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Insta360 GO Ultra bekommt KI-Sprachassistenten mit Echtzeitübersetzung

So stimmen unsere Leser ab:

Insta360 erweitert die GO Ultra um einen KI-Sprachassistenten. Das kostenlose Software-Update bringt unter anderem Echtzeitübersetzungen, sprachbasierte Fragen und eine visuelle Erkennung über die Kamera. Die neue Funktion wird ab dem 5. August 2026 schrittweise über die Insta360-App verteilt. Als technische Grundlage nutzt Insta360 nach eigenen Angaben das Sprachmodell Google Gemini. Aktiviert wird der Assistent entweder durch einen längeren Druck auf die Aufnahmetaste oder über den Sprachbefehl „Hey, Kira“.

Die Kamera wird zum mobilen Übersetzer

Eine der wichtigsten neuen Funktionen ist die Übersetzung von Gesprächen in Echtzeit. Nutzer können direkt mit ihrem Gegenüber sprechen, während die GO Ultra das Gespräch übersetzt. Das soll insbesondere beim Reisen helfen, etwa beim Bestellen in Restaurants, beim Einkaufen oder bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Das Smartphone muss dabei nicht mehr ständig entsperrt und zwischen mehreren Personen hin und her gereicht werden. Da die GO Ultra magnetisch befestigt werden kann, lässt sie sich entweder freihändig tragen oder schnell abnehmen und weitergeben.

Fragen zu dem stellen, was die Kamera sieht

Über die Funktion „Mit Foto fragen“ können Nutzer die Kamera auf ein Objekt, ein Gebäude oder ein Schild richten und anschließend eine Frage dazu stellen.

Der KI-Assistent soll beispielsweise:

  • fremdsprachige Schilder übersetzen,
  • Gebäude und Sehenswürdigkeiten erkennen,
  • Informationen zu Ausstellungsstücken liefern,
  • kulturelle Besonderheiten erklären.

Die Kamera verwendet dabei das aktuelle Bild als Grundlage für ihre Antwort. Die Funktion konzentriert sich ausdrücklich auf das, was sich gerade vor der Linse befindet.

Offene Fragen per Sprache beantworten

Daneben können Nutzer allgemeine Fragen stellen, ohne zuvor ein Foto aufnehmen zu müssen. Insta360 nennt als Beispiele Informationen zum Wetter, zu Preisen, lokalen Gerichten, Souvenirs sowie zur Geschichte und Kultur eines Reiseziels. Die GO Ultra soll damit nicht nur als Kamera, sondern auch als persönlicher Reiseführer dienen. Ob die Antworten tatsächlich zuverlässig genug für Preise, Öffnungszeiten oder aktuelle Empfehlungen sind, wird sich allerdings erst im praktischen Einsatz zeigen.

Stimmmuster-Erkennung für laute Umgebungen

Damit die Sprachsteuerung auch in Menschenmengen oder im Straßenverkehr funktioniert, führt Insta360 eine Stimmmuster-Erkennung ein. Die Kamera soll lernen, die Stimme des Nutzers von Gesprächen und Geräuschen in der Umgebung zu unterscheiden. Dadurch soll der Assistent auch auf einer belebten Straße oder in einem voll besetzten Zug die richtige Frage erkennen.

Wie gut das bei starkem Wind, Musik oder mehreren gleichzeitig sprechenden Personen funktioniert, lässt sich anhand der Herstellerangaben noch nicht beurteilen.

Moments Pro schneidet Aufnahmen automatisch zusammen

Unabhängig vom neuen Sprachassistenten erhält die GO Ultra weiterhin Unterstützung durch Moments Pro. Die KI-Funktion erkennt laut Insta360 geeignete Szenen und setzt mehrere Clips automatisch zu einem Video zusammen.

Passende Musik wird anhand der Bewegung und des Rhythmus der Aufnahmen ausgewählt. Moments Pro gehört allerdings nicht zu den vier Kernfunktionen des neuen Sprachassistenten, sondern bleibt eine eigenständige Bearbeitungsfunktion.

Update startet am 5. August 2026

Der KI-Sprachassistent wird ab dem 5. August 2026 über ein Software-Update in der Insta360-App schrittweise für die GO Ultra bereitgestellt.

Welche Sprachen und Funktionen direkt zum Start verfügbar sind, kann sich je nach Region unterscheiden. Insta360 weist darauf hin, dass nicht sämtliche Funktionen überall gleichzeitig angeboten werden.

Meine Meinung

Die neue Funktion könnte die GO Ultra gerade auf Reisen deutlich vielseitiger machen. Besonders die Kombination aus Kamera, Übersetzer und visueller Suche klingt praktisch, weil Nutzer weniger häufig zum Smartphone greifen müssen.

Entscheidend wird jedoch sein, wie zuverlässig die Sprach- und Bilderkennung im Alltag arbeitet. Auch Datenschutzfragen dürften eine Rolle spielen, da für Übersetzungen, Fotos und Fragen voraussichtlich Daten über externe KI-Dienste verarbeitet werden müssen. Konkrete Einzelheiten zur Datenverarbeitung nennt die Pressemeldung nicht.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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