
| 0 | 0 |
Eigentlich ist NVIDIA GeForce NOW dafür gedacht, unterstützte Spiele aus Steam, Epic Games Store und anderen Bibliotheken direkt aus der Cloud zu streamen. Modder haben nun allerdings einen Weg gefunden, aus der abgeschotteten Gaming-Umgebung auszubrechen und auf den vollständigen Windows-Desktop der virtuellen Maschine zuzugreifen. Damit wird aus GeForce NOW zumindest theoretisch ein ziemlich potenter Cloud-PC.
Über einen Umweg innerhalb einer Steam-Sitzung lässt sich offenbar die normalerweise gestartete Anwendung ersetzen. Anschließend landet der Nutzer nicht mehr direkt im Spiel, sondern auf dem Windows-Desktop des GeForce-NOW-Servers. Demonstriert wurde unter anderem, dass sich darauf weitere Programme ausführen lassen. Ein Nutzer soll auf einem System des Ultimate-Tarifs sogar lokale KI-Modelle mit Zugriff auf rund 48 GB VRAM gestartet haben.
LM Studio on GeForce NOW
Gemma 4 31B (41 TPS) on Ultimate Tier pic.twitter.com/kspmKmunFl
— Zortos (@Zortosdev) August 7, 2026
Nicht zur Nachahmung empfohlen
Spannend ist das Ganze vor allem deshalb, weil NVIDIA seine Cloud-Systeme normalerweise konsequent auf Gaming beschränkt. Ein vollwertiger Cloud-PC gehört ausdrücklich nicht zum Funktionsumfang von GeForce NOW.
Entsprechend dürfte die Freude über den Fund nicht allzu lange anhalten. NVIDIA kann die verwendete Lücke jederzeit schließen, zudem könnte die Nutzung gegen die Bedingungen des Dienstes verstoßen. Für Nutzer ist das Ganze deshalb eher eine interessante technische Kuriosität als eine ernsthafte Alternative zu Diensten wie Shadow PC.
Quelle
VideoCardz: https://videocardz.com/newz/modders-gain-full-windows-desktop-access-on-geforce-now
