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Berufsbezeichnung „Diablo 3 Spieler“

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So oder so ähnlich könnte es in Zukunft auf verschiedenen Visitenkarten stehen, denn Blizzard hat in den letzten Tagen angekündigt neben dem normalen, aus World of Warcraft bekannten, Auktionshaus auch eine neue Art in Diablo 3 einzuführen.

Dabei soll es sich um Auktionshaus handeln in dem der Spieler seine hart erkämpften Items gegen bare Münze eintauschen kann. Ähnlich wie bei eBay soll es hier normale Versteigerungen geben, als auch das bekannte „sofort kaufen“. Blizzard schweigt sich momentan allerdings noch über Gebühren aus, die erhoben werden. Allerdings soll es analog zu eBay auch hier gebührenfreie Wochenenden geben. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, noch ist kein offizieller Verkaufsstart oder eine Beta-Phase zu Diablo 3 bekannt, vermutet wird aber, dass die Beta noch diesen oder nächsten Monat starten soll und das Spiel ab noch vor dem Weihnachtsgeschäft in den Regalen der Händler steht. In Diablo 3 sollen die Items eine wichtigere Rolle spielen als im Vorgänger oder World of Warcraft, ebenfalls wird Blizzard durch die ganzen Goldfarmer in World of Warcraft gesehen haben, dass sich mit den virtuellen Güter durchaus noch der eine oder andere Euro verdienen lässt.

Jetzt kann man verschiedener Meinung sein, die eine Gruppe wird es begrüßen und sich freuen die hart erarbeiteten Items in bare Münze einzutauschen und sich im Orientierungsjahr, wenn es um die Berufswahl geht, sich einen Traumjob als Diablo 3 Spieler bemüht. So ganz einfach wird es dann wohl doch nicht werden, ich nehme an Blizzard wird den einen oder anderen Mechanismus inmplemtieren um die Hardcore-Farmer auszuschließen, schließlich gibt es nichts schlimmeres in einem Spiel als Mitspieler die nur wegen der Beute spielen, die sie dann sofort wieder in bare Münze verwandeln. Ebenso ist es wesentlich hilfreich in einer Gruppe zu spielen in der „gekaufte Charakter“ mitspielen. Der User hat lange nicht die Ehrfahrung die man mit solche einem Charakter mitbringen sollte, das kann das ganze Gruppengefüge auseinandersprengen wie ich selbst in World of Warcraft erleben musste. 

World of Warcraft ist wohl ein Paradebeispiel wie ein Spielerlebnis aus den Fugen geraten kann und das Spiel eigentlich mehr oder weniger „unspielbar“ macht. Zu Beginn war es noch ein brüchiges Unversum weil Blizzard mit dem Ansturm total überrascht war und nicht genug Serverleistung zur Verfügung stellen konnte, aber nach und nach haben sie auch das auf die Reihe bekommen und sogelich kamen „Zombies“, Charaktere der die ganze Zeit nur am Farmen waren, jeder Rohstoff war davon betroffen.

Wollen wir mal hoffen, dass dieser Kelch an Diablo 3 vorbeigehen wird, wobei es immer einen bitteren Beigeschmack haben wird wenn virtuelle Waffen, Schilde, Rüstungen und der ganze Rest gegen bares Geld eingetauscht werden können. Ich persönlich denke, dass es eine neuer Schritt in die richtige Richtung ist, die Spiele mehr zu monatisieren oder Querzufinanzieren, somit könnten ebenfalls die Fallenden Einnahmen der Entwickler wieder reingeholt werden die durch Tauschbörsen und Raubkopien in den letzten Jahren zunahmen. Ebenfalls könnte es eine Chance sein, dass Jugendliche das Taschengeld aufbessern, allerdings muss hier extrem darauf geachtet werden die Kids nicht in eine Art abhängigkeit zu treiben um an das Geld zu kommen, Blizzard sollte feste Reglen wie eine Obergrenze an Umsatz/Items festlegen um der Sucht ggf. entgegen zu wirken.

Ich selbst werde mir Diablo 3, alleine aus Nostalgie selbst kaufen, wenn es dann mal für den Mac erscheint momentan listet amazon nur eine Version die für XP / Vista  und Windows 7 ist.

Falls ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seit und Diablo 3 Spieler als Berufsbezeichnung anstrebt, allerdings noch kein Diablo 3 bestellt habt, könnte ihr es direkt hier bei amazon bestellen

 

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

ein Kommentar

  1. Blizzard macht wirklich gute Spiele, jedoch stören mich die ganzen Bots dort, die die Arbeit der Spieler automatisch erledigen. Von daher wird auch bei Diablo 3 wohl keine rede von „hart erkämpften Items“ sein.

    Da kann man halt nur hoffen, dass Blizzard das Problem irgendwann mal im Griff bekommt. Bis dahin fröhliches Zocken!

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