GamingTestberichte

Garfield – Escape from Monday: Lasagne statt Schule

So stimmen unsere Leser ab:

Diesml habe ich mal wieder meinen 9-jährigen an die Konsole gelassen, der mir danch seine Meinung zu dem Spiel mitgleteilt hat und ich soe aufschreiben sollte.

Garfield ist faul, liebt Lasagne und findet Montage ziemlich doof. Eigentlich kann ich das alles ziemlich gut verstehen. In Garfield – Escape from Monday hat er aber ein Problem: Er landet in einem verrückten Traum und muss plötzlich springen, rennen und ständig irgendwelche Sachen erledigen. Also eigentlich genau das, worauf Garfield überhaupt keine Lust hat. Ich habe Garfield – Escape from Monday auf der Nintendo Switch gespielt und fand vor allem gut, dass man ziemlich schnell versteht, was man machen muss. Man rennt durch bunte Level, sammelt Lasagne ein, springt über Abgründe und haut Gegner weg. Man muss dafür nicht erst ewig irgendwelche Erklärungen lesen, sondern kann fast sofort loslegen.

Am Anfang bekommt Garfield von Jon eine Lasagne. Klingt erstmal super, bis man merkt, dass es Spinatlasagne ist. Danach landet Garfield in einem Albtraum und muss versuchen, wieder herauszukommen. Dabei geht es durch drei verschiedene Welten mit mehr als 40 Leveln. Natürlich tauchen auch Odie und andere bekannte Figuren aus Garfield auf. Die Geschichte ist nicht besonders kompliziert, aber das muss sie auch gar nicht sein. Mir war viel wichtiger, dass es schnell weitergeht und man nicht dauernd lange Videos anschauen muss. Garfield beschwert sich sowieso genug für alle.

Am wichtigsten bei so einem Spiel ist natürlich, ob das Springen Spaß macht, und das klappt hier ziemlich gut. Garfield kann normal springen, sich zusammenrollen, Gegner angreifen und an Wänden hochspringen. Nach ein paar Minuten wusste ich eigentlich schon, welche Knöpfe ich drücken muss. Natürlich habe ich trotzdem manchmal einen Sprung komplett verhauen und Garfield ist irgendwo runtergefallen. Zum Glück ist das Spiel dabei ziemlich freundlich und man muss meistens nicht ewig alles noch einmal spielen. Insgesamt ist Garfield – Escape from Monday nicht besonders schwer. Wer schon viele Jump’n’Runs gespielt hat, wird wahrscheinlich ziemlich schnell durchkommen. Für mich war das aber eher gut, weil ich dadurch einfach weiterspielen konnte und nicht zehnmal an derselben Stelle hängen geblieben bin.

Besonders lustig fand ich die verschiedenen Kostüme. Garfield kann zum Beispiel als Truthahn durch die Luft gleiten, außerdem gibt es ein Surfer-Kostüm und ein Cowboy-Outfit mit Lasso. Das sieht teilweise ziemlich bescheuert aus, aber genau deshalb ist es gut. Die Kostüme verändern außerdem, wie man durch die Level kommt. Man macht also nicht immer nur dieselben Sprünge, sondern bekommt zwischendurch andere Aufgaben. Ich hätte davon ruhig noch mehr vertragen können, weil genau diese Sachen das Spiel am abwechslungsreichsten machen.

Dann ist da noch die Lasagne. Überall in den Leveln liegen Sachen herum, die man sammeln kann, und natürlich will man die meisten davon auch haben. Eigentlich könnte man einfach bis zum Ende eines Levels laufen, aber wenn irgendwo noch ein Stück Lasagne liegt, dreht man eben doch wieder um. Dann sieht man noch eins, dann noch eins, und plötzlich braucht man viel länger für das Level als gedacht. Mit den gesammelten Sachen kann man außerdem Bereiche von Jons Haus verändern und neu einrichten. Das ist keine riesige Sache, aber ich fand es trotzdem cool, weil man sieht, dass man wirklich etwas freigeschaltet hat.

Optisch passt das Spiel ziemlich gut zu Garfield. Er sieht so aus, wie man ihn kennt: orange, rund, faul und meistens nicht besonders begeistert davon, dass er sich bewegen muss. Auch die anderen Figuren und die Umgebungen wirken so, als würden sie zur Garfield-Welt gehören. Das Spiel sieht nicht wie das schönste Switch-Spiel aller Zeiten aus, aber das hat mich nicht besonders gestört. Viel wichtiger war mir, dass man erkennen kann, wo man hinspringen muss und was im Level gerade passiert.

Auf der Nintendo Switch funktioniert das Spiel meiner Meinung nach besonders gut, weil die Level nicht ewig dauern und man auch einfach mal kurz spielen kann. Ich habe es dort gespielt und fand gerade den Handheld-Modus passend. Die Steuerung mit den Joy-Cons funktioniert problemlos und ich musste eigentlich nie überlegen, wo welcher Knopf ist. Laut Nintendo braucht die Switch-Version ungefähr 3,8 GB Speicherplatz und kann sowohl am Fernseher als auch unterwegs gespielt werden.

Fazit

Garfield – Escape from Monday hat mir Spaß gemacht. Es ist nicht besonders schwer und hat auch keine riesigen Geheimnisse oder superkomplizierten Rätsel. Dafür kann man einfach losspielen. Garfield ist lustig, die Level sind bunt und ich mochte es, überall Lasagne einzusammeln. Besonders die Kostüme haben mir gefallen, weil Garfield damit noch alberner aussieht als sowieso schon. Manchmal ist das Spiel etwas zu einfach und ich hätte gerne noch mehr unterschiedliche Sachen gemacht. Aber wenn man Garfield mag und gerne Jump’n’Runs spielt, ist das ziemlich egal. Am Ende ist das hier immerhin ein Spiel, in dem ein dicker orangefarbener Kater als Truthahn durch die Luft fliegt.

Garfield – Escape from Monday ist seit dem 24. September 2026 erhältlich. Das Spiel von OSome Studio und Microids gibt es für Nintendo Switch, PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC.

Unsere Bewertung

Garfield – Escape from Monday

80%

Garfield – Escape from Monday ist ein lustiges und nicht zu schweres Jump'n'Run. Besonders gut gefallen haben mir die Kostüme, das Sammeln und natürlich Garfield selbst.

Spielspaß82%
Steuerung80%
Grafik75%
Abwechslung72%
Garfield-Faktor90%
Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

CvD & Evil Genius
3D-Druck, Serien & Filme, Gaming, jede Art von Gadget
Seit 20086.167 Artikel175 Tests

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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