GamingTestberichte

Castlevania: Belmont’s Curse: Ein Belmont, der sich sehen lassen kann

So stimmen unsere Leser ab:

Metroidvanias gehören zu den Spielen, bei denen ich besonders gern jede Ecke erkunde, neue Wege freischalte und mich an einem Boss so lange festbeiße, bis der endlich liegt. Castlevania: Belmont’s Curse trifft genau diesen Nerv. Rose Belmont kämpft sich durch ein brennendes Paris und Draculas Schloss, schwingt die Peitsche nicht nur gegen Monster, sondern nutzt sie auch zur Fortbewegung. Das Ergebnis verbindet klassische Castlevania-Elemente mit einem flüssigeren, moderneren Spielgefühl.

Paris steht in Flammen

Die Geschichte spielt 1499, 23 Jahre nach Castlevania III: Dracula’s Curse. Im Mittelpunkt steht Rose Belmont, die Tochter von Trevor Belmont. In Paris stellt sie sich Monstern und erkundet schließlich auch Draculas Schloss. Die Handlung bleibt eng mit der bekannten Serienwelt verbunden, erzählt aber eine neue Geschichte mit einer Belmont-Heldin im Zentrum.

Die Kulisse passt gut zum düsteren Abenteuer: brennende Straßen, gotische Architektur und die vertraute Bedrohung durch übernatürliche Kreaturen. Belmont’s Curse setzt dabei auf eine farbige, modernere Darstellung, ohne den düsteren Ton der Reihe aufzugeben.

Castlevania: Belmont's Curse - Midnight Edition - PS5
  • Inhalt der Midnight Edition: Physische Version des Hauptspiels, Digitale Sound- und Art-Galerie, Enthält über 100 Kunstwerke, darunter Konzeptzeichnungen und Skizzen aus dem Entwicklungsprozess, Genieße die Musik des Spiels über den...
  • Bonusse (In-Game-Items) ×4: Alucard-Style Kostüm, Trevor-Style Kostüm, Sypha-Style Kostüm, Family’s Grace (Relikt)

Die Peitsche ist Waffe und Werkzeug

Der Vampire Killer gehört natürlich wieder dazu. Rose kann damit Gegner auf Abstand halten, aber auch schwingen und so Lücken überwinden. Diese zusätzliche Bewegungsfreiheit sorgt für ein schnelleres Spielgefühl als in vielen älteren Serienteilen. Erkundung und Plattformpassagen greifen ineinander: Ein neuer Weg oder eine neue Fähigkeit kann Bereiche öffnen, an denen du zuvor nicht weiterkamst.

Dazu kommen unterschiedliche Waffen und Relikte, mit denen sich Roses Kampfstil anpassen lässt. Konami nennt sieben Waffenkategorien. Besiegte Bosse landen außerdem als Arkana in Roses Tarotkarten und verleihen ihr besondere Zauber und Aktionen. Das verbindet Kämpfe und Ausrüstung mit der Erkundung: Wer neue Gegner und Bosse bezwingt, erweitert auch die Möglichkeiten im nächsten Abschnitt.

Vertraute Genre-Stärken, modern umgesetzt

Der Kern ist klassisches Metroidvania: eine zusammenhängende Welt, Abzweigungen, Geheimnisse und Bereiche, die erst später erreichbar werden. Genau das macht für mich den Reiz dieser Spiele aus. Es gibt immer einen Grund, noch einmal zurückzugehen und eine zuvor unerreichbare Tür oder Plattform zu prüfen. Belmont’s Curse erfindet dieses Prinzip nicht neu. Es baut auf bewährte Genre-Ideen und ergänzt sie um akrobatischere Bewegung sowie die Arkana-Fähigkeiten. Das dürfte Fans entgegenkommen, die ein neues Castlevania mit vertrautem Fundament suchen. Wer dagegen auf einen radikalen Umbau oder eine völlig neue Genre-Idee hofft, bekommt eher eine sorgfältige Weiterentwicklung.

Zu den bekannten Gegnern gehören unter anderem Tod, Medusa und Carmilla. Auch neue Figuren wie Jeanne d’Arc tauchen auf. So verknüpft das Spiel bekannte Castlevania-Motive mit seiner eigenen Paris-Geschichte.

Was du vor dem Einstieg wissen solltest

Eine kostenlose Demo ist verfügbar. Der darin erzielte Fortschritt lässt sich in die Vollversion übertragen, sofern Demo und Hauptspiel auf derselben Plattform und mit demselben Konto gespielt werden. Das ist eine gute Gelegenheit, erst einmal zu prüfen, ob dir Roses Bewegungs- und Kampftempo liegt.

Fazit: Für Metroidvania-Fans besonders interessant

Castlevania: Belmont’s Curse setzt auf eine starke Mischung aus Peitschen-Action, Erkundung und freischaltbaren Fähigkeiten. Die Reise durch Paris und Draculas Schloss, Roses zusätzliche Beweglichkeit und das Arkana-System geben dem bekannten Castlevania-Fundament einen eigenen Dreh. Gerade weil ich diese Art von Spiel sehr mag, spricht mich der Fokus auf Geheimnisse, neue Wege und fordernde Kämpfe besonders an.

Das Spiel wagt offenbar keine komplette Neuerfindung des Genres. Es will die vertrauten Stärken sauber weiterführen und mit modernerem Tempo verbinden. Wenn du Metroidvanias gern erkundest und Castlevania etwas abgewinnen kannst, ist Rose Belmonts Abenteuer einen Blick wert.

Unsere Bewertung

Castlevania: Belmont’s Curse

83%

Castlevania: Belmont’s Curse verbindet flinke Peitschen-Action mit dem Erkunden düsterer Schauplätze. Als Metroidvania-Fan mag ich genau diesen Mix aus Kämpfen, Geheimnissen und neuen Wegen. Das Spiel erfindet das Genre nicht neu, liefert aber ein stimmiges Abenteuer für alle, die klassische Castlevania-Kost mögen

Spielspaß und Spielgefühl87%
Umfang und Erkundung85%
Technik und Präsentation88%
Zugänglichkeit78%
Preis-Leistung79%

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Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

CvD & Evil Genius
3D-Druck, Serien & Filme, Gaming, jede Art von Gadget
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Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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