Vorschau: Onimusha Way of the Sword – Big Trouble in gloomy Kyoto
Samurai, Dämonen und Oni-Kräfte
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Am 04. September 2026 meldet sich eine der prägendsten Capcom-Reihen zurück – Onimusha: Way of the Sword bringt das feudale Japan zurück, allerdings deutlich düsterer, rauer und atmosphärisch dichter als viele es in Erinnerung haben. Die Mischung aus präzisen Schwertkämpfen, dämonischer Bedrohung und klassischem Action-Adventure-Style trifft dabei auf eine moderne Inszenierung dank RE Engine. Hier geht es weniger um Effekthascherei, sondern um wuchtige Duelle mit Konsequenz. Darin liegt der Reiz des Samurai-Comebacks – unsere Preview mit allen Infos zum Release.
Im Zentrum der düsteren Geschichte steht Miyamoto Musashi, ein junger, ehrgeiziger Samurai, der in Kyoto seine Fähigkeiten unter Beweis stellen will. Doch die Stadt ist längst kein Ort mehr für klassische Ehrduelle. Eine bösartige Miasma-Infektion legt sich wie ein grauer Schleier über das historische Kyoto, verzerrt Tempel, Schreine und ganze Stadtviertel und öffnet Risse in eine parallele Unterwelt. Aus diesen Spalten dringen die sogenannten Genma hervor – dämonische Kreaturen – die die Bevölkerung terrorisieren und das Gleichgewicht der Welt zerreißen.
Musashi selbst wird schnell in ein Schicksal gezogen, das weit über persönliche Ehre hinausgeht. Er trägt den mysteriösen Oni-Handschuh, ein Artefakt mit eigener Stimme und eigenem Willen. Dieses Relikt verleiht ihm Kräfte jenseits menschlicher Grenzen,erlaubt das Absorbieren von Seelen gefallener Gegner und schaltet mächtige Fähigkeiten frei. Gleichzeitig bleibt die Frage präsent, wer oder was tatsächlich in diesem Handschuh spricht – ein Spannungsfaktor, der der Geschichte eine angenehm unterschwellige Dynamik verleiht.
Spielerisch knüpft Way of the Sword an die Wurzeln der Reihe an, interpretiert sie aber deutlich moderner. Statt fixer Kamerawinkel und starrer Kulissen setzt Capcom auf eine frei bewegliche Third-Person-Perspektive auf Basis der technisch starken RE Engine. Die Kämpfe wirken dabei entschleunigt, ohne ihre Intensität zu verlieren. Paraden, Konter und gezielte Issen-Momente – also extrem präzise Treffer im perfekten Timing – bilden weiterhin das Rückgrat des Kampfsystems. Onimusha-typisch vertraut man auf dem bekannte Seelensystem. Nach besiegten Gegnern steigen farbige Seelen auf: Gelbe zur Heilung – Blaue zur Verstärkung der Oni-Fähigkeiten – Rote als Upgrade-Währung für Ausrüstung und Skills. Gerade diese Mechanik sorgt weiterhin für taktische Entscheidungen für unsere Upgrades für das Kampfgeschehen.
Capcom setzt dabei sichtbar auf eine „Wide Linear“-Struktur. Die Wege sind klar gesetzt, bieten aber immer wieder kleine Abzweigungen und optionale Bereiche. Dies lädt zum zwanglosen Erkunden ein. Versteckte Truhen hinter Wasserfällen oder alternative Routen durch zerstörte Tempelanlagen sind kein Zufall, sondern Teil des Leveldesigns. In der im Vorfeld veröffentlichten Demo entsteht genau dieser Mix aus Führung und Entdeckungsdrang, der stark an die stilprägende PS2-Ära erinnert.
Zurück zu den Wurzeln der Reihe
Zwischendurch öffnen sich Portale in dämonische Zwischenwelten, in denen das Miasma noch dichter ist und die Genma in ihrer reinsten Form auftreten. Diese Abschnitte setzen stärker auf surreale, bedrückende Bildsprache. Gleichzeitig bleibt der Bezug zur historischen Stadt erhalten – inklusive nachgebildeter Orte wie dem Kiyomizu-dera. Auffällig ist zudem der Ton zwischen Musashi und dem Oni-Handschuh. Zwischen ernsten Momenten und subtil trockenem Humor entsteht eine durchaus andersartige Dynamik – auch die deutsche und englische Sprachausgabe hinterlassen dabei einen soliden Eindruck und unterstützen die Inszenierung spürbar.
Insgesamt wirkt Onimusha: Way of the Sword bisher weniger wie ein radikaler Neustart, sondern eher wie eine Rückkehr zu den anfänglichen Stärken der Reihe. Die Soulslike-Anleihen bleiben zum Glück moderat, der Fokus liegt klar auf schnittigen Kämpfen statt Frustspitzen. Gleichzeitig zeigt sich Capcom überraschend großzügig in der Zugänglichkeit.
- Kämpfe dich über blutbesudelte Schlachtfelder und beweise dich als herausragender Schwertkämpfer. Erkunde die Edo-zeitliche historische japanische Hauptstadt Kyoto, während sie von bösartigen Wolken aus Miasma verschlungen wird – jeder Abschnitt...
- Ein leidenschaftlicher Samurai, der in Kyoto beweisen will, dass er im Umgang mit dem Schwert unübertroffen ist. Doch der Weg, der vor ihm liegt, nimmt eine unerwartete Wendung
Neben der Standard Edition, die das Basisspiel enthält, erscheint eine Deluxe Edition mit zusätzlichen kosmetischen Items, einem digitalen Artbook und Soundtrack. Die Collector’s Edition richtet sich an Sammler und bietet zusätzlich eine hochwertige Figur von Miyamoto Musashi mit Oni-Handschuh, ein Steelbook sowie physische Bonusinhalte rund um die Spielwelt und das Bestiarium der Genma.
„Onimusha: Way of the Sword“ erscheint am 04. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC.
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