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Insta360 X6 vorgestellt: 8K50, größere Sensoren und erstmals Dolby Vision

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Insta360 hat mit der Insta 360 X6 sein neues Flaggschiff unter den 360-Grad-Kameras vorgestellt. Der Fokus liegt klar auf besserer Bildqualität, mehr Leistung und einem flexibleren Einsatz als klassische Action- oder 360-Kamera. Offiziell startet die Insta360 X6 am 12. August 2026 und kostet im Standard-Bundle ab 699 Euro.

Größere Sensoren und 8K mit bis zu 50 Bildern pro Sekunde

Die wichtigste Neuerung steckt im Inneren. Insta360 verbaut zwei speziell angepasste Sony-Sensoren im 1/1,1-Zoll-Format, die zusammen eine deutlich größere Sensorfläche bieten als noch bei der X5. Laut Hersteller soll dadurch insbesondere bei wenig Licht mehr Detail erhalten bleiben. Bereits vor dem Launch hatte Insta360 die größeren Sensoren offiziell angeteasert.

360-Grad-Videos nimmt die X6 mit bis zu 8K bei 50 Bildern pro Sekunde auf. Dazu kommen 10-Bit-Farben und erstmals bei einer Insta360-360-Kamera Dolby Vision direkt in der Kamera. Für die Bildverarbeitung setzt Insta360 auf drei Chips: einen 8-Core-Prozessor sowie zwei zusätzliche Imaging-Chips.

Wer keine 360-Aufnahme benötigt, kann die X6 auch als klassische Actioncam verwenden. Im Single-Lens-Modus sind bis zu 5K60, ein Sichtfeld von bis zu 170 Grad sowie 4K120 für Zeitlupen möglich. Damit soll die Kamera sowohl eine 360-Cam als auch eine klassische Actionkamera ersetzen.

Automatisches Tracking und fertige Videos ohne Nachbearbeitung

Mit InstaFrame 2.0 kann die Kamera Personen, Tiere und andere Motive automatisch verfolgen und direkt ein normales 4K-Video ausgeben. Das typische nachträgliche Reframing von 360-Grad-Material ist damit nicht zwingend notwendig.

Zusätzlich führt Insta360 mit PanoMind ein neues KI-System für 360-Grad-Aufnahmen ein. Die Kamera kann das aufgenommene Material selbst analysieren und beim Laden automatisch Highlight-Clips erstellen. Die Auswertung erfolgt laut Hersteller direkt auf der Kamera und nicht zwingend in der Cloud.

Klassische Insta360-Funktionen wie FlowState-Stabilisierung und 360 Horizon Lock bleiben ebenfalls erhalten.

OLED-Display, größerer Akku und interner Speicher

Auf der Rückseite sitzt ein 2,32 Zoll großes OLED-Display mit einer maximalen Helligkeit von 1.200 Nits. Die Kamera besitzt außerdem einen neuen Akku mit 2.600 mAh. Damit sollen bei 8K30 bis zu 140 Minuten Aufnahme möglich sein. Per Schnellladen soll der Akku innerhalb von 24 Minuten wieder 80 Prozent erreichen.

Neu ist außerdem interner Speicher. Von insgesamt 64 GB stehen rund 47 GB für Aufnahmen zur Verfügung, sodass die X6 im Notfall auch ohne microSD-Karte verwendet werden kann. Die austauschbaren Objektive bleiben erhalten. Insta360 spricht bei der neuen Generation von einer fünfmal höheren Kratzfestigkeit und deutlich geringeren Kosten für Ersatzlinsen.

Bis 20 Meter wasserdicht

Ohne zusätzliches Gehäuse ist die Insta360 X6 nach IP68 bis zu 20 Meter wasserdicht. Mit dem neuen Invisible Dive Case Pro sollen Aufnahmen bis zu einer Tiefe von 60 Metern möglich sein.

Auch bei der Verbindung legt Insta360 nach. Die X6 unterstützt Wi-Fi 6 mit Datenraten von bis zu 100 MB/s sowie USB 3.0 mit bis zu 450 MB/s. Hinzu kommen NFC und eine schnellere Bluetooth-Verbindung.

Insta360 positioniert die X6 damit deutlich oberhalb der X5 und reagiert gleichzeitig auf den zuletzt stärker gewordenen Wettbewerb im 360-Kamera-Markt. Schon vor der Vorstellung war klar, dass insbesondere größere Sensoren und eine höhere 8K-Bildrate zu den zentralen Upgrades gehören würden.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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