
Eiichiro Oda treibt das „One Piece“-Remake voran
Hinter der Neuauflage steckt laut aktuellen Aussagen von WIT-Studio-Präsident George Wada vor allem ein Gedanke von Eiichiro Oda selbst: Die ursprüngliche TV-Serie sei über die Jahre so lang, so langsam und technisch so gealtert, dass sie für neue und vor allem jüngere Zuschauer schwerer zugänglich geworden ist. Genau deshalb soll das Remake den Einstieg erleichtern und „One Piece“ für eine neue Generation neu aufsetzen.
Oda will „One Piece“ wieder zugänglicher machen
Oda soll das Remake aktiv mit vorangetrieben haben, weil die klassische Anime-Adaption aus heutiger Sicht einige Hürden mitbringt. Genannt werden vor allem das hohe Episodenvolumen, das oft gemächliche Erzähltempo und der Umstand, dass frühe Folgen visuell und technisch nicht mehr dieselbe Wucht haben wie moderne Anime-Produktionen.
Das passt auch zu dem, was Oda selbst bereits im Dezember 2025 rund um die Jump Festa 2026 kommuniziert hat. In seinem dort verlesenen Brief erklärte er, dass die bereits angekündigte Anime-Neuadaption für ein globales Publikum gedacht ist und gut vorankommt.
Das ist über „THE ONE PIECE“ offiziell bekannt
Offiziell angekündigt wurde „THE ONE PIECE“ im Dezember 2023. Netflix und die Franchise-Verantwortlichen bestätigten damals, dass die neue Serie mit dem East-Blue-Abschnitt beginnt und von WIT Studio produziert wird. Netflix sprach dabei ausdrücklich von einer neuen Anime-Adaption des Manga-Stoffs, nicht bloß von einem Remaster oder Recut der alten Serie.

„THE ONE PIECE“ soll strafferes Storytelling, weniger unnötige Streckung und einen modernen visuellen Ansatz bekommen. Das Projekt soll also nicht die alte Serie ersetzen, sondern den Stoff in einer Form erzählen, die näher an heutigen Sehgewohnheiten liegt.
Einen Starttermin steht in den Sternen
So groß das Interesse auch ist: Einen offiziellen Veröffentlichungstermin für „THE ONE PIECE“ gibt es derzeit weiterhin nicht.
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