
| 0 | 0 |
Garrett darf seine Dietriche noch einmal auspacken: Nightdive Studios bringt den Stealth-Klassiker Thief: The Dark Project in einer technisch überarbeiteten Fassung zurück. Das Remaster soll im Winter 2026 für PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch erscheinen.
Garrett schleicht mit bis zu 4K und 120 FPS
Thief: The Dark Project Remastered basiert auf Nightdives KEX Engine. Sie ermöglicht je nach Plattform eine Darstellung mit bis zu 4K-Auflösung und 120 Bildern pro Sekunde. Texturen, Charaktermodelle, Animationen und Zwischensequenzen werden überarbeitet, ohne das ursprüngliche Spielprinzip glattzubügeln.
Spieler schleichen erneut als Meisterdieb Garrett durch verwinkelte Schauplätze, verstecken sich in Schatten und nutzen Geräusche gezielt zu ihrem Vorteil. Der 1998 veröffentlichte Titel gilt als einer der Wegbereiter moderner Schleichspiele und setzte bereits damals stärker auf Beobachtung und Planung als auf offene Konfrontationen. Zum Lieferumfang gehören neben dem Hauptspiel auch die zusätzlichen Missionen, Gegner und Inhalte aus Thief Gold. Nightdive ergänzt außerdem einen Missionsselektor, ein Waffen- und Gegenstandsrad, moderne Gamepad-Unterstützung, Erfolge sowie eine Galerie mit Material aus der Entwicklung.
Unterstützung für benutzerdefinierte Kampagnen soll ebenfalls integriert werden. Damit könnten auch zahlreiche von der Community entwickelte Inhalte mit der Neuauflage spielbar bleiben.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Veröffentlichung im Winter 2026
Das Remaster erscheint für PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch, Nintendo Switch 2 sowie den PC. Dort wird es über Steam, den Epic Games Store und GOG angeboten. Einen konkreten Veröffentlichungstermin oder Preis haben Atari und Nightdive bislang nicht genannt. Wer Garrett noch aus der Zeit kennt, als Licht und Schatten tatsächlich spielentscheidend waren und nicht bloß Raytracing-Demomaterial, dürfte hier einen ziemlich reizvollen Ausflug in die Vergangenheit bekommen. Ob Nightdive den eigenwilligen Charakter des Originals bewahrt, wird allerdings erst der fertige Einbruch zeigen.
