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Carrera bringt mit Carrera HYBRID ein neues Rennbahn-System auf den Markt, das sich ziemlich deutlich von den klassischen Carrera-Bahnen unterscheidet. Statt Autos, die fest in einem Slot geführt werden, können sich die kleinen Fahrzeuge frei über eine extrabreite Fahrbahn bewegen. Gesteuert wird dabei nicht mit dem klassischen Handregler, sondern über das Smartphone. Entwickelt wurde das neue System gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen Sturmkind.
Zum Start stehen die beiden Sets „Devil Drivers“ und „Speedway to Hell“ zur Verfügung. Beide enthalten jeweils zwei Porsche 911 GT3 im Maßstab 1:50 sowie insgesamt 15 Streckenelemente. Daraus lassen sich laut Carrera bis zu zwölf unterschiedliche Strecken mit einer Länge von rund sechs Metern aufbauen. Zusätzliche Track Packs und einzelne Fahrzeuge sollen das System anschließend weiter ausbauen.
Smartphone statt klassischem Carrera-Regler
Das spannendste Element von Carrera HYBRID ist allerdings die Steuerung. Die Fahrzeuge werden über die kostenlose Carrera-HYBRID-App für iOS und Android kontrolliert. Zum Lenken wird das Smartphone geneigt, Gas und Bremse liegen als virtuelle Bedienelemente auf dem Display. Zusätzlich stehen unter anderem eine Boost-Funktion und Launch-Control zur Verfügung.
Damit geht Carrera deutlich stärker in Richtung Videospiel. Innerhalb der App gibt es verschiedene Challenges und Levels, über die Punkte gesammelt werden können. Diese lassen sich wiederum zum Tuning der Fahrzeuge einsetzen. Unter anderem können Geschwindigkeit, Reifengrip und Bremswirkung individuell angepasst werden. Auch die Motorengeräusche kommen über die App.
Bis zu 16 Fahrer gleichzeitig
Interessant ist Carrera HYBRID auch für größere Runden. Laut Hersteller können bis zu 16 Fahrer gleichzeitig auf einer Strecke unterwegs sein. Einsteiger- und Expertenmodus sollen dafür sorgen, dass sowohl Anfänger als auch erfahrenere Fahrer mit dem System klarkommen.
Das Konzept erinnert damit nur noch teilweise an eine klassische Carrera-Bahn. Die physische Strecke und die Modellautos bleiben erhalten, während Steuerung, Fahrzeugabstimmung und ein Teil der Spielmechanik ins Smartphone wandern. Gerade das freie Fahren ohne Führungsschiene dürfte dabei für deutlich chaotischere – und vermutlich auch ziemlich unterhaltsame – Rennen sorgen.
Carrera hat außerdem bereits angekündigt, HYBRID künftig um weitere Fahrzeuge und Zubehör zu erweitern. Die klassischen Carrera-Systeme sollen parallel dazu unverändert Teil des Sortiments bleiben. Weitere Informationen zu Carrera HYBRID gibt es direkt auf der offiziellen Carrera-Seite.
Update: 11.08.2026
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