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Xiaomi macht beim geplanten Europa-Start seiner Elektroautos den nächsten Schritt. Der Konzern hat auf der IFA 2026 Absichtserklärungen mit acht großen deutschen Autohandelsgruppen unterzeichnet. Der offizielle Marktstart von Xiaomi Auto in Deutschland ist weiterhin für 2027 vorgesehen.
Zu den potenziellen Partnern gehören Ernst Dello, Autohaus Dinnebier, Emil Frey Germany, Fett & Wirtz, Hahn Automobile, LUEG Mobility, Penske-Jacobs Innovation und SPT Avior. Zusammen verfügen die Unternehmen über ein großes Netz aus Verkaufs- und Servicestandorten – Xiaomi setzt beim Einstieg also nicht ausschließlich auf eigene Stores oder Direktvertrieb. Bei den Vereinbarungen handelt es sich zunächst um Memorandums of Understanding, also Absichtserklärungen und noch nicht zwingend um endgültige Händlerverträge.
Welche Fahrzeuge Xiaomi zum Deutschlandstart tatsächlich anbieten wird, bleibt ebenfalls offen. Naheliegende Kandidaten sind die Limousine SU7 und das Elektro-SUV YU7, offiziell bestätigt sind konkrete Modelle für Deutschland aber noch nicht. Auch deutsche Preise oder ein exaktes Verkaufsdatum nennt Xiaomi bislang nicht. Der Schritt passt zu Xiaomis bereits angekündigter Europa-Offensive. In München betreibt der Hersteller inzwischen ein europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum und baut parallel Vertriebs- und Servicestrukturen auf.
Damit wird aus „Xiaomi will irgendwann Autos nach Europa bringen“ langsam ein ziemlich konkreter Plan. Smartphones, Saugroboter und Reiskocher waren offenbar nur das Warm-up.
