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Lokale KI ganz ohne Cloud: NVIDIA erweitert RTX Spark und DGX Spark – Geforce nicht

u.a. für Programmierung, Robotik und Unternehmen

So stimmen unsere Leser ab:

NVIDIA baut sein Angebot für lokale KI weiter aus. Auf der GTC Berlin stellt das Unternehmen neue Funktionen für RTX Spark, DGX Spark und DGX Station vor. Die Ankündigungen reichen von persönlichen KI-Assistenten, die vollständig auf dem eigenen Rechner laufen, bis hin zu leistungsfähigen Entwicklungsumgebungen für Programmierung, Robotik und industrielle Anwendungen.

Mit dem Underdog Desktop Agent kommt eine Anwendung auf RTX Spark, die KI-Modelle direkt auf dem Gerät ausführt. Persönliche Assistenten können damit arbeiten, ohne dass Nutzerdaten den Rechner verlassen müssen. Auch für die lokale Softwareentwicklung gibt es Neuigkeiten. Recursive Superintelligence stellt mit Recursive Flint ein Programmiermodell mit offenen Gewichten vor, das auf die Hardware von NVIDIA abgestimmt ist. Entwickler sollen damit Programmieraufgaben direkt auf ihren eigenen Systemen bearbeiten können.

Zusätzlich erhalten neue Modelle von Nemotron, GLM, DeepSeek, Qwen, MiniMax und FLUX.3 Unterstützung. Sie decken unterschiedliche Aufgaben ab, darunter lokale KI-Agenten, Programmierung sowie die Erzeugung und Bearbeitung von Bildern. Optimierungen für llama.cpp und vLLM sollen zudem die lokale Inferenz beschleunigen und agentenbasierte Arbeitsabläufe effizienter machen. Verbesserte Modell-Checkpoints benötigen weniger Speicher und schaffen dadurch mehr Platz für längere Kontexte.

Morgen am Freitag, dem 23. Oktober, kommt DGX Spark mit 64 GB auf den Markt. Das System richtet sich an Entwickler, die lokale KI-Anwendungen erstellen und ausführen möchten.

Wer mehr Rechenleistung und Speicher benötigt, kann mehrere Geräte miteinander verbinden. DGX Spark lässt sich manuell auf Cluster mit bis zu acht Systemen und insgesamt 1 TB Unified Memory erweitern. Ein Update für NVIDIA Sync soll noch im Oktober die Verwaltung solcher Konfigurationen vereinfachen. Hinzu kommt der Model Launcher, der das Herunterladen von Modellen und deren Einbindung in Programmierwerkzeuge erleichtert.

Neuer WLAN-Assistent im kommenden Update

Auch die alltägliche Nutzung wird angepasst. Das Software-Update für Oktober bringt einen WLAN-Assistenten mit, der den Netzwerkwechsel im Gerätemodus vereinfachen soll. Aktualisierte DGX-Spark-Skills helfen außerdem bei der Fehlerbehebung, Wartung und Durchführung wiederkehrender Aufgaben.

Für DGX Station erweitert NVIDIA die Möglichkeiten zur zentralen Verwaltung. Sieben neue Integrationen binden Lösungen von Absolute Security, Splunk by Cisco, Fleet Device Management, Microsoft Intune, Perforce Puppet, Progress Software Chef und Tanium ein. IT-Teams sollen damit lokale KI-Systeme einfacher bereitstellen und verwalten können. Eine weitere Neuerung folgt im Dezember: Dann soll DGX Station auch für Windows verfügbar sein. Die Plattform unterstützt damit Fertigungsanwendungen und Agenten-Harnesses, die sich unter anderem für Konstruktion, Simulation, Validierung und technische Automatisierung einsetzen lassen.

NVIDIA stellt außerdem drei Open-Source-Referenz-Workflows für Robotik auf DGX Station bereit. Sie unterstützen Entwickler dabei, Robotermodelle weiterzuentwickeln, feinmotorische Manipulationsfähigkeiten zu trainieren und Weltmodelle für die Erzeugung synthetischer Daten nachzutrainieren.

GTX 1050 Grafikkarte für PC, 4GB GDDR5 128-bit, HDMI DisplayPort DVI-D
  • Dual-Slot-Design – Diese flache 4GB Grafikkarte ist eine Dual-Slot-Karte, die mit ATX-, M-ATX- und ITX-Gehäusen kompatibel ist. Aufgrund ihrer Dual-Slot-Bauweise ist sie nicht mit Slim- oder Small-Form-Factor-Gehäusen (SFF) kompatibel. Abmessungen...
  • Semi-passiver Kühlmodus – Diese Grafikkarte verfügt über einen semi-passiven Kühlmodus, bei dem die Lüfter im Leerlauf oder bei geringer Belastung erst bei Erreichen einer Temperaturgrenze von ca. 60 °C abschalten. Sie starten automatisch, sobald...

Ergänzend soll NVIDIA Cloud Functions im Rahmen eines Early-Access-Programms auf DGX Station verfügbar werden. Entwicklungsteams können damit lokale Modell-Endpunkte über eine gemeinsame Schnittstelle bereitstellen. Die zugrunde liegenden Modelle lassen sich aktualisieren – ohne dafür den Anwendungscode ändern zu müssen.

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Benny Illgner

Benny Illgner

Redakteur
Tech-Journalist
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Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter/Threads unter @IamIllgner an.

Schreibt und lebt nebenher das glorreiche Leben eines Technik-Bloggers. Interessiert sich für technische Spielereien jeglicher Art und spielerische Technik der allgegenwärtigen Videospiel-Konsolen. Primär für Gaming-, Smart Home-Krams und Reviews zuständig. Schlechte Wortspiele in Reviews eingeschlossen.

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