Call of Duty: Modern Warfare 4 – Story, Multiplayer und die Rückkehr von DMZ im Überblick
Einmal um die ganze Welt
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Alle Jahre wieder, kehrt CoD zurück! Am 23. Oktober 2026 geht „Call of Duty: Modern Warfare 4“ an den Start und schickt die Spieler:innen in einen Krieg, der auf der koreanischen Halbinsel seinen Anfang nimmt. Neben einer Kampagne mit Fanliebling Captain Price und neuen Figuren setzt Ur-Studio Infinity Ward auf überarbeitetes Gunplay, zwölf neue Multiplayer-Karten und die Rückkehr des Extraction-Modus DMZ. Wer die digitale Version vorbestellt hat, darf sogar schon vor dem offiziellen Release loslegen. Wir zeigen, was der neue Military-Shooter bietet, welche Neuerungen beim Spielen auffallen sollen und welche Edition sich für wen lohnt.
Die Handlung beginnt mit einer groß angelegten nordkoreanischen Invasion Südkoreas. An der zusammenbrechenden Front kämpft der junge südkoreanische Soldat Private Park Hyun-Jun gemeinsam mit seiner Einheit ums Überleben. Die Kampagne soll dabei nicht nur klassische Feuergefechte liefern, sondern auch den Druck eines Krieges zeigen, in dem die Lage jederzeit außer Kontrolle geraten kann.
Eine Invasion, ein untergetauchter Captain Price und eine gefährliche Waffe
Parallel dazu verfolgt das Spiel Captain John Price, der nach den Ereignissen der Vorgänger außerhalb der offiziellen Strukturen operiert. Der ehemalige Task-Force-141-Agent ist auf der Flucht und führt einen persönlichen kompromisslosen Feldzug gegen seine Verfolger. Dabei verschlägt es ihn unter anderem nach New York, Paris und Mumbai. Auch ehemalige Verbündete spielen eine Rolle. Im Zentrum steht zudem eine gefährliche Waffe, die das globale Machtgefüge verändern könnte. Zu den Gegenspielern zählt u.a. Archer.

Die Schauplätze reichen von den umkämpften Frontlinien Koreas über enge Straßenzüge bis hin zu nächtlichen Einsätzen von Spezialeinheiten. Verfolgungsjagden und verdeckte Operationen sollen für Abwechslung zwischen den Schusswechseln sorgen. Entwickelt wird „Modern Warfare 4“ federführend von Infinity Ward.
Präziseres Gunplay und mehr Kontrolle bei der Bewegung
Beim Gameplay will Infinity Ward vor allem die Schießereien überarbeiten. Unter dem Konzept „Ballistic Authority“ soll sich jede Waffe nachvollziehbar verhalten. Unterschiedliche Rückstoßmuster, ein einheitlicheres Waffen-Sichtfeld und der Verzicht auf die zufällige Schussstreuung beim Zielen aus der Hüfte sollen dafür sorgen, dass Treffer stärker vom eigenen Können abhängen. Auch die Darstellung der Waffen und die Sichtbarkeit im Gefecht wurden angepasst.
Die Bewegung bleibt bodenständig, bekommt aber zusätzliche Möglichkeiten. Spieler:innen können sich an Kanten entlanghangeln, Kletterbewegungen flüssiger ausführen und bestimmte Hochzieh-Animationen überspringen. Beim Vorlehnen und beim Kampf um Gebäudeecken soll mehr Kontrolle möglich sein. Rauchgranaten lassen sich ebenfalls taktischer einsetzen: Durch Beschuss können jetzt sogar Sichtfenster im Rauch entstehen.

Zum Start stehen euch sogleich 24 Primärwaffen zur Verfügung. Dazu kommen 28 Apex-Aufsätze, die auf hohen Waffenstufen freigeschaltet werden, sowie 17 Abschussserien. Die Funktion „Gunny“ hilft beim Zusammenstellen passender Waffenkonfigurationen, etwa für kurze Distanzen oder den Kampf auf große Entfernung. Auch der Riot Shield kehrt zurück, keine Sorge, ist diesmal allerdings zerstörbar.
Zwölf neue Karten und eine Arena, die sich immer verändert
Der klassische Multiplayer startet mit zwölf neuen Karten für Gefechte im Format 6 gegen 6. Zu den Schauplätzen gehören unter anderem Cachette, Coal, Mumbai, Nautical, Rooftops und Silkworm. Wer größere Schlachten bevorzugt, bekommt mit Ground War weitere Karten, Fahrzeuge und Gefechte mit bis zu 24 Spieler:innen pro Team. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Imjin Farmlands und das Wolves Stadium.
Eine Besonderheit ist „Kill Block“. Die kompakte Arena setzt sich aus mehreren Segmenten zusammen, die zwischen den Partien neu angeordnet werden. Dadurch ändern sich Laufwege, Deckungen und Sichtlinien. Wer eine Runde gewinnt, kann sich also nicht darauf verlassen, dass die nächste Partie dieselben taktischen Möglichkeiten bietet.

Auch bei den Spielmodi tut sich etwas. Gunfight setzt auf kleine Teams und schnelle Duelle. Mit „Collateral“ kommt außerdem eine Variante von Search & Destroy hinzu, bei der Teams abwechselnd Bomben platzieren oder entschärfen. Die Runde beginnt mit Pistolen, bessere Ausrüstung wird über verdientes Geld finanziert. Das dürfte vor allem Spieler:innen ansprechen, die lieber taktisch vorgehen als permanent auf den nächsten Abschuss zu stürmen.
DMZ kehrt als PvPvE-Extraction-Shooter zurück
Für viele dürfte DMZ die spannendste Neuerung sein. Der Modus verbindet Kämpfe gegen andere Spieler:innen mit Gefechten gegen KI-Gegner. In der offenen Einsatzregion Hajin geht es darum, Aufträge zu erledigen, Beute zu sichern und lebend wieder herauszukommen. Wer zu lange bleibt oder eine Begegnung falsch einschätzt, kann aber wertvolle Ausrüstung verlieren.
Neu ist die stärkere Verknüpfung mit einer eigenen Basis, der Forward Operating Base (FOB). Dort lassen sich Ausrüstung verwalten, Waffen anpassen, Aufträge auswählen und weitere Funktionen freischalten. Die Basis wächst mit dem Spielfortschritt. DMZ bietet Solo-Einsätze und Gruppen mit bis zu vier Personen, ein eigenes Fortschrittssystem und dynamische Begegnungen, bei denen sich nicht jede Situation mit Gewalt lösen lässt.
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Anders als frühere Varianten ist DMZ fest in „Modern Warfare 4“ integriert und kein eigenständiger Free-to-play-Modus. Digitale Vorbesteller dürfen übrigens ab dem 20. Oktober in Hajin einsteigen.
Editionen, Vorabzugang und Download
Die wichtigsten Unterschiede zwischen den Editionen:
- Standard Edition: Enthält das Hauptspiel. Bei digitaler Vorbestellung sind der frühzeitige Kampagnenzugang und weitere Vorbestellerboni enthalten.
- Vault Edition: Enthält das Hauptspiel sowie zusätzliche Operator-Pakete, die Signature Weapon Collection, eine Saison BlackCell und einen DMZ Deployment Bonus. Auch der Vorabzugang zur Kampagne und zur offenen Beta gehört zum Angebot.
- Physische Standard Edition: Wer eine Disc-Version kauft, kann die Kampagne nicht vorab spielen. Der Early Access gilt für digitale Vorbestellungen.
Der Vorabstart folgt mehreren Phasen. Der PC-Preload beginnt am 15. Oktober um 18 Uhr. Am 16. Oktober startet der frühe Zugang zur kompletten Kampagne, am 20. Oktober folgt DMZ. Beide Vorteile gelten bei digitaler Vorbestellung der Standard- oder Vault Edition. Für die PC-Version werden zum Start rund 115 GB freier SSD-Speicherplatz angegeben.
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Damit dürfte „Modern Warfare 4“ vor allem dann interessant werden, wenn neben der klassischen Kampagne auch euer langfristiger Multiplayer-Fortschritt gefragt ist. Besonders die Rückkehr von DMZ könnte dem Activision-Shooter einen zusätzlichen Anreiz geben: Hier zählen nicht nur schnelle Reflexe, sondern auch die Frage, wann man einen Beutezug effizienter abbricht und seine Beute in Sicherheit bringt.
„Call of Duty: Modern Warfare 4“ erscheint am 23. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Eine Fassung für PlayStation 4 oder Xbox One ist nicht vorgesehen – zeitnah zum Release findet ihr eine ausführliche Review auf Techkrams.de.
Weitere News aus der Technik-Welt findet ihr hier. 24/7.
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