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Air Mule – der fliegender Krankenwagen

Wenn wir von Drohnen sprechen, darf man neben den Drohnen für den privaten und industriellen Einsatz nicht den Einsatz im militärischen Sektor vergessen. Autonome Drohnen bringen auch hier große Vorteile mit sich, so können sie unbemannt in Krisengebieten eingesetzt werden, ohne eine Besatzung zu gefährden. Der Pilot sitzt weit entfernt in an einem sicheren Ort und greift ggf. ein.

Fliegende Rettungswagen könne Leben retten

Auch müssen die UAVs nicht immer im Kampf eingesetzt werden. Die neue Drohne von Tactical Robotics soll jedoch Leben retten. Die Rettungsdrohne Air Mule Tactical Robotics, hat kürzlich ihren ersten freien Flug absolviert. Die Idee einer fliegenden Versorgungsdrohne die u.a. auch verletzte tragen kann ist alles andere als neu, jedoch hat Tactical Robotics es wohl nun geschafft eine Drohne zu entwickeln, die auch die entsprechende Nutzlast tragen kann um Verletzte aus Kriegsgebieten ausfliegen. Auch ein Einsatz in Katastrophengebieten ist hier nicht abwegig.

AirMule inflight

Der Air Mule soll bis zu 500 Kilogramm Nutzlast tragen können und dabei eine Geschwindigkeit von fast 100 km/h erreichen. Seine Reichweite wird mit 700 angegeben. Gegen den Beschuss durch feindliche Kräfte ist der Air Mule mit seinen Mantelpropellern und seiner leichten Panzerung auch ausreichend gegen Angriffe geschützt.

Am 30. Dezember 2016 fand der erste Jungfernflug der „Ambulanz Drohne“ statt, wobei die Entwickler zunächst nur auf Sicht flogen und den Air Mule auch vom Boden aus steuerten, ein autonomer Flug soll in den nächsten Monaten folgen.

Kritiker bezweifeln den friedlichen Einsatz

Autonome oder ferngesteuerte Maschinen in Kriegsgebiete zu schicken, stößt auf viel Kritik. Schnell denkt man an Kampfroboter á la Terminator die im Kampfeinsatz selbstständig über Leben und Tod entscheiden sollen. Bereits in der Vergangenheit haben u.a. Stephen Hawking uns Elon Musk sich gegen einen Einsatz von autonomen „Kriegsmaschinen“ ausgesprochen. Der Air Mule wurde laut Tactical Robotics zwar explizit für Rettungsmissionen entwickelt, aber wie sooft kann jede Technik auch zu ihrem Gegenteil eingesetzt werden.

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Torsten

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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