Scarlett Johansson, Mahershala Ali und Jonathan Bailey im Kampf gegen urzeitliche Dinosaurier – „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ zeigt kaum etwas Anderes als die vorherigen Filme, aber mit einer altmodischen Wucht derer man sich kaum entziehen kann. Unsere Kurz-Kritik zur neuesten Dino-Abenteuer im Kino.
Was braucht ein guter „Jurassic Park/World“-Film? Eine saftig grüne Insel. Wilde Dinosaurier außerhalb ihres zugedachten Terrariums. Eine Gruppe mit wild zusammengewürfelten Charakteren, die widerwillig zusammenarbeiten müssen um ihre Haus zu retten. Viel Charme um dem Begriff „Sommerblockbuster“ gerecht zu werden. Leichte familientaugliche Gruselstimmung wird geboten. Diese Fragen werden von „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ allesamt mit „JA“ beantwortet. Der siebte Film des von Steven Spielberg auf der Basis von Michael Crichtons Roman begründeten Franchise bietet neue Figuren abseits bekannter Gefilde. Regisseur Gareth Edwards (The Creator) versucht erst gar nicht neue Elemente zur seit Dekaden bekannten Formel hinzuzugeben wie es in der vorherigen Trilogie versucht wurde und man damit kolossal auf ganzer Linie scheiterte. Nein, Edwards mischt hier ordentlich Starpower dank Johansson und Ali in bekannte Gefilde – lässt sogar Spielberg-typisch eine normale Familie in die Strapazen rund um gefräßige Dinosaurier stolpern und schmeckt es mit viel altmodischem Storytelling ab.
Was damit gemeint ist? Die Figuren sind allesamt keine moralisch überdurchschnittlichen Halbgötter sondern eher in schlichten Schubladen gedacht. Hier die attraktive Antiheldin, dort der verkopfte Wissenschaftler, dann der Schiffbesitzer mit tragischem Hintergrund und natürlich darf das hochnäsige Arschloch im Marken-Anzug nicht fehlen, der eine undurchsichtige Firma vertritt deren Absichten zunächst löblich erscheint aber nüchtern betrachtet nur die Reichen stärkt. Anders als der letzte „World“-Teil mit Beinamen „Dominion“ spielt der Film wieder auf kleinerer Fläche mit viel weniger CGI-Einsatz. Was der Geschichte gut tut. Spannung kommen durch Begegnungen von Menschen und Dinosaurier zustande. Zwischenmenschliche Dialoge lockern mit Humor auf.
- Pratt, Chris, Howard, Bryce Dallas, Simpkins, Ty (Schauspieler)
- Trevorrow, Colin(Regisseur)
- Zielgruppen-Bewertung:Nicht geprüft
Teilweise wird’s für Spielberg-Verhältnisse (Produzent) erstaunlich gruselig. Ansonsten nimmt sich Komponist Desplat den Score von John Williams zu Herzen, ändert wenig daran. Die Action macht Spaß und die klassische Erzählweise fühlt sich im heutigen Kinofilm-Umfeld unfassbar befreiend an. Wärmste Empfehlung im Kino – vielleicht in einem CinemaxX auf neuen LUX-Sitzen mit Beinfreiheit samt extra Platz?
Jurassic World: Rebirth. USA 2025. Verleih: Universal Pictures. Regie: Gareth Edwards. Mit Scarlett Johansson, Mahershala Ali, Rupert Friend. Genre: Action. 133 Minuten. FSK: Ab 12 Jahren.
Gibt es eine Post-Credit-Szene? = Nein.
Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ gibt es hier.
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