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DeepL wird zum Live-Dolmetscher

DeepL erweitert sein Angebot und geht den nächsten Schritt weg vom reinen Textübersetzer. Mit DeepL Voice-to-Voice bringt das Kölner Unternehmen eine neue Produktreihe an den Start, die gesprochene Sprache in Echtzeit übersetzen soll. Zielgruppe sind vor allem Unternehmen, die internationale Meetings, Kundengespräche oder Schulungen einfacher über Sprachgrenzen hinweg führen wollen.

Zwei Wege für Live-Übersetzungen

DeepL teilt das neue Angebot in zwei Bereiche auf. Voice for Meetings ist für Videokonferenzen gedacht und soll Übersetzungen in Diensten wie Microsoft Teams und Zoom liefern. Teilnehmer sprechen dabei in ihrer eigenen Sprache, andere hören oder lesen die Inhalte in der jeweils gewählten Sprache. Der Start des Early-Access-Programms für Meetings ist für Juni 2026 angekündigt.

Dazu kommt Voice for Conversations. Diese Variante ist für direkte Gespräche auf iOS, Android und im Web gedacht. Sie soll sich für Kundentermine, Abstimmungen vor Ort oder kurze Gespräche im Arbeitsalltag eignen. Besonders praktisch klingt die Gruppenfunktion: Teilnehmer können per QR-Code beitreten und die Übersetzung parallel auf ihrem eigenen Gerät verfolgen. Diese Gruppenfunktion soll ab dem 30. April 2026 verfügbar sein.

Fokus auf Unternehmen

DeepL positioniert das neue System klar im Business-Umfeld. Das zeigen auch die Tarife: Voice for Meetings und Voice for Conversations sind laut Hilfecenter exklusiv für Geschäftskunden gedacht, Preise nennt DeepL aktuell nicht. Interessierte Unternehmen müssen sich an das DeepL wenden.

Mehr als 40 Sprachen zum Start

Zum Marktstart soll DeepL Voice mehr als 40 Sprachen unterstützen. Dazu gehören laut den veröffentlichten Infos alle 24 Amtssprachen der EU sowie weitere Sprachen wie Arabisch, Bengalisch, Hebräisch, Norwegisch, Tagalog, Thailändisch und Vietnamesisch. Damit zielt DeepL klar auf breite internationale Nutzung statt auf einen vorsichtigen Testlauf mit wenigen Sprachen.

Auch beim Thema Datenschutz versucht DeepL, direkt Vertrauen aufzubauen. Nach Unternehmensangaben werden Kundendaten nicht zum Training der Sprachmodelle verwendet. Für Meetings sollen Transkriptions- und Übersetzungsdaten nicht dauerhaft gespeichert werden. Bei Gesprächen über Voice for Conversations sollen Übersetzungsdaten nach der Nutzung nicht gespeichert und nur lokal auf den Geräten vorgehalten werden, bis die Sitzung beendet ist.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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