
Techland hat die geplanten Versionen von Dying Light: The Beast für PlayStation 4 und Xbox One endgültig eingestellt. Das Zombie-Abenteuer wird damit ausschließlich auf dem PC, der PlayStation 5 sowie der Xbox Series X|S verfügbar bleiben. Betroffene Käufer sollen ihr Geld zurückerhalten.
Alte Konsolen schaffen die offene Welt nicht
Als Grund nennt Techland die technischen Grenzen der mittlerweile betagten Hardware. Dying Light: The Beast sei von Beginn an für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt worden. Besonders die offene Spielwelt, die Beleuchtung, die Anzahl gleichzeitig dargestellter Gegner sowie das flüssige Kampf- und Parkour-System benötigen laut Entwickler mehr Rechenleistung und Arbeitsspeicher, als PlayStation 4 und Xbox One bereitstellen können.
After careful consideration, we have made the difficult decision that Dying Light: The Beast will no longer be released on PlayStation 4 and Xbox One.
Dying Light: The Beast was built from the ground up to take full advantage of current-generation hardware. Its open world,…
— Dying Light (@DyingLightGame) July 14, 2026
Eine Umsetzung wäre offenbar nur mit deutlichen Einschnitten möglich gewesen. Statt eine stark abgespeckte Fassung zu veröffentlichen, hat sich das Studio daher entschieden, die beiden Portierungen komplett einzustellen.
Rückerstattungen für betroffene Spieler
Wer mit einer Version für PlayStation 4 oder Xbox One gerechnet hat, soll laut Techland Anspruch auf eine Rückerstattung haben. Das dürfte insbesondere Besitzer entsprechender Vorbestellungen sowie Käufer bestimmter Editionen von Dying Light 2 betreffen, denen der Zugang zu The Beast ursprünglich als zusätzlicher Inhalt zugesagt worden war.
Wie genau die Rückzahlung abgewickelt wird und ob betroffene Spieler selbst aktiv werden müssen, hat Techland bislang nicht genauer erklärt. Käufer sollten daher die Nachrichten ihres jeweiligen Plattform-Stores und die offiziellen Support-Seiten im Blick behalten.
Ein spätes Ende für die Last-Gen-Versionen
Dass die Absage erst Monate nach der Veröffentlichung auf den aktuellen Plattformen erfolgt, dürfte einige Spieler ärgern. Technisch ist die Entscheidung allerdings nachvollziehbar: PlayStation 4 und Xbox One kamen bereits 2013 auf den Markt. Immer mehr Entwickler verzichten inzwischen darauf, moderne Open-World-Spiele mit erheblichen Einschränkungen auf die alte Hardware zu pressen.
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