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Okay, jetzt dürfen wir vielleicht doch langsam anfangen, uns auf Lethal Weapon 5 zu freuen. Seit gefühlt einer halben Ewigkeit geistert ein fünfter Film mit Martin Riggs und Roger Murtaugh durch Hollywood – nun hat Mel Gibson nicht nur bestätigt, dass er das Projekt weiterhin unbedingt drehen will, sondern auch einige ziemlich spannende Details verraten.
Und Gibson legt die Messlatte gleich verdammt hoch: Das fertige Drehbuch für Lethal Weapon 5 hält er nach eigener Aussage sogar für besser als die Skripte der bisherigen Filme. Gemeinsam mit Drehbuchautor Richard Wenk habe er die Geschichte mit einer entscheidenden Frage im Hinterkopf fertiggestellt: Wie hätte Richard Donner diesen Film gemacht? Donner hatte alle vier bisherigen Lethal Weapon-Filme inszeniert und arbeitete vor seinem Tod 2021 selbst noch an Teil 5. Laut Gibson hatte Donner ihn zuvor ausdrücklich darum gebeten, den Film zu übernehmen, sollte er ihn nicht mehr selbst realisieren können. Gibson bekräftigt nun erneut, dass er Lethal Weapon 5 selbst inszenieren will.
Riggs und Murtaugh sind alt – und genau das ist gut
Besonders schön klingt, dass offenbar niemand versucht, aus den inzwischen deutlich älteren Figuren plötzlich wieder zwei unverwüstliche 30-Jährige zu machen. Riggs und Murtaugh sind gealtert, und genau das soll Teil der Geschichte sein. Einer der beiden befindet sich mittlerweile im Ruhestand, während der andere einen Schreibtischjob übernommen und offenbar ein paar Kilo zugelegt hat. Anstatt das Ganze mit CGI, Weltuntergang und Explosionen im Minutentakt aufzublasen, soll der fünfte Teil vergleichsweise bodenständig und „low-tech“ bleiben.
Und ganz ehrlich: Genau so muss ein neuer Lethal Weapon eigentlich aussehen. Wir brauchen keine Riggs-und-Murtaugh-Version des nächsten Mission: Impossible. Wir brauchen zwei alte Säcke, die sich gegenseitig auf den Sack gehen, sich durch eine Geschichte prügeln, dumme Sprüche klopfen und irgendwann feststellen, dass sie für diesen Scheiß inzwischen wirklich zu alt sind.
Wenn dabei noch etwas von der Chemie zwischen Mel Gibson und Danny Glover übrig geblieben ist, könnte das verdammt viel Spaß machen.
Es gibt leider noch einen ziemlich großen Haken
Bevor wir allerdings schon Popcorn kaufen: Der Film hat noch kein grünes Licht für die Produktion. Gibson beschreibt das Projekt derzeit als in einer Art industrieller Hollywood-Hölle gefangen. Hinter den Kulissen sorgen offenbar geschäftliche und studiointerne Probleme dafür, dass das fertige Drehbuch bislang nicht umgesetzt wird. Er hofft jedoch, dass sich die Situation innerhalb des kommenden Jahres lösen könnte.
Trotzdem fühlt sich dieses Update zum ersten Mal seit langer Zeit wieder so an, als könnte Lethal Weapon 5 tatsächlich noch passieren. Das Drehbuch steht, Gibson will Regie führen und statt eines vollkommen überdrehten Legacy-Sequels scheint man sich auf genau das konzentrieren zu wollen, was die Reihe immer ausgezeichnet hat: Riggs, Murtaugh und ihre Beziehung zueinander.
Jetzt muss Hollywood das Ding eigentlich nur noch verdammt noch mal drehen.
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