
Mit der Active Max bringt Amazfit eine Smartwatch an den Start, bei der ich ziemlich schnell verstanden habe, worauf sie hinauswill. Sie setzt sie auf ein starkes Gesamtpaket aus großem Display, langer Akkulaufzeit, vielen Fitnessfunktionen und ein paar Extras, die man in dieser Preisklasse nicht immer bekommt. Genau das macht sie für mich spannend.
Schon der erste Eindruck geht in eine klare Richtung. Das 1,5 Zoll große AMOLED-Display ist angenehm groß, hell und im Alltag deutlich praktischer als die kleinen Funzel-Bildschirme, mit denen sich manche günstigeren Modelle noch immer herumquälen. Benachrichtigungen, Trainingsdaten und Karteninhalte lassen sich dadurch angenehm ablesen, ohne dass ich ständig das Gefühl habe, auf eine Briefmarke zu starren. Auch das Gehäuse wirkt sportlich und robust, ohne gleich wie ein massiver Outdoor-Klotz aufzutreten.
Viel Ausstattung, wenig Kram den man eh nicht braucht
Offline-Karten, eine breite Sportausstattung, Gesundheitsfunktionen für Schlaf, Herzfrequenz, Stress und Blutsauerstoff sowie eine insgesamt ordentliche Sensorik ergeben ein Paket, das für den nicht Ultra-Läufer mehr als ausreichend sein dürfte. Wer im Alltag etwas über seine Aktivität wissen, beim Training mitloggen und nachts seinen Schlaf im Blick behalten will, bekommt hier einiges geboten.
Auch die Akkulaufzeit ist für mich ein echter Pluspunkt. Ich habe bei Smartwatches wenig Geduld mit Geräten, die gefühlt ständig wieder ans Kabel wollen (Hallo Apple!). Die Active Max ist da deutlich entspannter. Genau das ist im Alltag Gold wert, denn eine Smartwatch ist nur dann wirklich praktisch, wenn sie nicht selbst permanent Aufmerksamkeit einfordert. Wer einfach eine Uhr tragen will, die über mehrere Tage oder länger durchhält, dürfte mit diesem Modell deutlich glücklicher werden als mit vielen klassischen Smartwatches. In meinem Test schaffte es die Uhr auf etwas mehr als 12 Tage mit nur einer einzigen Ladung.
Im Alltag oft überzeugender als im Leistungssport
Für mich ist die Amazfit Active Max vor allem eine Uhr für den echten Alltag. Schritte zählen, Schlaf auswerten, Puls checken, Benachrichtigungen lesen, beim Spaziergang oder Joggen Daten mitnehmen. Sie ist nicht die Uhr, mit der ich jede Trainingseinheit wissenschaftlich sezieren würde, aber sie ist genau die Art Gerät, die viele Nutzer vermutlich tatsächlich brauchen.
Gerade das macht sie sympathisch. Ich habe hier nicht das Gefühl, dass die Uhr mich mit Funktionen erschlägt, die am Ende doch kaum jemand sinnvoll nutzt. Stattdessen wirkt sie wie eine smarte Mischung aus Fitnessuhr und Alltagsbegleiter. Wer einfach etwas Solides am Handgelenk will, das mehr kann als nur Schritte zählen, aber nicht gleich ein Vermögen kosten soll, landet hier in einem ziemlich interessanten Bereich.
Der KI-Trainer ist mehr als nur Marketing-Füllmaterial
Ein Punkt, der für mich positiv heraussticht, ist der KI-Trainer Zepp Coach. Der Coach soll Trainingspläne auf Basis von Fitnesslevel, Erholung und persönlichen Zielen erstellen und dynamisch anpassen. Gerade für Menschen, die zwar trainieren wollen, aber keinen Bock haben, sich selbst einen kompletten Plan zusammenzubasteln, ist das ein sinnvoller Zusatz. Ich finde den Ansatz deshalb spannend, weil die Uhr damit eben nicht nur stumpf Daten sammelt, sondern versucht, daraus einen echten Nutzen zu ziehen. Der KI-Coach nimmt mir das Training zwar nicht ab, kann aber dabei helfen, strukturierter an die Sache ranzugehen und Belastung sowie Erholung besser im Blick zu behalten. Aber hierzu werde ich nochmal einen besondern Artikel schreiben.
Display und Bedienung machen im Alltag Laune
Ein echter Sympathieträger bleibt für mich das Display. Es ist groß genug, um Inhalte angenehm darzustellen, hell genug für draußen und scharf genug, damit die Uhr nicht billig wirkt. Gerade wenn Karten, Widgets oder Trainingsansichten im Spiel sind, zahlt sich das aus. Die Amazfit Active Max wirkt dadurch erwachsener, als es der Preis zunächst vermuten lässt.
Auch beim Tragegefühl scheint Amazfit die richtige Mitte getroffen zu haben. Die Uhr will robust sein, aber nicht wie ein kleiner Backstein am Arm hängen. Genau das ist wichtig, denn eine Fitnessuhr bringt wenig, wenn man sie nach ein paar Stunden genervt wieder abnimmt. Die Active Max wirkt eher wie eine Uhr, die man problemlos den ganzen Tag tragen kann, ohne ständig an sie erinnert zu werden.
Ganz ohne Schwächen kommt sie nicht davon
So rund das Gesamtbild ausfällt, ein paar Haken sehe ich trotzdem. Der größte Punkt ist für mich die Präzision bei bestimmten Sport- und Outdoor-Daten. Für Alltag, Fitnessstudio, lockeres Laufen oder normales Aktivitätstracking dürfte das völlig okay sein. Wer aber bei GPS, Trainingsanalyse und Gesundheitsdaten absolute Exaktheit will, wird hier eher enttäuscht sein, was jetzt nicht. gleichzusetzen ist mit „Die Daten sind absoluter Schrott“
Genau da zeigt sich eben auch, dass die Active Max keine kompromisslose Profi-Sportuhr ist. Sie liefert viel, aber nicht alles auf Spitzenniveau. Für mich ist das in dieser Klasse keine Katastrophe, sondern eher eine ehrliche Einordnung. Wer Halbmarathon-Zeiten bis auf den letzten Meter auswerten oder jede Belastung bis ins Detail analysieren will, wird sich eher bei anderen Herstellern umsehen. Wer dagegen eine vielseitige und alltagstaugliche Uhr sucht, kann mit diesem Kompromiss gut leben.
Für wen ich die Amazfit Active Max spannend finde
Ich sehe die Uhr vor allem bei Menschen, die eine vielseitige Smartwatch mit klarer Fitness-Ausrichtung wollen, ohne dafür gleich tief in die Tasche greifen zu müssen. Gerade Nutzer, die ihre Bewegung besser im Blick behalten, beim Training etwas Struktur haben und nicht jeden Abend laden wollen, dürften mit der Active Max zufrieden sein.
Mit einer UVP von 169,90 Euro ist sie kein Ramschprodukt von der Resterampe, aber eben auch weit weg von den Summen, die man für viele Garmin-, Polar- oder Coros-Modelle schnell hinlegt. Ich bekomme ein großes AMOLED-Display, GPS, viele Sportmodi, brauchbare Gesundheitsfunktionen, Offline-Karten und den KI-Coach in einem Paket, das für den Einstieg mehr als genug bietet. Für ambitionierte Dauerläufer mag das irgendwann nicht mehr reichen, aber für den Start ist das aus meiner Sicht ein ziemlich vernünftiger Gegenwert.
Weniger ideal ist sie aus meiner Sicht für absolute Daten-Fetischisten. Wer bei GPS, Puls und Trainingsmetriken möglichst wenig Abweichung akzeptiert und seine Uhr als ernsthaftes Leistungswerkzeug betrachtet, wird sich vermutlich anders orientieren. Die Amazfit Active Max ist für mich eher ein starker Allrounder als ein kompromissloses Präzisionsinstrument.
Unterm Strich wirkt sie auf mich wie eine verdammt clevere Smartwatch. Keine perfekte Uhr, keine Wunderwaffe, aber ein Modell, das in seiner Preisklasse sehr viel richtig macht und vor allem im Alltag überzeugen dürfte.
- 𝐁𝐢𝐠𝐠𝐞𝐫 𝐃𝐢𝐬𝐩𝐥𝐚𝐲. 𝐌𝐚𝐱 𝐂𝐥𝐚𝐫𝐢𝐭𝐲: Die Active Max überzeugt mit einem extrastarken 3.000-Nits-Display, das auch bei direkter Sonneneinstrahlung gestochen scharf bleibt. Das große 1,5″ AMOLED-Display sorgt jederzeit für beste Lesbarkeit – egal ob im Fitnessstudio oder in den Bergen.
- 𝐁𝐢𝐠𝐠𝐞𝐫 𝐁𝐚𝐭𝐭𝐞𝐫𝐲, 𝐌𝐚𝐱 𝐄𝐧𝐝𝐮𝐫𝐚𝐧𝐜𝐞: Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 25 Tagen begleitet dich die Active Max Tag und Nacht – ideal für deinen Alltag, Training und Outdoor-Abenteuer.
- 𝐁𝐢𝐠𝐠𝐞𝐫 𝐒𝐭𝐨𝐫𝐚𝐠𝐞. 𝐒𝐦𝐚𝐫𝐭𝐞𝐫 𝐌𝐚𝐩𝐬: Mit 4GB integriertem Speicher hast du mehr Platz für heruntergeladene Karten mit Turn-by-Turn-Navigation — alles direkt am Handgelenk verfügbar.
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