GamingTestberichte

Pragmata im Test: Diese Spielidee hat mich viel Lebenszeit gekostet!

Unser Abenteuer auf der Mondbasis

Ich war bei Pragmata erst vorsichtig. Die ersten Bilder sahen stark aus, das Setting machte mich neugierig, aber genau solche Spiele tragen ihre große Idee manchmal nur in den Trailern. Auf der PS5 hat mich Pragmata dann ziemlich schnell eines Besseren belehrt. Nicht, weil es einfach nur gut aussieht. Nicht, weil es besonders laut oder spektakulär startet. Sondern weil sein Kern wirklich trägt.

Und dieser Kern ist für mich das Zusammenspiel aus Action, Bewegung und Hacking.

Genau da hebt sich Pragmata ab.

Das hier ist kein normaler Shooter

Schon nach kurzer Zeit war für mich klar, dass ich Pragmata nicht wie einen gewöhnlichen Third-Person-Shooter spielen darf. Wer einfach nur draufhält, kommt zwar irgendwie durch die ersten Momente, aber das eigentliche Spiel steckt woanders. Gegner werden nicht einfach nur beschossen. Sie müssen aufgebrochen werden. Erst dann entsteht dieser Flow, der Pragmata so stark macht.

Das Spielprinzip mit Hugh und Diana ist dabei nicht bloß eine nette Idee für die Verpackung. Es ist das Zentrum des ganzen Erlebnisses. Hugh bringt die Wucht in die Kämpfe, Diana öffnet die Lücken. Dieses Zusammenspiel macht aus Standard-Gefechten plötzlich kleine Taktikmomente. Ich musste ständig mitdenken, Prioritäten setzen, Positionen wechseln und sauber reagieren. Genau das hat mich so positiv überrascht.

Vor allem das Hacking fühlt sich nicht wie ein Fremdkörper an. Es bremst die Action nicht aus, sondern macht sie interessanter. Genau das hätte auch schiefgehen können. Ist es aber nicht. Im Gegenteil: Für mich ist das die beste Idee des ganzen Spiels.

Hugh und Diana tragen das Abenteuer

Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Hugh und Diana funktionieren nicht nur in den Kämpfen, sondern auch in den ruhigeren Momenten.

Dadurch bekommt Pragmata mehr Gewicht. Die Welt wirkt nicht nur kalt, technisch und futuristisch, sondern auch menschlich genug, damit ich dranbleibe. Gerade bei einem Sci-Fi-Spiel ist das wichtig. Viele Genrevertreter sehen stark aus, bleiben aber innerlich erstaunlich leer. Pragmata ist da anders. Es hat diese sterile Mondstation, diese Maschinen, diese Distanz. Gleichzeitig lebt das Spiel von Nähe. Genau diese Mischung macht viel von seiner Wirkung aus.

Die Mondstation wirkt nicht wie Kulisse

Das Setting auf der Mondanlage hat mir richtig gut gefallen. Nicht nur optisch, sondern vor allem im Zusammenspiel mit dem Leveldesign. Die Bereiche wirken klar gebaut, gut lesbar und angenehm fokussiert. Das Spiel verliert sich nicht in überflüssiger Größe. Es bleibt überschaubar, aber nie belanglos.

Für mich ist das ein echter Pluspunkt. Pragmata will keine künstlich aufgepumpte Welt sein. Es will ein konzentriertes Abenteuer sein. Genau davon profitiert das Tempo. Ich hatte selten das Gefühl, dass mich das Spiel sinnlos beschäftigt. Stattdessen geht es immer wieder sauber nach vorne.

Auf der PS5 spielt sich das richtig rund

Technisch macht Pragmata auf der PS5 einen starken Eindruck. Das ist wichtig, weil das ganze Spielgefühl von direkter Reaktion lebt. Wenn ich hacke, schieße, ausweiche und neu ansetze, muss das sauber ineinandergreifen. Genau das tut es.

Die Steuerung fühlt sich direkt an, die Kämpfe bleiben lesbar und das Treffergefühl passt. Vor allem in hitzigeren Situationen merkt man schnell, wie wichtig diese Stabilität für das Spiel ist. Pragmata wäre deutlich schwächer, wenn die Technik hier nicht mitspielen würde. Tut sie aber. Und genau deshalb funktioniert auch das Kampfsystem so gut.

Optisch ist das Spiel ebenfalls stark. Die Mondstation, die Maschinen, die sterile Architektur und die leicht bedrückende Atmosphäre sehen sehr gut aus, ohne dass das Spiel dabei nur auf Hochglanz setzt. Es hat Stil, aber eben auch Struktur.

Angenehm kompakt statt künstlich aufgeblasen

Ein weiterer Punkt, den ich Pragmata hoch anrechne: Das Spiel wirkt diszipliniert. Es zieht sein Konzept nicht unnötig auseinander. Keine überladene Open World, keine belanglosen Checklisten, kein System-Wildwuchs nur für mehr Spielzeit. Stattdessen bleibt es bei dem, was es gut kann.

Das sorgt dafür, dass das Abenteuer einen zwingt dran zu bleiben. Ich hatte beim Spielen immer wieder das Gefühl, dass hier bewusst auf Fokus geachtet wurde. Das tut dem Spiel enorm gut. Es gibt ein paar kleinere Wiederholungen, klar. Ganz ohne kommt auch Pragmata nicht aus. Aber das Grundgerüst ist stark genug, damit mich das nie wirklich rausgezogen hat.

Wo es kleine Schwächen gibt

Perfekt ist Pragmata für mich nicht. Ein paar Passagen fallen etwas gegenüber den besten Momenten ab. Hier und da hätte ich mir bei der Geschichte noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Auch nicht jede Spielsituation bleibt gleich stark hängen.

Das ändert für mich aber wenig am Gesamteindruck. Denn selbst dann bleibt dieses Spielgefühl erhalten, das Pragmata von vielen anderen Titeln unterscheidet. Ich hatte nie den Eindruck, dass das Spiel seine Identität verliert. Und genau das ist am Ende wichtiger als kleine Kratzer.

Mein Fazit

Pragmata hat mich ehrlich überrascht. Ich hatte mit einem guten Sci-Fi-Actionspiel gerechnet. Bekommen habe ich ein Spiel, das sich deutlich eigenständiger anfühlt als viele größere Produktionen der letzten Jahre. Vor allem die zentrale Idee mit dem Hacking ist für mich der große Treffer.

Und genau das ist der Punkt, den ich am Ende am stärksten hervorheben würde: Dieses Hacking ist nicht einfach irgendein Zusatzsystem. Es ist nicht da, um das Spiel künstlich besonders wirken zu lassen. Es ist die Idee, die alles zusammenhält. Es macht die Kämpfe spannender, gibt dem Duo aus Hugh und Diana eine echte spielerische Bedeutung und sorgt dafür, dass Pragmata nicht wie ein weiterer Sci-Fi-Shooter von der Stange wirkt.

Ich finde genau das stark. In einer Zeit, in der viele Spiele lieber auf bekannte Muster setzen, traut sich Pragmata an eine eigene Mechanik und zieht sie konsequent durch. Für mich geht dieses Konzept voll auf. Das Hacking ist nicht nur gut eingebaut. Es ist der Grund, warum sich Pragmata frisch, mutig und richtig interessant anfühlt. Genau solche Ideen will ich in großen Actionspielen öfter sehen.

Pragmata - [Playstation 5]
  • Charakter-Kooperation: Wechsel zwischen Hugh und Diana; Hugh kämpft und nutzt ein Jetpack, während Diana Systeme hackt, um Feinde zu deaktivieren und Schwachstellen zu offenbaren.
  • Innovatives Hacking: Diana hackt Gegner und Systeme über ein Echtzeit-Gitterfeld, was in die Schusswechsel integriert ist und taktische Tiefe bietet.
  • Arsenal: Hugh nutzt verschiedene Schusswaffen (MG, Schrotflinte, Stasiskanone), Munition ist jedoch begrenzt.
Pragmata - [PC - Code in Box]
  • Charakter-Kooperation: Wechsel zwischen Hugh und Diana; Hugh kämpft und nutzt ein Jetpack, während Diana Systeme hackt, um Feinde zu deaktivieren und Schwachstellen zu offenbaren.
  • Innovatives Hacking: Diana hackt Gegner und Systeme über ein Echtzeit-Gitterfeld, was in die Schusswechsel integriert ist und taktische Tiefe bietet.
  • Arsenal: Hugh nutzt verschiedene Schusswaffen (MG, Schrotflinte, Stasiskanone), Munition ist jedoch begrenzt.

Was man zu Beginn beachten sollte

Gerade der Einstieg entscheidet bei Pragmata viel. Deshalb würde ich ein paar Dinge direkt beherzigen.

  • Spielt es ja nicht wie einen normalen Shooter. Das nimmt dem Spiel genau das, was es besonders macht.
  • Nimm dir wirklich Zeit für das Zusammenspiel aus Hacking und Angriff. Sobald das sitzt, fluscht’s Pragmata deutlich besser.
  • Bleib in Kämpfen ständig in Bewegung. Stillstehen ist hier fast immer die schlechtere Lösung.
  • Achte früh auf Upgrades und nimm Nebenwege ruhig mit. Das macht spätere Abschnitte angenehmer.

Und am wichtigsten: Gebt dem Spiel seine ersten Stunden. Pragmata braucht ein wenig, aber es baut seine Stärke aber sehr sauber auf.

Pragmata - [Nintendo Switch 2]
  • Charakter-Kooperation: Wechsel zwischen Hugh und Diana; Hugh kämpft und nutzt ein Jetpack, während Diana Systeme hackt, um Feinde zu deaktivieren und Schwachstellen zu offenbaren.
  • Innovatives Hacking: Diana hackt Gegner und Systeme über ein Echtzeit-Gitterfeld, was in die Schusswechsel integriert ist und taktische Tiefe bietet.
  • Arsenal: Hugh nutzt verschiedene Schusswaffen (MG, Schrotflinte, Stasiskanone), Munition ist jedoch begrenzt.
Pragmata - [XBOX]
  • Charakter-Kooperation: Wechsel zwischen Hugh und Diana; Hugh kämpft und nutzt ein Jetpack, während Diana Systeme hackt, um Feinde zu deaktivieren und Schwachstellen zu offenbaren.
  • Innovatives Hacking: Diana hackt Gegner und Systeme über ein Echtzeit-Gitterfeld, was in die Schusswechsel integriert ist und taktische Tiefe bietet.
  • Arsenal: Hugh nutzt verschiedene Schusswaffen (MG, Schrotflinte, Stasiskanone), Munition ist jedoch begrenzt.

Pragmata im Test

Spielspaß - 96%
Gameplay - 93%
Grafik - 93%
Technik - 96%

95%

Ausgezeichnet!

Pragmata überrascht michvor allem mit einer Spielidee, die nicht nur frisch wirkt, sondern das gesamte Abenteuer spürbar trägt. Gerade das Hacking macht die Kämpfe stärker, gibt dem Duo aus Hugh und Diana echten spielerischen Sinn und hebt das Spiel angenehm von typischer Sci-Fi-Action ab.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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