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gamescom 2026 angespielt – Rebellion lässt mit „Alien Deathstorm“ den Old-School Shooter aufleben

Aliens machen einem Ingenieur das Leben schwer

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Die britische Entwicklerschmiede Rebellion belebt mit Alien Deathstorm einen fast verschwundenen Shooter-Stil neu, der klar an die kompromisslosen Ego-Shooter der 2000er erinnert. Während der gamescom 2026 konnten wir hinter verschlossenen Türen eine rund 30-minütige Demo spielen und einen ersten Eindruck gewinnen. Im Zentrum steht eine abgelegene Weltraumkolonie, die von einem extremen planetaren Sturm heimgesucht wird und gleichzeitig unter dem Ansturm aggressiver Alien-Kreaturen zusammenbricht. Wir haben die gamescom-Demo gezockt.

Spieler übernehmen die Rolle eines Combat Engineers, einer Art technisch versierten Ersthelfers, der als letzte Hoffnung zur Kolonie entsandt wird. Was als Rettungseinsatz beginnt, entwickelt sich rasch zu einem Überlebenskampf. In der gezeigten Reactor-Mission geht es darum, einen ausgefallenen Reaktor wieder hochzufahren. Klassische Aufgaben wie das Aktivieren von Leitungen und das Auffinden von Zugangskarten stehen im Mittelpunkt – das sind bewusst bewährte Genre-Standards.

Die Mischung aus Retro-Design der Nullerjahre und moderner Präsentation funktioniert dabei überraschend gut. Zwar setzt Rebellion weniger auf subtilen Horror, wie man ihn etwa aus Alien Isolation kennt, doch Sounddesign und Inszenierung erzeugen spürbaren Druck. Metallisches Knarzen, plötzliche Geräuschspitzen und eingeschränkte Sichtverhältnisse durch den Sturm sorgen für eine dichte Atmosphäre. Die Gegner erinnern optisch und in ihrem Verhalten stark an Xenomorphe, greifen oft in Gruppen an und setzen uns konstant unter Stress.

Ungewöhnlich für das Genre: Keine Führung ist existierend. Statt permanenter Questmarker müssen Ziele über Hinweise und Karte selbst gefunden werden. Das fördert die Eigeninitiative, führt aber auch zu Orientierungsschwierigkeiten – gerade in den weitläufigen Arealen der Station. Die gamescom-Demo setzte vollständig auf diese explorative Variante.

Im Kampf stehen klassische Waffen wie Pistole, Maschinengewehr und Schrotflinte zur Verfügung. Das Trefferfeedback wirkt wuchtig, die Gegner zeigen sich jedoch widerstandsfähig. Laut Entwickler:innen sind rund 12 bis 15 Stunden Spielzeit sowie ein Koop-Modus für zwei Spieler. Ein konkreter Releasetermin fehlt noch, aktuell ist von 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC auszugehen. Interressant für alle Xbox-Spieler:innen: Der Shooter soll direkt zum Start im Xbox Game Pass verfügbar sein.

Alien Deathstorm | Plattform: PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC | Release: 2027 | Publisher: Rebellion.

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Benny Illgner

Benny Illgner

Redakteur
Tech-Journalist
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Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter/Threads unter @IamIllgner an.

Schreibt und lebt nebenher das glorreiche Leben eines Technik-Bloggers. Interessiert sich für technische Spielereien jeglicher Art und spielerische Technik der allgegenwärtigen Videospiel-Konsolen. Primär für Gaming-, Smart Home-Krams und Reviews zuständig. Schlechte Wortspiele in Reviews eingeschlossen.

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