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Google hat mit dem Pixel 11 Pro Fold vorgestellt. Das faltbare Flaggschiff wird dünner, bekommt hellere Displays und übernimmt mit Tensor G6 und HiLight zentrale Neuerungen der Pixel-11-Pro-Serie. Gleichzeitig bleibt Google bei der Kamera etwas zurückhaltender als beim normalen Pixel 11 Pro: Statt 120-fachem Zoom gibt es beim Fold weiterhin maximal 30-fachen Super-Zoom.
Dünneres Gehäuse und 8-Zoll-Display
Zusammengeklappt misst das Pixel 11 Pro Fold 10,1 Millimeter, aufgeklappt sind es nur noch 5 Millimeter. Das Gewicht liegt bei 239 Gramm. Damit bleibt das Foldable zwar kein Leichtgewicht, Google arbeitet aber weiter daran, das Gerät näher an ein normales Smartphone heranzubringen. Außen sitzt ein 6,5 Zoll großes Super-Actua-OLED-Display mit einer Auflösung von 1.080 × 2.342 Pixeln. Es arbeitet adaptiv zwischen 1 und 120 Hz und erreicht bis zu 3.600 Nits Spitzenhelligkeit. Klappt man das Smartphone auf, steht ein 8 Zoll großes Super Actua Flex Display mit 2.076 × 2.152 Pixeln zur Verfügung. Auch hier sind 1 bis 120 Hz und bis zu 3.600 Nits möglich.
Neu ist außerdem ein widerstandsfähigeres Glaskeramik-Deckglas. Google nennt für das Pixel 11 Pro Fold zudem IP68-Schutz gegen Staub und Wasser – bei einem Foldable weiterhin keine Selbstverständlichkeit.
HiLight wandert auch ins Fold
Wie Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL besitzt auch das Foldable die neue HiLight-Funktion. Dabei handelt es sich um eine Leuchtanzeige im Bereich der Kameraleiste, die Informationen darstellen kann, ohne dass der Nutzer das Display einschalten muss. HiLight kann beispielsweise bei wichtigen Anrufen aufleuchten. Kontakte lassen sich unterschiedlichen Farben zuordnen, sodass schon ein Blick auf die Rückseite verraten kann, wer gerade anruft. Auch Gemini kann die Anzeige verwenden. Google beschreibt HiLight ausdrücklich als Möglichkeit, informiert zu bleiben, ohne ständig auf das Display schauen zu müssen.
Im Grunde kehrt damit die gute alte Benachrichtigungs-LED zurück – nur deutlich ausgefeilter und in Googles KI-Ökosystem integriert.
Tensor G6 und immer 16 GB RAM
Auch im Pixel 11 Pro Fold arbeitet der neue Google Tensor G6 zusammen mit dem Sicherheitschip Titan M3. Google nennt für den neuen Tensor bis zu 50 Prozent mehr Rechenleistung, wobei der Chip erneut stark auf lokale KI-Funktionen und die Bildverarbeitung ausgelegt ist. Anders als beim normalen Pixel 11 startet das Foldable bereits in jeder Variante mit 16 GB RAM. Angeboten werden 256 GB, 512 GB und 1 TB Speicher. Bei den beiden größeren Varianten setzt Google zusätzlich auf Zoned UFS für höhere Speicherleistung.
Das Pixel 11 Pro Fold wird mit Android 17 ausgeliefert. Dazu kommen wieder sieben Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates sowie Pixel Drops.
Kamera bleibt unterhalb des Pixel 11 Pro
Bei der Kamera zeigt sich der größte Unterschied zu den normalen Pro-Modellen. Das Pixel 11 Pro Fold besitzt eine Triple-Kamera aus einer 48-Megapixel-Hauptkamera, einem 10,5-Megapixel-Ultraweitwinkel mit Makrofunktion und einem 10,8-Megapixel-Teleobjektiv mit 5-fach optischem Zoom. Digital reicht der Super-Zoom bis 30-fach. Zum Vergleich: Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL schaffen mit ihrer deutlich stärkeren 48-Megapixel-Telekamera bis zu 120-fachen Pro Zoom. Wer Googles derzeit beste Smartphone-Kamera sucht, bekommt sie also weiterhin nicht im teuersten Foldable.
Dafür spielt das faltbare Design bei Fotos seine eigenen Vorteile aus. Google bietet weiterhin Funktionen wie Dual Screen Preview, Rear Camera Selfie, freihändige Aufnahmen im Tabletop-Modus und Made You Look. Gerade bei Gruppenfotos oder Selfies mit der Hauptkamera kann das zweite Display durchaus praktisch sein. Videos nimmt das Pixel 11 Pro Fold maximal in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde auf. Video Boost, 10-Bit-HDR und Night Sight Video sind ebenfalls vorhanden, 8K bleibt allerdings Pixel 11 Pro und Pro XL vorbehalten.
Technische Daten des Pixel 11 Pro Fold
| Merkmal | Google Pixel 11 Pro Fold |
|---|---|
| Prozessor | Google Tensor G6 |
| Sicherheitschip | Titan M3 |
| Arbeitsspeicher | 16 GB RAM |
| Speicher | 256 GB / 512 GB / 1 TB |
| Außendisplay | 6,5 Zoll Super Actua OLED |
| Auflösung außen | 1.080 × 2.342 Pixel |
| Innendisplay | 8 Zoll Super Actua Flex OLED |
| Auflösung innen | 2.076 × 2.152 Pixel |
| Bildrate | jeweils 1–120 Hz |
| Spitzenhelligkeit | bis 3.600 Nits |
| Hauptkamera | 48 MP, f/1.70 |
| Ultraweitwinkel | 10,5 MP, Autofokus/Makro |
| Telekamera | 10,8 MP, OIS, 5x optisch |
| Maximaler Zoom | 30x Super-Zoom |
| Frontkamera | 10 MP |
| Innenkamera | 10 MP |
| Video | bis 4K60 |
| Akku | 4.806 mAh typisch |
| Laufzeit | mehr als 24 Stunden laut Google |
| Kabelloses Laden | Pixelsnap / Qi2.2 bis 25 W |
| Laden per Kabel | ca. 50 % in 30 Minuten |
| Maße geschlossen | 155,2 × 76 × 10,1 mm |
| Maße geöffnet | 155,2 × 150,4 × 5 mm |
| Gewicht | 239 g |
| Schutz | IP68 |
| Betriebssystem | Android 17 |
| HiLight | ja |
Akku und Pixelsnap
Der Akku besitzt eine typische Kapazität von 4.806 mAh. Google verspricht damit eine Laufzeit von mehr als 24 Stunden. Per Kabel soll sich der Akku mit einem geeigneten 30-Watt-USB-C-PPS-Netzteil innerhalb von etwa 30 Minuten wieder auf 50 Prozent laden lassen.
Auch das Fold unterstützt Pixelsnap mit Qi2.2. Kabellos sind bis zu 25 Watt möglich. Google spricht gegenüber der vorherigen Generation von rund 20 Prozent schnellerem kabellosen Laden.
Preise und Verfügbarkeit
Günstig wird der Spaß erwartungsgemäß nicht. Das Google Pixel 11 Pro Fold startet in Deutschland mit 256 GB bei 1.999 Euro. Damit bleibt das Fold klar das teuerste Smartphone der Pixel-11-Familie. Für mehr Speicher steigt der Preis schnell deutlich über die 2.000-Euro-Marke. Die deutschen Preisangaben decken sich mit den bereits vor dem Launch veröffentlichten Händlerinformationen.
| Speicher | Preis |
|---|---|
| 256 GB | 1.999 Euro |
| 512 GB | 2.119 Euro |
| 1 TB | 2.389 Euro |
Die Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Für Käufer der Pro-Modelle legt Google außerdem sechs Monate Google AI Pro und drei Monate YouTube Premium bei.
Das Pixel 11 Pro Fold bleibt damit klar ein Luxusgerät. Interessant sind vor allem das dünnere Gehäuse, die helleren Displays, IP68, HiLight und Tensor G6. Bei fast 2.000 Euro Einstiegspreis fällt allerdings umso stärker auf, dass die Kamera technisch nicht mit Pixel 11 Pro und Pro XL mithalten kann.
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