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Sony erweitert INZONE-Serie mit H6 Air und M10S II

Sony baut sein Gaming-Portfolio weiter aus. Neu sind das offene kabelgebundene Headset INZONE H6 Air und der OLED-Monitor INZONE M10S II, der laut Sony gemeinsam mit Fnatic für den kompetitiven Einsatz entwickelt wurde. Dazu kommen neue Fnatic-Editionen bei Maus und Mauspads sowie die INZONE Buds in der neuen Farbe Glass Purple.

INZONE H6 Air setzt auf offenes Klangkonzept

Mit dem INZONE H6 Air bringt Sony ein neues Gaming-Headset, das sich klar von vielen geschlossenen Modellen am Markt absetzt. Das Gerät nutzt ein offenes Akustikdesign, das interne Reflexionen reduzieren und damit eine präzisere räumliche Wiedergabe liefern soll. Gerade bei Spielen, in denen Richtungsortung wichtig ist, dürfte das ein spannender Ansatz sein. Sony spricht hier von einem besonders klaren und natürlichen Klangfeld.

Technisch setzt Sony auf speziell abgestimmte Treiber, die auf der Technik der offenen Studio-Kopfhörer MDR-MV1 basieren. Dazu kommen integrierte Reflexkanäle, die für kontrollierte Bässe sorgen sollen, ohne Mitten und Tiefen zu vermischen. Für Spieler ist das vor allem dann interessant, wenn Soundkulisse, Sprache und Effekte sauber voneinander getrennt bleiben sollen.

Beim Gewicht will Sony ebenfalls punkten. Das INZONE H6 Air wiegt 199 Gramm ohne Mikrofon und Kabel und ist damit laut Hersteller das bislang leichteste Gaming-Headset des Unternehmens. Ergänzt wird das Paket durch ein abnehmbares Boom-Mikrofon mit Nierencharakteristik sowie Unterstützung für virtuellen 7.1-Surround-Sound und 360 Spatial Sound for Gaming über den INZONE Hub und die USB-C-Audiobox. Zusätzlich gibt es ein spezielles „RPG/Adventure“-Equalizer-Profil, das gemeinsam mit Sounddesignern der PlayStation Studios entwickelt wurde.

INZONE M10S II zielt klar auf E-Sport

Noch auffälliger ist der neue INZONE M10S II. Sony positioniert den Bildschirm klar im E-Sport-Bereich und nennt eine QHD-Auflösung, bis zu 540 Hz Bildwiederholrate und eine Reaktionszeit von 0,02 ms Grau-zu-Grau. Entwickelt wurde das Modell laut Sony zusammen mit Fnatic, also mit klarem Fokus auf schnelle Shooter und Turnierbetrieb.

Besonders interessant ist der Dual-Mode. Der Monitor kann entweder mit QHD bei bis zu 540 Hz oder mit HD bei bis zu 720 Hz betrieben werden. Damit richtet sich das Modell an Spieler, die je nach Spiel lieber maximale Schärfe oder maximale Geschwindigkeit wollen. Sony nennt außerdem eine Motion Blur Reduction, die Bewegungsunschärfe senken soll, ohne die Helligkeit so stark zu drücken wie bei klassischen Verfahren. Hinzu kommt eine neue Antireflexionsfolie, die Spiegelungen im Wettkampfumfeld reduzieren soll.

Auch der Standfuß wurde laut Sony für den E-Sport-Einsatz optimiert. Er fällt sehr flach aus, bietet eine Neigung von -5 bis 35 Grad und soll mehr Platz für Tastatur und Maus lassen. Dazu kommt ein umschaltbarer 24,5-Zoll-Turniermodus, bei dem statt des vollen 27-Zoll-Bildes ein kleineres Wettbewerbsformat genutzt werden kann. Zwei zusätzliche Bildmodi namens FPS Pro und FPS Pro+ sollen die Darstellung entweder an klassische LCD-Turniermonitore annähern oder die Kontrastvorteile von OLED stärker ausspielen. Sony gibt außerdem drei Jahre Garantie inklusive OLED-Schutz an.

Fnatic-Editionen und neue Farbe für die INZONE Buds

Parallel dazu erweitert Sony auch das Zubehör. Die INZONE Mouse-A Fnatic Orange Edition sowie die INZONE Mat-F und INZONE Mat-D erscheinen im Design des E-Sport-Teams Fnatic. Bei den Ohrhörern gibt es ebenfalls Nachschub: Die INZONE Buds sind nun zusätzlich in Glass Purple erhältlich. Technisch bleiben sie True-Wireless-Gaming-Ohrhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung.

Preise und Verfügbarkeit

Das INZONE H6 Air startet laut Sony am 21. April 2026 für 199,99 Euro. Der INZONE M10S II folgt am 1. Juli 2026 für 1.349 Euro. Die INZONE Mouse-A Fnatic Orange Edition kostet 199,99 Euro, die INZONE Mat-F Fnatic Orange Edition liegt bei 109,99 Euro, die INZONE Mat-D Fnatic Orange Edition bei 69,99 Euro. Die INZONE Buds Glass Purple kosten ebenfalls 199,99 Euro.

Die Preisangaben und Starttermine stammen aus der offiziellen deutschen Pressemitteilung von Sony

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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