Anker SOLIX Solarbank erhält neue Software mit Energieprognosen und Smart-Home-Funktionen
Diese PowerOS-Neuerungen sind bis Dezember geplant
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Anker SOLIX erweitert PowerOS um neue Funktionen für das intelligente Energiemanagement. Die Software soll Solarstrom effizienter nutzen, Stromkosten senken und künftig noch mehr Entscheidungen rund um den heimischen Energieverbrauch selbstständig treffen. Erste Neuerungen werden ab Oktober 2026 verteilt, weitere Funktionen sollen bis Dezember folgen.
Im Zentrum des Updates steht eine überarbeitete, selbstlernende Energieoptimierung. Der Algorithmus berücksichtigt Wetterprognosen, individuelle Verbrauchsmuster und aktuelle Strompreise, um den optimalen Zeitpunkt zum Laden und Entladen des Speichers zu bestimmen. Laut internen Simulationen von Anker SOLIX lässt sich damit die Optimierung des solaren Eigenverbrauchs um bis zu 30 Prozent steigern. Die Angabe bezieht sich auf Haushalte mit dynamischem Stromtarif, die bereits einen Anker-Speicher im Eigenverbrauchsmodus nutzen und durch den Wechsel in den Smart-Modus zusätzliche Einsparungen gegenüber dem bisherigen Betrieb erzielen können.
PowerOS optimiert den Energieverbrauch automatisch
Eine weitere Funktion ist die Solarüberschuss-Prognose (Surplus Alert). Sie erkennt vorhersehbare Überschüsse bei der Solarstromerzeugung und informiert Nutzer:innen rechtzeitig. Stromintensive Aufgaben lassen sich dadurch gezielt in Zeiträume verlegen, in denen besonders viel Solarenergie zur Verfügung steht.
Auch die Tarifautomatik (Tariff Auto-Match) wurde erweitert. Sie unterstützt Festpreistarife, zeitabhängige Stromtarife und dynamische Preismodelle. Abhängig vom jeweiligen Tarif passt das System seine Strategie an, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und die Stromkosten zu reduzieren. Bei dynamischen Tarifen kann der Speicher beispielsweise dann geladen werden, wenn Strom besonders günstig ist.
Warnungen vor Unwettern und neue Smart-Home-Anbindungen
Mit dem Energie-Frühwarnsystem (Proactive Risk Alert) baut Anker SOLIX die vorausschauende Steuerung weiter aus. Die Software soll auf mögliche Risiken wie angekündigte Unwetter oder drohende Störungen im Stromnetz hinweisen. Unterstützt die verwendete Hardware eine entsprechende Notstromfunktion, kann das System vorsorglich Energiereserven aufbauen, um bei einem möglichen Stromausfall zusätzliche Energie bereitzuhalten.
Zudem erweitert der Hersteller die Smart-Home-Integration. Neben der bereits bestehenden Anbindung an Home Assistant ist eine Integration von Homey vorgesehen. Weitere Anbieter sollen im Laufe des Novembers folgen. Damit sollen sich Energiespeicher und kompatible Haushaltsgeräte besser aufeinander abstimmen lassen. So könnten ausgewählte Geräte automatisch dann laufen, wenn ausreichend überschüssiger Solarstrom vorhanden ist.
Neue Funktionen ab Dezember geplant
Für Dezember kündigt Anker SOLIX die Intelligente Wunscherkennung (Intent-Aware) an. Nutzer:innen sollen alltägliche Situationen wie eine bevorstehende Urlaubsreise, die Arbeit im Homeoffice oder einen veränderten Energiebedarf in natürlicher Sprache beschreiben können. PowerOS übersetzt diese Angaben in eine passende Energiemanagementstrategie und legt die geplanten Anpassungen zunächst zur Bestätigung vor. Erst nach der Freigabe werden die vorgeschlagenen Änderungen umgesetzt.
Ebenfalls für Dezember ist der Energie-Tagesbericht (Proactive Daily Energy Report) vorgesehen. Er soll automatisch Informationen zur Solarstromerzeugung, zum Haushaltsverbrauch, zu erzielten Einsparungen und zum Systemstatus zusammenstellen. Nutzer:innen müssen die entsprechenden Werte damit nicht mehr einzeln in der App aufrufen.
PowerOS für zahlreiche bestehende Speicher verfügbar
Anker SOLIX stellte PowerOS Anfang 2026 gemeinsam mit der Solarbank 4 Pro vor. Das Betriebssystem bildet die Grundlage für die Automatisierung und Optimierung des Energiehaushalts innerhalb des Anker-SOLIX-Ökosystems. Über die Anker Power App lassen sich Energieflüsse überwachen und steuern.
Der Roll-out der neuen Funktionen beginnt im Oktober 2026 und soll schrittweise bis Dezember erweitert werden. Das Update ist für sämtliche bestehenden Solarbank-Modelle vorgesehen. Dazu zählen ältere Geräte der ersten und zweiten Generation, AC-Modelle sowie die Max-Serie. Auch die Anker SOLIX XE und XE AC sollen von den Neuerungen profitieren.
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Welche Funktionen auf einem konkreten Gerät zur Verfügung stehen, hängt von der Produktkompatibilität, dem jeweiligen Markt und den technischen Voraussetzungen ab. Mit den geplanten Erweiterungen entwickelt Anker SOLIX PowerOS zu einem Energiemanagementsystem weiter, das den Stromverbrauch zunehmend selbstständig an die Bedingungen im Haushalt und am Energiemarkt anpassen soll.
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