
Valve hat am 22.07. gleich zwei Updates zu Steam veröffentlicht, welche einige Quality of Life Verbesserungen im Bereich der Wishlist und der Art und Weise wie Spiele verschenkt werden können mit sich bringen.
Wunschliste anpassbarer gemacht
Zum einen wurde in die Wunschlisten-Funktion nun die Möglichkeit eingebaut persönliche Tags – oder auch Kategorien genannt – zu vergeben. Somit kann man eigene Kategorien für Spiele vergeben und entsprechend nach diesen die Wunschliste auch filtern lassen. Dies wird die Frage „warum ist dieses Spiel nochmal in meiner Wunschliste“ einfacher gestalten, zum Beispiel mit Kategorien wie „bei Summer Game Fest gesehen“ oder „Empfehlung von Freunden“. Diese Kategorien können auch bereits direkt von der Store Ansichtsseite des Spiels aus dem Dropdown-Menü von „zur Wunschliste hinzufügen“ ausgewählt werden.

Auch wird es nun möglich sein, nicht nur die eigene Wunschliste per Link zu verschicken, sondern diese auch in einer gefilterten Ansicht zu teilen, so dass nur bestimmte Spiele in der geteilten Ansicht angezeigt werden. Das macht die Weihnachtswunschliste gleich viel benutzerfreundlicher. Ebenfalls kann man für bestimmte Wunschlisten-Kategorien auch unterschiedliche Benachrichtigungen einstellen, um als Beispiel nur für Spiele mit Kategorie „Warte noch auf einen Sale“ benachrichtigt zu werden.
Verschenken von Spielen wird erleichtert
Als zweiten Teil hat Steam die Barrieren zum Verschenken von Spielen erheblich gesenkt. Man hat sich 2024 dazu entschlossen, einen Gäste Checkout einzuführen. So konnten Familienmitglieder oder Freunde ein Geschenk kaufen, ohne einen Steam Account besitzen zu müssen. Allerdings konnte man bisher über diesen Gäste Checkout nur digitale Geschenkkarten und Hardware kaufen. Mit dem neuen Update ist es nun möglich über den Gäste Checkout jedes Spiel auf Steam direkt zu kaufen.
Des weiteren können Geschenke nun per Mail Adresse verschickt werden. Dies ist sehr hilfreich wenn man potenziell die Mail Adresse einer Person kennt und weiß dass Steam die bevorzugte Spielplattform der Person ist, aber man den Namen des Steam Accounts der zu beschenkenden Person nicht kennt. In der Mail wird dann ein Link enthalten sein, über den sich die Person in ihr Konto einloggen kann, um das Geschenk freizuschalten.

Ebenfalls können nun Spiele für Menschen in unterschiedlichen Steam-Regionen verschenkt werden. Früher konnte man auch hier nur digitale Geschenkkarten verschicken. Mit dem neuen Update passt Steam den Preis automatisch an, wenn die andere Person zum Beispiel in einer Region mit höheren Preisen lebt.
Abschließend gibt es jetzt die Möglichkeit ein Spiel direkt von einem geteilten Wunschlisten-Link aus zu verschenken. Die Informationen für die empfangende Person des Spiels wird automatisch aus den Informationen des geteilten Links übernommen und man muss nicht mehr befreundet sein um der anderen Person das Spiel zu schenken. Dies wirkt in Synergie mit der Funktion des Gäste Accounts, dass man eben nicht einmal mehr einen Account braucht um das Spiel zu verschenken.
Ich persönlich bin gerade von den Neuerungen der Wunschliste ein großer Freund. Etwas mehr Struktur in eine Liste mit einer zweistelligen (oder vielleicht auch dreistelligen) Anzahl von Spielen bringen zu können, schafft auf jeden Fall mehr Übersicht, senkt aber natürlich auch die Zeit, die es braucht jetzt schneller zu dem gesuchten Spiel zu kommen und könnte somit dem Geldbeutel gefährlicher werden. Aber vielleicht sind das auch nur meine persönlichen Probleme.
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