Firefly kehrt zurück: Animationsserie mit Originalcast ist in Arbeit
Die Hoffnung auf ein echtes Firefly-Comeback lebt wieder. Mehr als 20 Jahre nach der kurzlebigen Sci-Fi-Kultserie arbeitet das Team offenbar an einer animierten Fortsetzung, bei der große Teile des Originalcasts erneut an Bord sein sollen. (Wir hatten davon berichtet) Der entscheidende Unterschied: Diesmal soll Firefly nicht als Live-Action-Serie, sondern als Animationsformat zurückkehren. Nathan Fillion hat das Projekt bei der Popkultur-Messe Awesome Con öffentlich gemacht. Mehrere Branchenmedien bestätigen inzwischen, dass die Serie aktiv entwickelt wird.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Für Fans ist das eine ziemlich große Nachricht. Firefly lief ursprünglich 2002 bei Fox, wurde trotz treuer Fangemeinde aber schon nach nur einer Staffel wieder eingestellt. 2005 folgte mit Serenity immerhin noch ein Kinofilm, der viele offene Handlungsfäden aufgriff. Genau zwischen der ursprünglichen Serie und dem Film soll die geplante Animationsserie nun zeitlich angesiedelt sein. Das ist ein cleverer Kniff, weil so die bekannten Figuren zurückkehren können, ohne direkt mit der bestehenden Handlung zu kollidieren.
Originalcast soll zurückkehren
Laut den derzeit übereinstimmenden Berichten sollen Nathan Fillion, Alan Tudyk, Gina Torres, Jewel Staite, Morena Baccarin, Sean Maher und Summer Glau ihre bekannten Rollen wieder sprechen. Auch Adam Baldwin wird in mehreren Berichten als Teil des Wiedersehens genannt. Eine Rückkehr von Ron Glass ist naturgemäß ausgeschlossen, da der Schauspieler bereits 2016 verstorben ist.
Gerade bei einer Animationsserie ist das ein massiver Vorteil. Das Format umgeht die Probleme, die ein klassisches Live-Action-Revival nach so vielen Jahren fast zwangsläufig hätte: gealterte Darsteller, hohe Produktionskosten und die Frage, wie sich der visuelle Stil der alten Serie heute glaubwürdig fortsetzen ließe. Mit den Originalstimmen bleibt der Kern von Firefly erhalten, ohne dass das Projekt sich an einem fotorealistischen Nostalgie-Krampf abarbeitet. Diese Einschätzung ist zwar eine Einordnung, sie wird aber klar durch die bekannte Projektanlage gestützt.
Joss Whedon ist nicht beteiligt
Besonders bemerkenswert ist, dass Firefly-Schöpfer Joss Whedon laut den Berichten nicht an der neuen Serie beteiligt ist. Mehrere Quellen schreiben aber, dass er dem Projekt seinen Segen gegeben haben soll. Als Showrunner werden stattdessen Marc Guggenheim und Tara Butters genannt. Außerdem soll bereits ein fertiges Skript vorliegen. Entwickelt werde das Projekt gemeinsam mit 20th Television Animation.
Das ist für viele Fans vermutlich sogar ein wichtiger Punkt. Whedons Name ist seit Jahren schwer belastet, und eine neue Firefly-Produktion ohne seine direkte kreative Führung dürfte für Studios deutlich einfacher vermarktbar sein. Fakt ist: Die neue Serie wird aktuell gerade auch deshalb anders aufgestellt als frühere Wiederbelebungsversuche.
Noch kein Streamingdienst bestätigt
Trotz aller Euphorie gilt aber auch: Das Projekt ist nach aktuellem Stand noch nicht offiziell bei einem Streamingdienst oder Sender untergebracht. Nathan Fillion soll Fans sogar dazu aufgerufen haben, online lautstark Interesse zu zeigen, um dem Vorhaben zusätzlichen Rückenwind zu geben. Heißt unterm Strich: Die Serie ist in Entwicklung, aber ein finaler Serienstart, ein konkreter Dienst und ein Release-Termin stehen noch nicht fest.
In diesem Artikel können Partnerlinks enthalten sein. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.