
Creality Pika: Kompakter 3D-Scanner startet mit bis zu 0,03mm Genauigkeit und ohne Markierungspunkte
Nach Sermoon S1, X1 und dem All-in-One-Modell P1 hat Creality mit dem Pika einen deutlich kompakteren 3D-Scanner auf den Markt gebracht. Bei Präzision und Leistung kann er zwar nicht ganz mit den größeren Geschwistern mithalten, punktet dafür aber mit integriertem Display und mobiler Nutzung ganz ohne PC-Zwang – für einen Pocket-Scanner ist die erreichbare Genauigkeit trotzdem beachtlich.
Ausstattung und technische Daten
Der Pika misst gerade einmal 100 x 60 x 35 mm und wiegt 260 Gramm. Für Scans stehen zwei Modi zur Wahl: ein paralleler Blaulaser mit sieben Linien sowie ein NIR-Modus. Im Blaulaser-Modus erreicht der Scanner eine Genauigkeit von bis zu 0,03 mm, per NIR sind es bis zu 0,1 mm. Ein 3 Zoll großer HD-Touchscreen mit 500 Nits Spitzenhelligkeit dient zur Kontrolle des Scanvorgangs direkt am Gerät.
Für die eigentliche Nachbearbeitung reicht die Rechenleistung des Pika allerdings nicht aus – Objekte lassen sich zwar ohne weiteres Gerät erfassen, zum Zusammenführen der Aufnahmen und Erstellen des 3D-Netzes braucht es aber ein Smartphone oder einen PC. Verbunden wird entweder per Wi-Fi 6 mit Mobilgerät oder PC, oder per Kabel direkt mit dem Rechner. Am PC schafft der Scanner bis zu 110 FPS, mobil ist bei 30 FPS Schluss. Im kabelgebundenen PC-Betrieb gibt’s zudem Blaulaser-Scans ohne Markierungspunkte – eine Funktion, die weder der P1 noch der S1 bieten.
Für die Datenverarbeitung sitzt ein Achtkern-Prozessor mit 2,0 GHz im Gehäuse, weitere Chip-Details verrät Creality nicht. Mit an Bord: ein 3.350-mAh-Akku, dazu ein zweiter als Ersatz im Lieferumfang. Beide lassen sich außerhalb des Scanners per USB-C laden – praktisch für längere Sessions ohne Steckdosen-Suche.
Preis und Verfügbarkeit
Der Pika kostet regulär 699 US-Dollar (rund 610 Euro), zum Launch gibt’s bis zum 12. August 2026 einen Einführungsrabatt von 10 Prozent auf 629 US-Dollar (rund 550 Euro). Bestellt wird direkt über den Creality-Onlineshop, die Auslieferung der Vorbestellungen soll ab dem 5. August starten. Amazon führt den Scanner laut Creality in manchen Regionen ebenfalls, verlangt dort aber mitunter deutlich mehr Geld.
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