
Nvidia bringt neue GeForce-Karten auf den Markt. Allerdings besitzen diese weder Grafikchip noch Videospeicher und dürften selbst mit einem winzigen Netzteil problemlos funktionieren. Mit den GeForce Trading Cards Series 1 startet der Hersteller eine kostenlose Sammelkartenserie rund um die Geschichte seiner Grafikkarten, Technikdemos und PC-Spiele.
Insgesamt umfasst die erste Serie 14 unterschiedliche Kartendesigns. Nvidia blickt dabei tief in die eigene Hardwarekiste und verewigt unter anderem den NV1 aus dem Jahr 1995, die GeForce 256, die GeForce 3, die GeForce 7800 GTX sowie die GeForce-10-Serie auf den Karten. Dazu kommen Motive aus den bekannten Technikdemos Bubble, Chameleon und Medusa.
Von der GeForce 256 bis zur Cyberpunk-Grafikkarte
Auch Nvidias langjähriger Werbeslogan The Way It’s Meant To Be Played bekommt einen Platz in der Sammlung. Entsprechende Karten erinnern unter anderem an Unreal Tournament 2004 und Borderlands.
Zu den neueren Motiven zählt die GeForce RTX 2080 Ti Cyberpunk 2077 Edition. Ebenfalls enthalten ist eine Checklistenkarte, auf der Sammler festhalten können, welche Motive ihnen noch fehlen. Nvidia bezeichnet die Karten ausdrücklich als kostenlose Sammlerstücke. Ein spielbares Trading Card Game mit eigenen Regeln steckt nicht dahinter.
Kaufen kann man die Karten nicht
Die GeForce Trading Cards sollen nicht regulär verkauft werden. Nvidia verteilt die Karten stattdessen im Rahmen seiner Summer-of-RTX-Aktionen über Gewinnspiele in sozialen Netzwerken sowie auf ausgewählten Veranstaltungen.
Zu den bestätigten Events gehören:
- Bilibili World 2026
- QuakeCon 2026
- Gamescom 2026
- weitere Community- und Partnerveranstaltungen
Auf den Veranstaltungen sollen die Karten sowohl an Nvidia-Ständen als auch bei ausgewählten Partnern erhältlich sein. Zusätzlich will das Unternehmen über seine GeForce-Kanäle weitere Gewinnspielmöglichkeiten ankündigen.
Charmante Idee mit etwas ungünstigem Timing
Grundsätzlich ist die Idee ziemlich charmant. Gerade ältere PC-Spieler dürften zu vielen der abgebildeten Grafikkarten, Spiele und Technikdemos eine persönliche Geschichte haben. Der Name Series 1 lässt zudem zumindest vermuten, dass Nvidia später weitere Karten veröffentlichen könnte. Ganz ohne Spott kommt die Ankündigung trotzdem nicht aus. In den Reaktionen wird immer wieder darauf angespielt, dass die kleinen Pappkarten aktuell möglicherweise die einzigen GeForce-Karten seien, die sich jeder leisten könne. Hintergrund ist die anhaltende Kritik an hohen Grafikkartenpreisen und Nvidias starkem Fokus auf das lukrative KI- und Rechenzentrumsgeschäft. Wer auf der Gamescom unterwegs ist, sollte die Augen dennoch offen halten. Die kostenlosen Packs dürften ziemlich schnell zu gefragten Sammlerstücken werden – und auf dem Gebrauchtmarkt vermutlich bald mehr kosten, als ein paar bedruckte Stücke Pappe eigentlich kosten sollten.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Unsere Artikel gezielt bei Google anzeigen lassen
Wenn ihr bei Google nach Informationen sucht, werden bestimmte Nachrichten in der sogenannten Schlagzeilen-Box angezeigt. Welche das sind, könnt ihr jetzt direkt mitbestimmen.
Wenn ihr techkrams.de als bevorzugte Quelle hinterlegen, bekommt ihr unsere Inhalte auch öfter ausgespielt. Wie das genau geht, erklären wir hier.
→ Hier können techkrams.de direkt als eure bevorzugte Quelle einstellen.
In diesem Artikel können Partnerlinks enthalten sein. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.






