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Huawei legt beim dreifach faltbaren Smartphone nach. Das neue Huawei Mate XT2 Ultimate Design verabschiedet sich vom bisherigen Z-Faltmechanismus und klappt sein großes Display nun vollständig nach innen. Damit ist der empfindliche Hauptbildschirm im zusammengeklappten Zustand besser geschützt – dafür braucht das XT2 erstmals ein zusätzliches Außendisplay. Aufgeklappt bietet das Mate XT2 ein 10,2 Zoll großes LTPO-OLED mit 3.184 × 2.232 Pixeln und bis zu 120 Hz. Geschlossen steht ein 6,5-Zoll-OLED mit 2.442 × 1.140 Pixeln zur Verfügung. Trotz der beiden Scharniere misst das Smartphone zusammengefaltet nur 12,3 Millimeter.
Das ist immer noch ein ordentlicher Klopper – aber eben einer, aus dem nach zweimaligem Aufklappen beinahe ein kleines Tablet wird.
Kirin 9050 Pro und 5.600-mAh-Akku
Im Inneren arbeitet Huaweis neuer Kirin 9050 Pro. Der Chip nutzt laut Huawei erstmals eine als „Logic Folding“ bezeichnete Architektur, bei der Logikelemente stärker dreidimensional angeordnet werden. Huawei verspricht für das gesamte Gerät einen deutlichen Leistungssprung gegenüber dem Vorgänger. Reuters nennt eine um 42 Prozent gesteigerte Gesamtleistung. Dazu gibt es grundsätzlich 16 GB RAM und je nach Version zwischen 256 GB und satten 2 TB Speicher. Als Betriebssystem kommt in China HarmonyOS 7 zum Einsatz.
Der Akku besitzt eine Kapazität von 5.600 mAh und verteilt sich auf die drei Gehäuseteile. Geladen wird mit bis zu 66 Watt per Kabel beziehungsweise 50 Watt kabellos. Das Gehäuse erfüllt laut den vorliegenden Angaben IP58 und IP59.
Drei Kameras plus Farbsensor
Auf der Rückseite steckt eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit RYYB-Sensor, optischer Stabilisierung und variabler Blende zwischen f/1.49 und f/4.0. Dazu kommen eine 40-MP-Ultraweitwinkelkamera sowie ein 50-MP-Periskop-Tele mit 3,5-fach optischem Zoom. Ein zusätzlicher Multispektralsensor soll die Farbwiedergabe verbessern. Sowohl innen als auch außen befindet sich außerdem jeweils eine 8-Megapixel-Selfiekamera.
Huawei Mate XT2: Preise in China
Billig wird der ganze Faltspaß erwartungsgemäß nicht. Die Preise beginnen in China bei 19.999 Yuan. Nach aktuellem Wechselkurs entspricht das grob 2.566 Euro – ausdrücklich nur umgerechnet und nicht als mögliche deutsche UVP.
| Version | Preis China | grob umgerechnet |
|---|---|---|
| 16 GB + 256 GB | 19.999 Yuan | ca. 2.566 Euro |
| 16 GB + 512 GB | 21.999 Yuan | ca. 2.822 Euro |
| 16 GB + 1 TB | 23.999 Yuan | ca. 3.079 Euro |
| 16 GB + 1 TB Privacy Display | 24.999 Yuan | ca. 3.207 Euro |
| 16 GB + 2 TB + Stift-Bundle | 29.999 Yuan | ca. 3.849 Euro |
Die Varianten und chinesischen Preise wurden rund um die Präsentation auch über offizielle Huawei-Accounts kommuniziert. Der reguläre Verkauf in China startet am 12. September 2026. Ob das Huawei Mate XT2 später auch international erscheint, ist derzeit nicht bestätigt. Beim Vorgänger wagte Huawei schließlich ebenfalls den Schritt aus China heraus. Ein deutscher Preis lässt sich daraus allerdings nicht ableiten – schon gar nicht aus einer simplen Yuan-Umrechnung.
Technisch ist das XT2 trotzdem spannend. Huawei macht aus seinem bisher außenliegenden Falt-Display nun ein besser geschütztes Innenpanel und nähert sich damit dem Konzept an, das Samsung beim Galaxy Z TriFold verfolgt hat. Nur günstig ist diese schöne neue Faltwelt weiterhin ganz sicher nicht.
