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Yaga: Trailer zeigt Baba-Yaga-Serie zwischen Horror und Verführung

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Auf der Comic-Con in San Diego haben AMC+ und der kanadische Streamer Crave den ersten Trailer zu „Yaga“ gezeigt, einer waschechten Neuinterpretation der slawischen Hexenlegende Baba Yaga. Die Serie basiert auf dem Theaterstück von Kat Sandler, die auch als Showrunnerin fungiert, und verlagert den Mythos in ein verschlafenes kanadisches Fischerdorf.

Die acht Episoden folgen dem Privatdetektiv Rapp (Noah Reid, „Schitt’s Creek“), der im Küstenort das Verschwinden des jungen Fischerei-Erben Henry Park (Hudson Williams, „Heated Rivalry“) untersucht. Dabei gerät er mit der örtlichen Ermittlerin Carson (Clark Backo, „Letterkenny“) aneinander. Mittendrin: Katherine, eine charismatische Universitätsprofessorin mit Faible für jüngere Männer, gespielt von Carrie-Anne Moss („The Matrix“).

Baba Yaga als Verführerin und Bedrohung zugleich

Moss‘ Figur erklärt zu Beginn selbst, wie wandelbar die Baba-Yaga-Figur je nach Erzählung ist: mal hässliche alte Hexe in einer Hütte auf Hühnerbeinen, mal weise Frau oder Heilerin, mal Prüferin und Wegbegleiterin eines Helden. Am Ende ihrer Aufzählung wird es deutlich weniger märchenhaft – Baba Yaga kann ihre Opfer ebenso gut verführen wie töten oder verschlingen. Genau dieses Spiel zwischen Anziehung und Gefahr zieht sich durch das gesamte Material. Neben blutigen und düsteren Bildern setzt der Trailer stark auf körperliche Nähe und intime Szenen, in denen besonders Hudson Williams im Mittelpunkt steht.

„Yaga“ startet im Oktober bei Crave in Kanada und bei AMC+ in den USA.

Ob „Yaga“ tatsächlich hält, was der Trailer verspricht, wird sich erst im Oktober zeigen. Die Mischung aus Folklore-Horror und explizitem Beziehungsdrama ist zumindest ungewöhnlich genug, um im ohnehin vollen Herbst-Streaming-Programm aufzufallen.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

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