zusätzliche Daten aus der Game-Engine, um unter anderem Benutzeroberflächen innerhalb von Spielen stabiler darzustellen und die visuelle Klarheit statischer Elemente zu verbessern.

DLSS 4.5 wird bereits von mehreren kommenden Spielen unterstützt. Zu den angekündigten Integrationen gehören unter anderem „007 First Light“, das zum Start mit Path Tracing und DLSS 4.5 erscheinen soll, sowie „CONTROL Resonant“, das ebenfalls auf die neue Technik setzt. Auch Titel wie „Samson“, „The Vernyhorn“ und „Tides of Annihilation“ sollen DLSS 4.5 zum Launch unterstützen. Insgesamt kündigte NVIDIA im Rahmen der GDC 2026 rund zwanzig neue Integrationen für DLSS- und Path-Tracing-Technologien an.

Parallel dazu entwickelt NVIDIA auch seine Modding-Plattform RTX Remix weiter. Die Software richtet sich an Entwickler:innen und Modder, die klassische PC-Spiele mit moderner Rendering-Technologie neu aufbereiten möchten. Mit dem im Januar veröffentlichten Remix-Logic-System können Modifikationen stärker auf Ereignisse innerhalb eines Spiels reagieren. Dadurch lassen sich beispielsweise dynamische Effekte oder zusätzliche Gameplay-Mechaniken in bestehende Titel integrieren.

Ein weiteres Update für RTX Remix ist bereits in Vorbereitung. Mit „Advanced Particle VFX“ sollen Modder künftig komplexe Partikeleffekte erstellen können, die stärker mit der Spielwelt interagieren. Ein erster Einblick in diese Technik ist bereits in einer neuen Version von „Quake III Arena RTX“ zu sehen. Dabei wurde eine klassische Multiplayer-Karte aus dem Jahr 2000 neu umgesetzt und mit modernen Rendering-Technologien wie Path Tracing, PBR-Assets sowie verschiedenen RTX-Features ausgestattet.

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Neben den DLSS-Neuigkeiten hat NVIDIA außerdem einen neuen GeForce-Game-Ready-Treiber veröffentlicht. Dieser bereitet PCs unter anderem auf kommende Spiele wie „Crimson Desert“ von Pearl Abyss und „DEATH STRANDING 2: ON THE BEACH“ von Kojima Productions vor, die beide DLSS-4-Technologien unterstützen sollen. Der Treiber erweitert zudem die Liste kompatibler Monitore um mehr als 35 zusätzliche G-SYNC-Displays.

Auch im Bereich XR-Streaming kündigte das Unternehmen neue Entwicklungen an. Gemeinsam mit Apple arbeitet NVIDIA daran, die CloudXR-Technologie in visionOS zu integrieren. Damit sollen Entwickler VR- oder Simulationsanwendungen direkt von RTX-Systemen auf Apple Vision Pro streamen können. CloudXR nutzt dabei unter anderem Eye-Tracking, um Inhalte mit sogenanntem foveated Streaming zu übertragen – also mit höherer Bildqualität im Blickfeld der Nutzer:innen und geringerer Auflösung in den Randbereichen.

Mit CloudXR 6.0 soll diese Integration im Laufe des Frühjahrs erweitert werden. Die neue Version bringt zusätzliche Funktionen für visionOS, darunter datenschutzkonformes foveated Streaming und optimierte Rendering-Prozesse. Ziel ist es, immersive Anwendungen von leistungsstarken RTX-Systemen zu streamen, ohne Inhalte speziell für eigenständige XR-Hardware anpassen zu müssen. Erste Anwendungen sollen unter anderem mit Simulationstiteln wie „iRacing“ und „X-Plane 12“ erscheinen.

Darüber hinaus stellte NVIDIA auf der GDC 2026 mehrere technische Erweiterungen für Entwickler:innen vor. Dazu gehören neue Lösungen für Path-Tracing-Laubwerk in RTX Mega Geometry, zusätzliche Beleuchtungsfunktionen im RTX Dynamic Illumination SDK sowie neue KI-Werkzeuge innerhalb der ACE-Plattform für interaktive Spielcharaktere. Auch Infrastruktur- und Cloud-Tools für Spieleentwicklung und automatisierte Tests wurden vorgestellt.

Quelle: Pressemitteilung

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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